Angeblich geleakte Akkuwerte zum iPhone 18 Pro kursieren – und sie deuten auf einen überraschend kleinen Sprung gegenüber dem iPhone 17 Pro hin. Wie schon im Vorjahr soll die Kapazität davon abhängen, ob das Modell noch einen SIM-Schacht besitzt.
Beim Akku zählt jedes Milliamperestündchen, und genau deshalb sorgen frische Zahlen aus der Lieferkette für Gesprächsstoff. Ein bekannter Leaker will die Akkukapazitäten des kommenden iPhone 18 Pro in Erfahrung gebracht haben – mit einem Ergebnis, das nach dem deutlichen Zuwachs der Vorgängergeneration eher ernüchternd ausfällt. Die Angaben fügen sich in das bisher bekannte Gesamtbild zum iPhone 18 Pro ein, das bei Chip, Display und Kamera spürbare Fortschritte erwarten lässt – beim Akku scheint der Sprung dagegen klein zu bleiben.
Zwei Akkugrößen je nach Modellvariante
Laut dem auf Weibo aktiven Leaker Digital Chat Station soll Apple das iPhone 18 Pro mit zwei unterschiedlichen Akkukapazitäten testen – so, wie es bereits beim iPhone 17 Pro der Fall gewesen sein soll. Entscheidend ist dabei nicht das Land an sich, sondern ob das Gehäuse einen SIM-Schacht besitzt. Die Variante mit physischer SIM – also jene, die unter anderem in Deutschland, Europa und China verkauft wird – soll auf rund 4.056 mAh kommen. Die eSIM-only-Ausführung, die Apple im Wesentlichen in den USA und einer Handvoll weiterer Märkte anbietet, soll dagegen mit etwa 4.288 mAh den größeren Akku tragen.
| Modell-Variante | iPhone 17 Pro | iPhone 18 Pro (Leak) | Differenz |
|---|---|---|---|
| Mit physischer SIM (u. a. Deutschland, Europa, China) | 3.988 mAh | 4.056 mAh | +68 mAh (+1,7 %) |
| eSIM-only (USA u. a.) | 4.252 mAh | 4.288 mAh | +36 mAh (+0,8 %) |
Warum die eSIM-Version den größeren Akku hat
Dass die eSIM-only-Variante trotz identischer Baugröße den größeren Akku tragen soll, hat einen handfesten Grund: Fällt der SIM-Kartenschacht weg, lässt sich der frei werdende Platz im Gehäuse für eine etwas größere Zelle nutzen. Apple hatte den Schacht zunächst ab dem iPhone 14 nur in den USA gestrichen, mit der iPhone-17-Reihe ist die eSIM-Pflicht inzwischen aber auf rund ein Dutzend Märkte gewachsen – neben den USA etwa Kanada, Japan, Mexiko und mehrere Golfstaaten. In Deutschland und dem übrigen Europa bleibt es dagegen beim Hybrid-Modell mit nano-SIM-Schacht plus eSIM. Hierzulande bekommt man also die Variante mit dem kleineren Akku. Eine Sonderrolle spielt weiterhin das iPhone Air, das weltweit – auch in China – ausschließlich auf eSIM setzt.
Nur ein Mini-Plus gegenüber dem iPhone 17 Pro
Sollten die Zahlen stimmen, fiele der Zugewinn von Generation zu Generation bemerkenswert gering aus. Die Variante mit physischer SIM käme gegenüber dem iPhone 17 Pro auf lediglich 68 mAh mehr, die eSIM-only-Version sogar nur auf 36 mAh. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein deutlicher Stimmungswechsel: Das iPhone 17 Pro hatte gegenüber dem iPhone 16 Pro noch einen Sprung von rund 19 Prozent hingelegt. Ein vergleichbarer Schub bleibt diesmal den Gerüchten zufolge aus.
Anders sieht es beim größeren Schwestermodell aus: Für das iPhone 18 Pro Max nannte derselbe Leaker bereits im Februar Werte im Bereich von etwa 5.000 mAh für die China-Version und rund 5.100 bis 5.200 mAh für internationale Modelle – was dem iPhone 18 Pro Max die bislang größte Akkukapazität in einem iPhone überhaupt bescheren könnte.
Was Akkuzahlen allein nicht verraten
Die reine Kapazität erzählt allerdings nur die halbe Geschichte. Die diesjährigen Pro-Modelle sollen den A20 Pro nutzen, der im modernsten 2-nm-Verfahren von TSMC gefertigt wird und damit spürbar effizienter arbeiten dürfte. Selbst ein kaum gewachsener Akku könnte in Kombination mit einem genügsameren Chip am Ende eine längere Laufzeit liefern – belastbar lässt sich das aber erst nach echten Akkutests sagen.
Einzuordnen ist außerdem, woher die Werte stammen: Ob sie aus einer Zulassungsdatenbank kommen oder auf Informationen zu Testgeräten aus der Lieferkette beruhen, ist offen. Bis zu einer offiziellen Vorstellung sollten die Angaben daher mit der gebotenen Vorsicht behandelt werden. (Bild: Shutterstock / Jess Rodriguez)
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