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Identitätsdiebstahl: Was tun, wenn deine Daten gestohlen wurden?

by Milan
20. April 2026
in Tipps & Tricks
Identitätsdiebstahl: Was tun, wenn deine Daten gestohlen wurden? Cybersicherheit

Bild: Shutterstock / K2L Family Stock

Rechnungen für Bestellungen, die du nie aufgegeben hast. Mahnungen von Diensten, die du nicht kennst. So erkennst du Identitätsdiebstahl und reagierst richtig.

Jeder dritte Deutsche war bereits von Identitätsdiebstahl betroffen. Die Folgen reichen von unberechtigten Abbuchungen über gefälschte Verträge bis hin zu Inkasso-Forderungen und Rufschädigung. Kriminelle benötigen dafür oft erstaunlich wenig: Ein Name, ein Geburtsdatum und eine Adresse reichen in vielen Fällen aus, um im Internet auf fremde Rechnung einzukaufen. Dieser Artikel erklärt, wie Identitätsdiebstahl funktioniert, woran du ihn erkennst, was du im Ernstfall tun musst und wie du dich mit deinem iPhone wirksam davor schützt.

Wie Identitätsdiebstahl funktioniert

Identitätsdiebstahl bedeutet, dass jemand deine persönlichen Daten nutzt, um sich als du auszugeben – und in deinem Namen Verträge abzuschließen, einzukaufen oder Konten zu eröffnen. Die gestohlenen Daten stammen aus verschiedenen Quellen.

Bei Datenlecks werden ganze Datenbanken von Online-Diensten, Shops oder sozialen Netzwerken gehackt. Millionen von Datensätzen mit E-Mail-Adressen, Passwörtern, Geburtsdaten und Adressen landen anschließend im Darknet, wo sie für wenige Euro gehandelt werden. Vollständige Kreditkartendaten kosten dort etwa 40 Euro pro Datensatz. Gegen solche Angriffe auf Dienstleister kannst du dich als Einzelperson kaum schützen – umso wichtiger sind einzigartige Passwörter und die Zwei-Faktor-Authentifizierung.

Phishing, Smishing und Social Engineering sind gezielte Angriffe, bei denen Betrüger dich durch Täuschung selbst dazu bringen, deine Daten preiszugeben. Eine gefälschte E-Mail der Bank, eine SMS mit einem angeblichen Paketlink oder ein Anruf vom vermeintlichen Apple-Support – all diese Methoden zielen darauf ab, Login-Daten, Kreditkarteninformationen oder persönliche Angaben zu stehlen.

Auch öffentlich zugängliche Informationen aus sozialen Netzwerken liefern Betrügern wertvolles Material. Name, Geburtsdatum, Wohnort, Arbeitgeber und Familienstand – viele dieser Daten stehen offen auf Facebook, Instagram oder LinkedIn und können für Identitätsbetrug missbraucht werden.

Woran du Identitätsdiebstahl erkennst

Die meisten Betroffenen erfahren erst dann von einem Identitätsdiebstahl, wenn der Schaden bereits entstanden ist. Achte auf diese Warnsignale:

Du erhältst Rechnungen oder Mahnungen für Bestellungen, die du nie aufgegeben hast. Auf deinem Konto tauchen Abbuchungen auf, die du nicht zuordnen kannst. Du bekommst Post von Inkassounternehmen wegen offener Forderungen, die dir unbekannt sind. Dein Login funktioniert bei einem Online-Dienst plötzlich nicht mehr, weil jemand das Passwort geändert hat. Du wirst von Bekannten gefragt, ob du ihnen eine Nachricht mit einer Geldforderung geschickt hast. Du bekommst eine Bestätigungsmail für die Registrierung bei einem Dienst, den du nie genutzt hast. Deine Schufa-Auskunft enthält Einträge, die du nicht kennst.

Wenn eines dieser Signale auftritt, handle sofort – je schneller du reagierst, desto geringer ist der Schaden.

Sofortmaßnahmen: Was du im Ernstfall tun musst

Passwörter ändern: Ändere sofort die Passwörter aller betroffenen Konten – und aller Konten, bei denen du dasselbe oder ein ähnliches Passwort verwendet hast. Nutze dafür die Passwörter-App auf deinem iPhone, die automatisch starke, einzigartige Passwörter generiert.

Bank kontaktieren: Informiere deine Bank über den Vorfall. Lass kompromittierte Karten sperren – den Sperr-Notruf erreichst du unter 116 116. Prüfe deine Kontoauszüge auf unautorisierte Abbuchungen und widerspreche diesen schriftlich bei deiner Bank.

