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iPhone 18 Pro: Bis zu 300 Dollar Aufschlag erwartet

by Milan
31. Juli 2026 - 18:52
in Apple Gerüchte
iPhone 18 Pro Apple

Bild: Shutterstock / Stockinq

Eine zweite Prognose landet bei derselben Zahl: Das iPhone 18 Pro könnte in den USA bei rund 1.399 Dollar starten. Die Begründung liegt nicht bei der Ausstattung, sondern bei drei Bauteilen, deren Einkaufspreise Apple davonlaufen. Der Analyst hinter der Rechnung hat gleichzeitig seine Empfehlung für die Aktie zurückgenommen.

Im September stellt Apple die neue Pro-Generation vor, und die Preisfrage ist seit Monaten der unruhigste Punkt in der Gerüchtelage zum iPhone 18 Pro. Bislang stand eine einzelne Schätzung im Raum, die im Juni einen Startpreis von 1.399 Dollar nannte. Nun kommt eine zweite Rechnung aus einer anderen Richtung zum praktisch identischen Ergebnis – und diesmal mit einer Spanne für beide Pro-Modelle.

Was die neue Rechnung an Zahlen nennt

Analyst Jeff Pu von GF Securities geht in einer aktuellen Notiz davon aus, dass iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max jeweils 250 bis 300 Dollar über ihren Vorgängern liegen. Daraus ergibt sich ein Startpreis von 1.349 bis 1.399 Dollar für das iPhone 18 Pro und 1.449 bis 1.499 Dollar für das Pro Max.

Zum Vergleich die aktuellen Modelle: Das iPhone 17 Pro startet in den USA bei 1.099 Dollar, das iPhone 17 Pro Max bei 1.199 Dollar. Der Aufschlag entspräche damit rund 21 bis 27 Prozent – in einer Produktkategorie, in der Apple den Einstiegspreis seit Jahren konstant gehalten hat.

Drei Bauteile treiben die Kalkulation

Verantwortlich sind laut der Notiz der in 2-Nanometer-Technik gefertigte A20 Pro, LPDDR5X-Arbeitsspeicher und NAND-Flash. Für die beiden Speicherarten sollen sich Apples Kosten gegenüber dem Vorjahr etwa verdreifacht haben. Hintergrund ist die weltweite Knappheit, die der Ausbau von KI-Rechenzentren ausgelöst hat und die auch durch zusätzliche Anbieter nicht kurzfristig entschärft wird.

Die reinen Materialkosten hatten schon Anfang Juli für Aufsehen gesorgt, als eine Schätzung einen Anstieg der Bauteilkosten beim Pro Max um fast 300 Dollar errechnete. Dass der jetzt genannte Verkaufsaufschlag fast exakt in derselben Größenordnung liegt, deutet darauf hin, dass Apple die Mehrkosten weitgehend weiterreichen würde, statt sie über die Marge abzufedern. Genau diesen Spielraum hatte auch JP Morgan als begrenzt beschrieben.

Was der Aufschlag in Deutschland bedeuten würde

Hierzulande kostet das iPhone 17 Pro mit 256 GB derzeit 1.299 Euro, das iPhone 17 Pro Max 1.449 Euro. Überträgt man die genannte prozentuale Spanne auf diese Werte, käme das iPhone 18 Pro rechnerisch auf rund 1.590 bis 1.650 Euro und das Pro Max auf etwa 1.750 bis 1.810 Euro.

Diese Zahlen sind ausdrücklich eine Hochrechnung, keine geleakten Preise. Apple legt die Euro-Preise nicht mechanisch anhand des Dollar-Kurses fest, sondern berücksichtigt Mehrwertsteuer, Wechselkursreserven und die Preislage im jeweiligen Markt. Wie stark diese Rechnung abweichen kann, zeigte zuletzt der Juni, als Macs, iPads, HomePods, Apple TV und Vision Pro teurer wurden – iPhones blieben damals ausgenommen. Wer jetzt noch zum aktuellen Modell greift, kauft möglicherweise die letzte Pro-Generation vor einem deutlichen Preissprung.

Was die Euro-Preise am Ende bestimmt, hat Tim Cook auf der Bilanzkonferenz am Donnerstag angedeutet, ohne die iPhone-Frage zu beantworten: Apple entscheide von Produkt zu Produkt und von Markt zu Markt.

Der Ton hat sich innerhalb weniger Wochen gedreht

Bemerkenswert ist weniger die Zahl als die Kehrtwende dahinter. Im Mai hatte derselbe Analyst noch erwartet, Apple werde die Pro-Modelle trotz steigender Speicherkosten aggressiv bepreisen. Jetzt spricht er von Unsicherheit auf der Nachfrageseite und hat die Apple-Aktie von Kaufen auf Halten zurückgestuft.

Bei Preisgerüchten lohnt Zurückhaltung: Analystenschätzungen zu Verkaufspreisen entstehen aus Kostenmodellen, nicht aus Apples internen Planungen, und Apple hat wiederholt Preise gehalten, wo Modelle einen Anstieg nahelegten. Dass mit dem Bericht aus dem Juni und dieser Notiz nun zwei unabhängig entstandene Rechnungen bei derselben Marke landen, macht die Größenordnung allerdings schwerer abzutun.

Die Preisfrage entscheidet sich im September

Bestätigt ist bislang keine einzige Zahl. Klar ist nur der Rahmen: Im September zeigt Apple die Pro-Modelle gemeinsam mit dem ersten faltbaren iPhone, für das ein Preis jenseits von 2.000 Dollar erwartet wird. Sollte das iPhone Ultra tatsächlich in dieser Region liegen, verschiebt sich die gesamte Preisarchitektur der iPhone-Reihe nach oben – und ein Pro-Modell bei 1.399 Dollar wirkt in diesem Gefüge weniger wie ein Ausreißer als wie der neue Mittelpunkt. (Bild: Shutterstock / Stockinq)

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Tags: iPhoneiPhone 18iPhone 2026

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