Zwei Monate vor dem erwarteten Marktstart nimmt die Fertigung des iPhone 18 Pro Fahrt auf: Die Massenproduktion soll angelaufen sein, und Apples wichtigster Auftragsfertiger Foxconn wirbt einem Bericht zufolge in Rekordtempo neue Arbeitskräfte an. Die Signale aus der Lieferkette deuten auf einen Verkaufsstart im September.
Die Meldung stammt aus der chinesischen Wirtschaftspresse und stützt sich auf Quellen aus der Zulieferkette – belastbare Aussagen von Apple selbst gibt es wie üblich nicht. Der gemeldete Fertigungsstart fügt sich dennoch passgenau in das bisher bekannte Bild rund um das iPhone 18 Pro ein, das über Monate aus Leaks zu Chip, Kamera und Design entstanden ist. Ein Produktionshochlauf im Juli entspricht dem Takt, den Apple in den Vorjahren vor einem September-Start angeschlagen hat (via MyDrivers).
Foxconn zieht die Fertigung hoch
Den Berichten zufolge ist die Produktion der Pro-Modelle in die Hochlaufphase eingetreten, in der die Stückzahlen schrittweise auf das Volumen für den Verkaufsstart gebracht werden. Foxconn soll dafür in seine intensivste Rekrutierungsphase gegangen sein, um genügend Personal für die Großserie und den Lageraufbau vor dem Herbst zusammenzubekommen.
Um Arbeitskräfte anzulocken, hat der Auftragsfertiger laut dem Bericht mehrere Hebel gleichzeitig angezogen: höhere Stundenlöhne, ein angehobener Grundlohn und Prämien für zurückkehrende Beschäftigte. Solche Anwerbewellen sind ein wiederkehrendes Muster kurz vor einem iPhone-Start und gelten als eines der wenigen von außen sichtbaren Anzeichen dafür, dass die Volumenfertigung tatsächlich rollt.
Was im Pro-Modell stecken soll
Beim Design richtet sich die Aufmerksamkeit auf die Dynamic Island, die spürbar schrumpfen soll. Die Aussparung für Frontkamera und Face-ID-Sensoren könnte laut den kursierenden Angaben von 20,76 auf 13,49 Millimeter zurückgehen – eine Flächenreduktion von rund 35 Prozent, die das Verhältnis von Bildschirm zu Gehäuse auf etwa 94,7 Prozent heben würde. Im Vollbild, etwa bei Spielen oder Filmen im Querformat, fiele der Ausschnitt damit weniger ins Gewicht.
Unter der Haube wird der neue A20-Pro-Chip erwartet, der die üblichen Zuwächse bei Tempo und Effizienz bringen soll. Bei der Kamera ist von einer variablen Blende die Rede: Die Hauptkamera könnte die Lichtmenge je nach Umgebung anpassen, was schwächeres Umgebungslicht und die Kontrolle über die Schärfentiefe verbessern würde. Alle diese Punkte beruhen weiterhin auf Leaks und sind bis zur offiziellen Vorstellung nicht bestätigt.
Zwei Modelle im September, der Rest kommt später
Für den Verkaufsstart zeichnet sich in diesem Jahr eine ungewohnte Aufteilung ab. Statt die komplette Reihe auf einmal vorzustellen, soll Apple den Start staffeln: iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max kämen demnach zuerst im September, während das reguläre iPhone 18 erst im kommenden Jahr folgen würde – voraussichtlich zusammen mit dem iPhone 18e und dem iPhone Air 2.
Für Käufer in Deutschland, Österreich und der Schweiz bedeutet das: Im Herbst stehen zunächst allein die Pro-Modelle zur Wahl, wer das günstigere Basismodell im Blick hat, muss sich länger gedulden. Der jetzt gemeldete Produktionshochlauf betrifft genau die beiden Geräte, die als Erste in den Handel kommen sollen.
Der September-Start des iPhone 18 Pro rückt näher
Ein angelaufener Produktionshochlauf und eine Einstellungswelle beim Auftragsfertiger sind Signale aus der Lieferkette, keine Bestätigung einzelner Ausstattungsmerkmale – die bleiben bis zur Keynote Gerücht. Zusammen mit dem gestaffelten Zeitplan fügen sie sich aber zu einem klaren Bild: Der erste Auftritt der 2026er-Pro-Modelle steht kurz bevor, und die Weichen dafür werden in den Fabriken gerade gestellt. (Bild: Shutterstock / Ekaterina_Minaeva)
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