Anzeige erstatten: Erstatte Anzeige bei der Polizei – das geht auch über die Online-Wache deines Bundeslandes. Die Anzeige ist nicht nur für die Ermittlungen wichtig, sondern dient als Nachweis gegenüber Inkassounternehmen und Gläubigern, die unberechtigte Forderungen stellen.

Schufa und Auskunfteien informieren: Melde den Identitätsdiebstahl bei der Schufa und anderen Auskunfteien. So wird ein Vermerk hinterlegt, der weitere betrügerische Vertragsabschlüsse in deinem Namen erschwert. Prüfe deine Schufa-Auskunft auf unbekannte Einträge und lasse Falscheinträge berichtigen.

Unberechtigten Forderungen widersprechen: Widerspreche Rechnungen und Mahnungen für Bestellungen, die du nicht getätigt hast, schriftlich. Bitte den Rechnungssteller um den Nachweis eines wirksam geschlossenen Vertrages und füge eine Kopie deiner Strafanzeige bei.

Betroffene Dienste informieren: Kontaktiere alle Online-Dienste, bei denen deine Daten missbraucht wurden. Lasse nicht autorisierte Konten sperren und informiere auch Zahlungsdienstleister wie PayPal oder Klarna.

Prüfen, ob deine Daten bereits betroffen sind

Du musst nicht warten, bis Mahnungen eintreffen. Es gibt kostenlose Tools, mit denen du prüfen kannst, ob deine E-Mail-Adresse oder andere persönliche Daten bei einem bekannten Datenleck aufgetaucht sind.

Der Identity Leak Checker des Hasso-Plattner-Instituts (sec.hpi.de/ilc) ist ein deutsches Tool, das deine E-Mail-Adresse gegen bekannte Datenlecks prüft und dir per E-Mail mitteilt, welche Daten betroffen sind. Auch die Website Have I Been Pwned (haveibeenpwned.com) bietet eine umfangreiche Datenbank mit Milliarden von kompromittierten Datensätzen.

Zusätzlich prüft die Passwörter-App auf deinem iPhone automatisch, ob deine gespeicherten Passwörter in bekannten Datenlecks aufgetaucht sind. Öffne die App und tippe auf „Sicherheit“ – dort werden kompromittierte, wiederverwendete und schwache Passwörter aufgelistet, und du kannst sie direkt ändern.

So schützt du dich vor Identitätsdiebstahl

Der beste Schutz ist Prävention. Die folgenden Maßnahmen reduzieren das Risiko eines Identitätsdiebstahls erheblich.

Für jeden Dienst ein eigenes Passwort verwenden. Wenn ein Dienst gehackt wird und dein Passwort dort gestohlen wird, darf dieses Passwort keinen Zugang zu anderen Konten ermöglichen. Die Passwörter-App erstellt automatisch einzigartige Passwörter und speichert sie sicher.

Zwei-Faktor-Authentifizierung überall aktivieren. Selbst wenn ein Passwort gestohlen wird, schützt 2FA dein Konto. Die Passwörter-App kann Bestätigungscodes direkt verwalten – ohne separate Authenticator-App.

Sparsam mit persönlichen Daten umgehen. Überlege bei jedem Online-Formular und jeder Registrierung, ob du wirklich alle Angaben machen musst. Nutze für Newsletter und Gewinnspiele eine separate E-Mail-Adresse. Setze Social-Media-Profile auf privat und veröffentliche keine Daten wie Geburtsdatum, Adresse oder Telefonnummer öffentlich.

iCloud Private Relay nutzen. Private Relay verschleiert deine IP-Adresse beim Surfen mit Safari und erschwert es Dritten, dein Online-Verhalten zu verfolgen. In Kombination mit der rotierenden WLAN-Adresse reduzierst du deine digitalen Spuren erheblich. Alle Details dazu findest du in unserem Artikel Öffentliches WLAN sicher nutzen.

Apple Account absichern. Dein Apple Account ist der Schlüssel zu iCloud, App Store und all deinen Apple-Diensten. Sichere ihn mit einem starken Passwort, aktivierter 2FA und einem Wiederherstellungskontakt. Für maximalen Schutz kannst du den erweiterten Datenschutz für iCloud aktivieren, der deine Daten mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sichert.

