Apple TV hat bei den Gotham Television Awards einen Sieg in der Kategorie Breakthrough Drama Series eingefahren – ausgezeichnet wurde die Serie „Pluribus“. Dazu gab es Ehrentitel für zwei Hollywood-Größen.
Apples Preisbilanz im Streaming-Geschäft wächst weiter: Mit „Pluribus“ hat eine der jüngsten Eigenproduktionen einen der angesehensten US-Branchenpreise für aufstrebende Serien gewonnen. Die Auszeichnung folgt auf die sechs Nominierungen, die Apple TV bei den diesjährigen Gotham Awards erhalten hatte, und reiht sich in eine bemerkenswerte Serie an Branchenehrungen ein. Neben dem Serien-Sieg standen zwei prominente Würdigungen im Mittelpunkt des Abends.
Ein Sieg für die meistgesehene Apple-Dramaserie
In der Kategorie Breakthrough Drama Series, also der Auszeichnung für die stärkste neue Dramaserie, setzte sich „Pluribus“ durch. Die Serie stammt von Schöpfer Vince Gilligan und ist eine genrebrechende Produktion, in der der unglücklichste Mensch der Welt die Menschheit ausgerechnet vor dem Glück bewahren muss. Innerhalb des Apple-Katalogs gilt „Pluribus“ als meistgesehene Dramaserie und ist inzwischen weltweit über Apple TV abrufbar.
Ehrentitel für zwei Hollywood-Größen
Über den Serien-Sieg hinaus vergaben die Gotham Awards zwei Sonderwürdigungen an Darstellerinnen aus dem Apple-Umfeld. Kerry Washington, Hauptdarstellerin und ausführende Produzentin von „Imperfect Women“, erhielt den Spotlight Tribute – eine Ehrung für Persönlichkeiten, deren Projekte im Lauf des Jahres ein weltweites Publikum besonders stark in den Bann gezogen haben. Überreicht wurde der Preis von „Imperfect Women“-Regisseurin Lesli Linka Glatter.
Michelle Pfeiffer, Hauptdarstellerin und ausführende Produzentin von „Margo’s Got Money Troubles“, wurde mit dem Legend Tribute bedacht, der besonders beliebte und einflussreiche Fernsehgrößen auszeichnet. Die Würdigung übergab ihr Serien-Kollege Greg Kinnear.
Nicht Apples erster Gotham-Erfolg
Die Erfolge knüpfen an eine ganze Reihe früherer Gotham-Auszeichnungen an. 2025 gewann die Branchensatire „The Studio“ in der Kategorie Breakthrough Comedy Series – ein Titel, der zuletzt auch bei den BAFTAs für Aufsehen sorgte. 2022 setzte sich „Pachinko“ in der Kategorie Breakthrough Series – Long Form durch, und 2021 holte der spätere Oscar-Gewinnerfilm „CODA“ gleich zwei Gotham-Preise: einen für Emilia Jones als Breakthrough Performer und einen für Troy Kotsur in der Kategorie Outstanding Supporting Performance. Die Gotham Awards würdigen Talente vor und hinter der Kamera und unterstützen die Arbeit des gemeinnützigen Gotham Film & Media Institute.
Apples Award-Bilanz nimmt weiter Fahrt auf
In der Summe haben Apples Originalfilme, Dokumentationen und Serien bislang 831 Siege bei 3.557 Nominierungen eingefahren – Tendenz steigend. Zu den prägenden Titeln zählen die Emmy-prämierten Comedys „The Studio“ und „Ted Lasso“, das weltweite Phänomen „Severance“, die Dramaserie „Pluribus“, der Oscar-Sieger „CODA“ sowie der Kinofilm „F1″, der als erfolgreichster Sportfilm aller Zeiten gilt. Diese Häufung an Auszeichnungen unterstreicht den Kurs, den Apple TV seit dem Start im November 2019 verfolgt – als erster reiner Eigenproduktions-Streamingdienst, der von Beginn an weltweit verfügbar war.
Wie breit das aktuelle Angebot inzwischen ist, zeigt das Programm des Dienstes über die Sommermonate. Abrufbar ist Apple TV über die gleichnamige App in mehr als 100 Ländern und auf über einer Milliarde Bildschirmen – von iPhone, iPad, Apple TV 4K, Apple Vision Pro und Mac über Smart-TVs etwa von Samsung, LG, Sony oder TCL bis hin zu Spielkonsolen und Streaming-Sticks. Hierzulande kostet Apple TV 9,99 Euro im Monat, neue Abonnenten erhalten eine siebentägige Gratisphase; wer aktuell ein neues iPhone, iPad, einen Mac oder ein Apple TV 4K kauft und aktiviert, bekommt den Dienst zeitlich begrenzt drei Monate kostenlos. (Bild: Apple)
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