Apple hat 2025 eines der umfangreichsten Produktjahre der letzten Zeit hingelegt. Über das gesamte Jahr verteilt wurden mehr als 16 neue Geräte vorgestellt, darunter neue iPhones, Macs, iPads, Wearables und Updates für bestehende High-End-Produkte. Auffällig ist, dass Apple nicht nur klassische Modellpflege betrieben hat, sondern mehrere Produktlinien spürbar neu positioniert wurden. Leistungssteigerungen, neue Chips und der Ausbau von Apple Intelligence ziehen sich wie ein roter Faden durch das Jahr.
Im Fokus steht klar Apple als Plattformanbieter. 2025 wurde deutlich, wie stark das Unternehmen auf eigene Chips, bessere Energieeffizienz und tiefere Software-Integration setzt. Gleichzeitig hat Apple an mehreren Stellen Preise stabil gehalten oder sogar gesenkt, während Speichergrößen erhöht und Funktionen aus früheren Pro-Modellen in günstigere Geräte übernommen wurden. Das Ergebnis ist ein sehr dichtes Produktportfolio, das Einsteiger, Alltagsnutzer und professionelle Anwender gleichermaßen abdeckt.
Februar: iPhone 16e als neues Einstiegsmodell
Im Februar hat Apple mit dem iPhone 16e ein komplett neues Einstiegs-iPhone eingeführt und damit das bisherige iPhone SE ersetzt. Das Gerät besitzt ein 6,1 Zoll großes OLED-Display mit Face ID und verabschiedet sich endgültig vom klassischen Home-Button-Design.
Im Inneren arbeitet der A18-Chip, der Apple Intelligence unterstützt. Ergänzt wird er durch Apples eigenes C1-Modem, das für eine bessere Energieeffizienz und längere Akkulaufzeiten sorgt. Der Einstiegspreis liegt bei 699 Euro und beinhaltet 128 GB Speicher. Damit verdoppelt Apple den Basisspeicher im Vergleich zu früheren Einstiegsmodellen.
Zur Ausstattung gehören eine 48-Megapixel-Fusion-Kamera, eine Action-Taste und erstmals USB-C statt Lightning. Trotz des niedrigen Preises bietet das iPhone 16e viele Funktionen, die bisher nur teureren Modellen vorbehalten waren.
März: MacBooks, Mac Studio und neue iPads
MacBook Air mit M4
Im März hat Apple das MacBook Air in den Größen 13 und 15 Zoll aktualisiert. Beide Varianten setzen nun auf den M4-Chip. Neu sind außerdem eine 12-Megapixel-Center-Stage-Kamera, bis zu 18 Stunden Akkulaufzeit und 16 GB Unified Memory als Standard.
Ein wichtiges Upgrade ist die Unterstützung von zwei externen Displays bei gleichzeitig aktivem internen Bildschirm. Zusätzlich hat Apple den Einstiegspreis in den USA von 1.099 auf 999 US-Dollar gesenkt und eine neue Farbe in Himmelblau eingeführt.
Mac Studio mit ungewöhnlicher Chipwahl
Das Mac Studio bekam ebenfalls ein Update. Apple setzt hier auf den M4 Max sowie überraschend auf den M3 Ultra für besonders leistungsstarke Konfigurationen. Ein M4 Ultra wurde nicht eingeführt.
Zu den wichtigsten Neuerungen gehören Thunderbolt 5 mit Übertragungsraten von bis zu 120 Gb/s und die Unterstützung von bis zu 512 GB Unified Memory in der M3-Ultra-Variante. Die Preise bleiben unverändert und starten bei 2.299 Euro für das Modell mit M4 Max.
iPad der 11. Generation
Das klassische iPad wurde von Apple technisch aufgefrischt. Statt des A14-Chips kommt nun der A16 Bionic zum Einsatz. Der Einstiegspreis bleibt bei 379 Euro, während der Basisspeicher von 64 auf 128 GB erhöht wurde.
Einschränkend ist, dass das Gerät nur 6 GB RAM besitzt. Dadurch ist es das einzige aktuelle iPad im Line-up von Apple, das keine Unterstützung für Apple Intelligence bietet.
iPad Air mit M3
Auch das iPad Air wurde aktualisiert und nutzt nun den M3-Chip. Dieser sorgt für deutlich höhere Leistung und bietet hardwarebeschleunigtes Raytracing sowie schnellere Grafik.
Passend dazu erschien ein neu gestaltetes Magic Keyboard mit größerem Trackpad und einer Funktionstastenreihe. Eine Hintergrundbeleuchtung fehlt weiterhin.
September: Große iPhone- und Watch-Neuheiten
iPhone 17
Mit dem iPhone 17 bringt Apple mehrere Funktionen erstmals in das Basis-Flaggschiff. Dazu zählen ProMotion mit 120 Hertz, ein Always-On-Display und eine verbesserte Akkulaufzeit.
Angetrieben wird das Gerät vom A19-Chip mit 12 GB RAM. Die Kamera besteht aus einem verbesserten 48-Megapixel-Dual-System. Zusätzlich kommen der neue N1-Netzwerkchip mit Wi-Fi-7-Unterstützung sowie Ceramic Shield 2 zum Einsatz, das dreimal kratzfester ist als zuvor. Der Einstiegspreis liegt bei 949 Euro.
iPhone Air
Das iPhone Air ersetzt die bisherige Plus-Reihe. Mit einer Dicke von nur 5,6 Millimetern ist es das dünnste iPhone, das Apple je gebaut hat. Das Gerät besitzt ein 6,5-Zoll-Display und wird vom A19 Pro mit einer 5-Kern-GPU angetrieben.