Sicherheitswarnungen der Passwörter-App beachten. Prüfe regelmäßig den Bereich „Sicherheit“ in der Passwörter-App und ändere alle als kompromittiert markierten Passwörter sofort.

Identitätsschutz ist eine Daueraufgabe

Identitätsdiebstahl lässt sich nicht mit einer einzigen Maßnahme verhindern – aber das Risiko lässt sich mit den richtigen Gewohnheiten drastisch reduzieren. Nutze einzigartige Passwörter, aktiviere überall die Zwei-Faktor-Authentifizierung, gehe sparsam mit deinen persönlichen Daten um und prüfe regelmäßig, ob deine E-Mail-Adressen in Datenlecks aufgetaucht sind. Dein iPhone bringt mit der Passwörter-App, iCloud Private Relay und dem erweiterten Datenschutz bereits starke Werkzeuge mit – du musst sie nur konsequent nutzen. Die besten Produkte für dich: Unsere Amazon Storefront bietet eine breite Auswahl an Zubehörteilen, auch für HomeKit. (Bild: Shutterstock / K2L Family Stock)

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Häufige Fragen: Identitätsdiebstahl

Was ist Identitätsdiebstahl?

Identitätsdiebstahl bedeutet, dass jemand deine persönlichen Daten wie Name, Geburtsdatum, Adresse oder Kreditkartennummer nutzt, um sich als du auszugeben. Kriminelle schließen damit Verträge ab, kaufen auf deine Rechnung ein oder eröffnen Konten in deinem Namen.

Woran erkenne ich, dass meine Identität gestohlen wurde?

Typische Anzeichen sind Rechnungen oder Mahnungen für Bestellungen, die du nie aufgegeben hast, unbekannte Abbuchungen auf deinem Konto, Post von Inkassounternehmen oder Bestätigungsmails für Registrierungen bei Diensten, die du nicht nutzt. Auch wenn dein Login bei einem Dienst plötzlich nicht mehr funktioniert, kann das ein Hinweis sein.

Was muss ich als Erstes tun, wenn meine Daten gestohlen wurden?

Ändere sofort alle betroffenen Passwörter, kontaktiere deine Bank und lasse kompromittierte Karten über den Sperr-Notruf 116 116 sperren. Erstatte Anzeige bei der Polizei und melde den Vorfall bei der Schufa. Widerspreche unberechtigten Forderungen schriftlich und füge eine Kopie der Strafanzeige bei.

Wie kann ich prüfen, ob meine Daten im Darknet gelandet sind?

Nutze den Identity Leak Checker des Hasso-Plattner-Instituts unter sec.hpi.de/ilc oder die Website haveibeenpwned.com. Beide prüfen kostenlos, ob deine E-Mail-Adresse in bekannten Datenlecks aufgetaucht ist. Zusätzlich zeigt die Passwörter-App auf deinem iPhone unter „Sicherheit“ an, ob gespeicherte Passwörter kompromittiert wurden.

Kann ich mich vollständig vor Identitätsdiebstahl schützen?

Einen hundertprozentigen Schutz gibt es nicht, da du Datenlecks bei Dienstleistern nicht verhindern kannst. Du kannst das Risiko aber drastisch reduzieren, indem du für jeden Dienst ein eigenes Passwort verwendest, überall die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivierst, sparsam mit persönlichen Daten umgehst und regelmäßig prüfst, ob deine Daten betroffen sind.

Wer haftet bei Identitätsdiebstahl – ich oder der Betrüger?

Grundsätzlich haftest du nicht für Verträge, die jemand anderes in deinem Namen abgeschlossen hat. Du musst dem Gläubiger aber nachweisen, dass du den Vertrag nicht geschlossen hast. Eine Strafanzeige bei der Polizei ist dafür der wichtigste Nachweis. In manchen Fällen kann ein Anwalt helfen, unberechtigte Forderungen abzuwehren.

Wie hilft mein iPhone beim Schutz vor Identitätsdiebstahl?

Die Passwörter-App erstellt einzigartige Passwörter, prüft sie gegen bekannte Datenlecks und verwaltet Zwei-Faktor-Codes. iCloud Private Relay verschleiert deine IP-Adresse beim Surfen. Die rotierende WLAN-Adresse verhindert Tracking in öffentlichen Netzwerken. Und der erweiterte Datenschutz für iCloud sichert deine Daten mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.

Kennt ihr schon unsere Amazon Storefront? Dort findet ihr eine handverlesene Auswahl von diversen Produkten für euer iPhone und Co. – viel Spaß beim Stöbern.
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