Apple TV hat die Doku-Serie „Knife Edge: Chasing Michelin Stars“ um eine zweite Staffel mit acht Episoden verlängert. Die Produktion stammt aus dem Hause Gordon Ramsay und begleitet Spitzenköche weltweit auf ihrem Weg zu einem der prestigeträchtigsten Preise der Gastronomie: dem Michelin-Stern.
Die erste Staffel von „Knife Edge: Chasing Michelin Stars“ hat Apple TV unmittelbar in die Riege der ernstzunehmenden Doku-Anbieter katapultiert. 100 Prozent Critics‘ Score auf Rotten Tomatoes und eine BAFTA-Nominierung 2026 in der Kategorie Factual Entertainment unterstreichen, dass die Serie über den Status einer reinen Koch-Doku hinausgewachsen ist. Die Verlängerung fügt sich nahtlos in eine Awards-Strategie, die zuletzt auch The Studio bei den BAFTA TV Awards 2026 zum Sieg führte – und in das Sommerlineup 2026, das als bisher stärkstes Programm des Dienstes gilt.
Acht neue Folgen über die nächste Michelin-Saison
Die zweite Staffel umfasst acht Episoden und folgt erneut Spitzenköchen durch die einjährige Michelin-Saison. Im Mittelpunkt stehen drei Konstellationen: der Kampf um den ersten Stern, das Halten bestehender Auszeichnungen und der Sprung in die höchsten Kategorien mit zwei oder drei Sternen. Die Doku-Serie erhält dabei einen ungewöhnlich offenen Zugang zum globalen Michelin-Awards-Prozess und zeigt aus erster Hand, wie die Bewertungslogik in den Küchen wirkt.
Produziert wird die Serie für Apple TV von Studio Ramsay Global, einer Tochtergesellschaft von Fox Entertainment. Executive Producer sind Gordon Ramsay, Lisa Edwards, Lorraine Charker-Phillips und Jill Greenwood. Regie führt James Callum.
Gordon Ramsay und Jesse Burgess vor und hinter der Kamera
Gordon Ramsay – durch Formate wie „Next Level Chef“ und „Ramsay’s Kitchen Nightmares“ weltweit bekannt – fungiert als Executive Producer der Reihe. Er beschreibt das Umfeld der Spitzengastronomie als zunehmend brutal: Restaurants stehen wirtschaftlich unter massivem Druck, gleichzeitig steigen die internationalen Bewertungsmaßstäbe Jahr für Jahr. „Knife Edge“ zeige laut Ramsay genau diesen Spannungsbogen aus Anspruch, Belastung und Widerstandsfähigkeit.
Als Host führt der britische Food- und Travel-Experte Jesse Burgess durch die Serie, der über die Plattform Topjaw bekannt wurde. Burgess hebt die Geschichten der Köche und die Menschen hinter den Restaurants als zentralen Erzählansatz hervor und kündigte an, dass die zweite Staffel diesen Fokus weiter ausbauen werde.
Rückblick: Die Restaurants der ersten Staffel
Staffel eins zeichnete einen breit aufgespannten Querschnitt durch die internationale Sterneküche. Drei Schauplätze ragten dabei besonders heraus:
- Aure in den nordischen Ländern – das Restaurant holte den schnellsten Michelin-Stern seit Eröffnung in der Region
- Coqodaq in New York – ein Fried-Chicken-Restaurant auf dem Weg zum ersten Stern
- Caractère – das jüngste Projekt der Roux-Dynastie auf der Stern-Jagd
Die Serie wurde von Kritikern wegen ihres Zugangs zu den Top-Küchen und ihrer Tiefenschärfe gelobt. Die Bewertung von 100 Prozent auf Rotten Tomatoes und die BAFTA-Nominierung zeigen, dass die Mischung aus Branchenporträt und persönlichem Drama auch außerhalb von Kochserien-Fans funktioniert. Die zwei Peabody Awards 2026, die Apple TV jüngst einsammeln konnte, sind Teil des gleichen Trends: Die Doku-Sparte des Dienstes wird programmatisch immer ernster genommen.
Wann Knife Edge Staffel 2 startet, ist offen
Die erste Staffel von „Knife Edge: Chasing Michelin Stars“ ist global auf Apple TV verfügbar. Die zweite Staffel wurde mit der Verlängerung offiziell bestätigt, ein Startfenster ist noch nicht kommuniziert. Die Produktion umfasst Drehs an Restaurants in unterschiedlichen Ländern, parallel zur laufenden Bewertungssaison des Michelin Guides.
Apple TV gehört seit dem Start im November 2019 zu den schnellsten Streamingdiensten in puncto Awards-Aufbau – nach Unternehmensangaben summieren sich die Auszeichnungen mittlerweile auf 830 Siege und 3.550 Nominierungen. „Knife Edge“ reiht sich damit in eine Doku-Strategie ein, die Apple konsequent als ernstzunehmenden Anbieter im non-fiktionalen Premium-Segment positioniert. (Bild: Apple)
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