Zum Einsatz kommen ein Titanrahmen, eine einzelne 48-Megapixel-Kamera mit 2-fach-Zoom, eine Center-Stage-Frontkamera und das neue C1X-Modem. Die Akkukapazität fällt mit rund 3.149 mAh vergleichsweise klein aus. Der Preis liegt bei 1.199 Euro.
iPhone 17 Pro und iPhone 17 Pro Max
Apple hat die Pro-Modelle 2025 spürbar aufgewertet. Das iPhone 17 Pro kostet 1.299 Euro und bietet nun standardmäßig 256 GB Speicher statt zuvor 128 GB. Das iPhone 17 Pro Max bleibt bei 1.449 Euro und verfügt über den größten Akku, den es je in einem iPhone gab.
Beide Modelle nutzen den A19 Pro, ein verbessertes thermisches Design mit Vapor-Chamber-Kühlung und ein neues Kamerasystem mit 4-fach- und 8-fach-Teleobjektiv. Das Design wurde durch eine markante Kameraleiste auf der Rückseite verändert. Die Farboptionen sind Deep Blue, Silver und Cosmic Orange.
Zusätzlich führte Apple beim Pro Max erstmals eine 2-TB-Speicheroption ein, die 2.449 Euro kostet.
Apple Watch SE 3
Die Apple Watch SE der dritten Generation bekam ein größeres Display und robusteres Ion-X-Glas, das viermal kratzfester ist als beim Vorgänger. Der Einstiegspreis bleibt bei 269 Euro.
Neu sind ein Always-On-Display, Schnellladen und ein Schlaf-Score. Funktionen wie Blutsauerstoffmessung oder Schlafapnoe-Erkennung fehlen weiterhin.
Apple Watch Series 11
Die Apple Watch Series 11 bringt 5G-Konnektivität und eine neue Bluthochdruckerkennung. Der Blutdruck wird über einen Zeitraum von 30 Tagen analysiert, um Hinweise auf möglichen Bluthochdruck zu geben.
Die Uhr nutzt den S10-Chip, bietet eine Akkulaufzeit von rund 24 Stunden und ist in neuen Aluminiumfarben sowie Titanversionen erhältlich.
Apple Watch Ultra 3
Die Apple Watch Ultra 3 richtet sich weiterhin an Outdoor- und Sportnutzer. Die Akkulaufzeit wurde auf bis zu 42 Stunden bei normaler Nutzung erhöht und erreicht im Energiesparmodus bis zu 72 Stunden.
Zur Ausstattung gehören 5G, Satellitenkommunikation für Notfälle, Blutdrucküberwachung, schnelleres Laden, ein 3000-Nit-Display und erweiterte Fitnessfunktionen wie der KI-gestützte Workout-Buddy. Der Preis liegt bei 899 Euro.
AirPods Pro 3
Die AirPods Pro 3 bieten eine doppelt so starke aktive Geräuschunterdrückung wie die zweite Generation. Erstmals ist ein Herzfrequenzsensor integriert, der Trainingsdaten direkt an die Fitness-App überträgt.
Die Kopfhörer kosten 249 Euro, haben eine neu gestaltete Passform mit fünf Ohrstöpselgrößen inklusive XXS, eine IP57-Zertifizierung, bis zu 10 Stunden Laufzeit im Transparenzmodus und unterstützen Live-Übersetzung über Apple Intelligence.
Oktober: Pro-Hardware und Vision Pro
Vision Pro mit M5
Apple hat die Vision Pro mit dem M5-Chip aktualisiert. Die Leistung steigt spürbar, die Bildwiederholrate erreicht nun bis zu 120 Hertz statt zuvor 100 Hertz. Zusätzlich wurden die Akkulaufzeit verlängert und KI-Funktionen um bis zu 50 Prozent beschleunigt.
Ein neues gepolstertes Dual-Knit-Band sorgt für höheren Tragekomfort. Der Einstiegspreis liegt nun bei 3.699 Euro.
iPad Pro mit M5
Das iPad Pro in 11 und 13 Zoll wurde ebenfalls auf den M5-Chip umgestellt. Die KI-Leistung ist laut Apple bis zu 3,5-mal schneller als bei der M4-Generation.
Neu sind das C1X-Mobilfunkmodem mit 50 Prozent höherer Geschwindigkeit, Wi-Fi 7 über den N1-Chip, doppelt so schnelle SSDs und die Unterstützung externer Displays mit bis zu 120 Hertz.
MacBook Pro mit M5
Abschließend stellte Apple ein aktualisiertes 14-Zoll-MacBook Pro vor. Der M5-Chip bietet bis zu 1,6-mal bessere Grafikleistung und eine höhere Speicherbandbreite von 153 GB/s. Die Akkulaufzeit liegt bei bis zu 24 Stunden.
Das Einstiegsmodell kostet 1.799 Euro und profitiert von deutlich schnelleren SSD-Lese- und Schreibgeschwindigkeiten.
Apple 2025: Breites Portfolio von Einstieg bis High-End
Apple hat 2025 ein ungewöhnlich umfangreiches und dichtes Produktjahr abgeliefert. Mehr als 16 neue Geräte, zahlreiche neue Chips und der konsequente Ausbau von Apple Intelligence zeigen klar, wohin sich das Unternehmen bewegt. Vom günstigen iPhone 16e bis hin zur Vision Pro mit M5 deckt Apple nahezu alle Nutzergruppen ab und legte damit die technische Grundlage für die kommenden Jahre. Die besten Produkte für dich: Unsere Amazon Storefront bietet eine breite Auswahl an Zubehörteilen, auch für HomeKit. (Bild: Apple)
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