Für das iPhone zum 20. Geburtstag testet Apple offenbar das bislang größte Display, das je in einem iPhone stecken soll. Rund sieben Zoll misst das Panel – doch ob es in Serie geht und in welchem Modell, ist noch völlig offen.
Gut ein Jahr vor dem großen Jubiläum verdichten sich die Berichte darüber, wie radikal Apple das iPhone 2027 umbauen will. Der jüngste Hinweis aus der Zulieferkette dreht sich um die Bildschirmgröße: Angeblich erprobt Apple ein Panel mit rund 6,96 Zoll Diagonale, das in der Vermarktung auf glatte sieben Zoll gerundet würde. Die Meldung reiht sich damit in das wachsende Gesamtbild zum Jubiläumsmodell ein, das Apple seit Monaten Stück für Stück durchsickern lässt.
Ein neuer Größenrekord – mit kleinem Sprung
Die Angaben stammen vom chinesischen Leaker Digital Chat Station, der sich auf Quellen aus der Lieferkette beruft. Demnach befindet sich das Display in der Erprobung, das Seitenverhältnis soll dem des aktuellen iPhone 17 Pro Max entsprechen.
Als größtes iPhone-Display aller Zeiten ist die Angabe zwar korrekt, der tatsächliche Zuwachs fällt aber gering aus. Das iPhone 17 Pro Max misst bereits 6,9 Zoll, der Unterschied läge also bei lediglich rund 0,06 Zoll. Die letzte spürbare Vergrößerung der Pro-Displays liegt ohnehin noch nicht lange zurück: Mit dem iPhone 16 Pro wuchs die Diagonale 2024 von 6,1 auf 6,3 Zoll, beim Pro Max von 6,7 auf 6,9 Zoll. Das diesjährige iPhone 18 Pro soll dagegen bei den Maßen des 17 Pro bleiben.
Zum Designziel für 2027 würde ein größerer Bildschirm dennoch passen. Apple soll das iPhone der Vorstellung einer einzigen Glasfläche annähern wollen, mit einem an allen vier Seiten gebogenen, nahezu randlosen Display. Verschwinden die Ränder, lässt sich bei gleicher Gehäusegröße mehr Fläche unterbringen – die Rekordgröße wäre dann weniger eine Frage sperrigerer Abmessungen als eine Folge des randlosen Designs.
Für welches Modell? Die Namensfrage ist offen
Ob das Panel überhaupt in Serie geht, ist offen – und falls ja, in welchem Gerät. Digital Chat Station vermutet das kommende Pro-Max-Modell, bezeichnet diese Zuordnung aber ausdrücklich als unbestätigt. Erschwert wird sie dadurch, dass schon der Name des Jubiläumsmodells nicht feststeht. Im Umlauf sind mehrere Varianten: ein eigenständiges Sondermodell in der Tradition des iPhone X, ein direkter Sprung von der 18er- auf die 20er-Reihe oder schlicht die nächsten Pro-Modelle unter dem Namen iPhone 19 Pro. Zuletzt deutete vieles darauf hin, dass Apple das Jubiläums-Design in die regulären Pro-Modelle integriert, statt ein separates Gerät aufzulegen.
Wie belastbar der Bericht ist
Bei aller Vorfreude bleibt Zurückhaltung angebracht. Apple testet in der Entwicklung zahlreiche Komponenten, von denen die meisten nie in ein Serienprodukt gelangen. Ein Prototyp in der Lieferkette ist also kein Beleg für ein fertiges Produkt. Digital Chat Station gilt zwar als vergleichsweise treffsicher, doch die konkrete Modellzuordnung bleibt bis auf Weiteres Spekulation. Gesichert ist bislang nur, dass eine solche Displaygröße gut zu Apples erklärtem Designziel passen würde.
Apples Jubiläums-iPhone nimmt langsam Konturen an
Mit jedem Leak wird etwas klarer, worauf Apple 2027 hinauswill: ein iPhone, das sich über Randlosigkeit, gebogenes Glas und nun womöglich eine neue Rekordgröße vor allem über sein Display definiert. Wie groß der Bildschirm am Ende wirklich ausfällt und unter welchem Namen das Gerät erscheint, dürfte sich erst im Lauf des nächsten Jahres schärfer abzeichnen. (Bild: Shutterstock / DenPhotos)
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