Apple arbeitet seit Jahren an einem Smart-Home-Hub mit Display – und 2026 soll es endlich soweit sein. Das sogenannte HomePad vereint HomePod-Lautsprecher und iPad-ähnliches Display in einem komplett neuen Gerät. Es wäre Apples direkter Konkurrent zu Amazon Echo Show und Google Nest Hub – mit einem entscheidenden Unterschied: tiefe Integration in HomeKit, Matter und Apple Intelligence.
Apple hat beim Thema Smart Home lange zugeschaut, während Amazon und Google mit Displays, Kameras und Hub-Geräten den Markt dominiert haben. Apples Home-Ökosystem beschränkte sich bisher auf HomePod, HomePod mini und Apple TV als Smart-Home-Hubs. Das ändert sich mit dem HomePad.
Das Gerät wurde intern unter dem Codenamen J490 entwickelt und ist laut mehreren Quellen – darunter Bloomberg, Macworld und Leaker Kosutami – hardwareseitig seit Monaten fertig. Der Grund für die Verzögerung ist derselbe wie beim Apple TV 4K: Die neue, KI-gestützte Siri ist noch nicht bereit. Wie wir in unserem Artikel Apple plant Smart Home Hub mit neuer Siri im Herbst berichtet haben, wartet das HomePad auf iOS 27 und die LLM-basierte Siri.
Apple HomePad: Das Wichtigste in Kürze
| Detail | Erwartung |
|---|---|
| Produkt | Smart-Home-Hub mit 7-Zoll-Display |
| Codename | J490 |
| Chip | A18 (Apple Intelligence-fähig) |
| Display | 7 Zoll, quadratisch, Touchscreen |
| Kamera | Ultraweitwinkel mit Face ID für Mehrbenutzer-Erkennung |
| Varianten | Wandmontage und Tischmodell mit Lautsprecher-Basis |
| Betriebssystem | Eigene Variante von tvOS / homeOS |
| Release | Herbst 2026 (September–Dezember) |
| Preis | Geschätzt ca. 350 $ / ~399 € |
Design: Zwei Varianten
Apple entwickelt das HomePad in zwei Ausführungen:
Tischmodell: Ein Display auf einer Lautsprecher-Basis, die optisch dem HomePod mini ähnelt. Gedacht für Küche, Schlafzimmer oder Schreibtisch – überall dort, wo schnelle Informationen und Musiksteuerung gefragt sind.
Wandmodell: Eine Version mit MagSafe-ähnlicher Magnethalterung, die an der Wand montiert wird – als zentrales Smart-Home-Panel. Leaker Kosutami berichtet von einem Prototyp mit „Snap-to-Wall“-Funktion und Türklingel-Integration.
Das Display misst 7 Zoll im quadratischen Format – etwa so groß wie zwei iPhones nebeneinander. Es handelt sich um einen Touchscreen mit Näherungssensoren, der erkennt, wenn jemand in die Nähe kommt, und die angezeigten Inhalte automatisch anpasst.
Chip und Software
A18-Chip mit Apple Intelligence
Das HomePad wird laut geleaktem Apple-Code mit dem A18-Chip ausgestattet – dem gleichen Prozessor wie im iPhone 16. Damit ist das Gerät leistungsstark genug für Apple-Intelligence-Funktionen, darunter die neue, LLM-basierte Siri mit natürlicher Gesprächsführung.
Betriebssystem: homeOS
Das HomePad wird voraussichtlich eine eigene Variante von tvOS mit iOS-ähnlichen Funktionen nutzen. In geleaktem Code wurden Hinweise auf das ChatKit-Framework gefunden, was darauf hindeutet, dass das HomePad iMessage und Textnachrichten unterstützen könnte – Features, die auf Apple TV und HomePod bisher nicht verfügbar sind.
Die Oberfläche soll Elemente von Apple Watch und iPhone StandBy kombinieren: aufgeräumt, widget-basiert und mit kontextbezogenen Anzeigen, die sich je nach Nutzer und Tageszeit ändern.
Kamera und Face ID
Die eingebaute Frontkamera geht über einfache Videoanrufe hinaus:
- FaceTime-Unterstützung mit Center Stage und 1080p-Video
- Face ID mit Mehrbenutzer-Erkennung: Das HomePad erkennt, wer davor steht, und wechselt automatisch das Profil – personalisierte Musik, Kalender, Erinnerungen
- Gesichtserkennung für Automatisierung: Das Gerät könnte erkennen, wer nach Hause kommt, und entsprechende HomeKit-Szenen auslösen – Licht, Musik, Sicherheitssystem
Apple hat intern eine App zum Testen der Gesichtserkennungs-Genauigkeit auf dem HomePad entwickelt, was zeigt, wie zentral diese Funktion ist.
Smart Home: HomeKit, Matter und Thread
Das HomePad wird als zentrale Schaltstelle für das gesamte Apple-Home-Ökosystem positioniert:
- HomeKit und Matter: Steuerung aller kompatiblen Smart-Home-Geräte direkt am Display
- Thread-Unterstützung: Direkte Kommunikation mit Thread-Geräten ohne zusätzlichen Hub
- Siri als Kern: Sprachsteuerung für Licht, Thermostat, Schlösser, Kameras und mehr – deutlich leistungsfähiger als die aktuelle Siri
Das HomePad soll dabei mit der geplanten Apple Security Camera zusammenarbeiten und Teil eines größeren Smart-Home-Pushes sein, zu dem auch die neuen HomePods gehören.
Funktionen im Überblick
Neben der Smart-Home-Steuerung kann das HomePad laut Berichten:
- Musik und Podcasts abspielen (integrierter Lautsprecher)
- FaceTime-Videoanrufe führen
- Wetter, Kalender und Erinnerungen anzeigen
- Fotos als digitaler Bilderrahmen darstellen
- Notizen und Timer erstellen
- iMessage-Nachrichten senden und empfangen
Was es nicht bieten wird: Einen vollwertigen App Store. Apple setzt bewusst auf kuratierte Funktionen statt auf eine offene App-Plattform – fokussiert auf Smart Home, Kommunikation und schnelle Informationen.
Release: Warum Apple so lange wartet
Das HomePad war ursprünglich für Anfang 2025 geplant, wurde dann auf Frühjahr 2026 verschoben und zuletzt auf Herbst 2026 – jedes Mal wegen der Siri-Verzögerungen. Die Hardware ist laut Gurman seit Monaten fertig.
Leaker Kosutami postete am 5. März 2026 auf X: „Autumn. Home. Integrated with Pad. Now coming.“ – und bestätigte kurz darauf: „Clearance: HomePad at Fall.“
Der wahrscheinlichste Zeitraum ist September bis Dezember 2026, möglicherweise zusammen mit dem iPhone 18 Pro oder dem MacBook Ultra. Das HomePad ist an iOS 27 und die neue Siri gebunden – beides wird zur WWDC im Juni vorgestellt und im Herbst veröffentlicht.
Preis
Erste Schätzungen liegen bei rund 350 $ (ca. 399 €). Das wäre deutlich günstiger als ein iPad und positioniert das HomePad als eigenständiges Smart-Home-Gerät, nicht als Tablet-Ersatz. Zum Vergleich: Ein Amazon Echo Show 10 kostet aktuell ca. 250 €, ein Google Nest Hub Max ca. 230 €. Apple wird vermutlich etwas teurer sein, bietet dafür aber die tiefe Integration ins Apple-Ökosystem.
Ausblick: Roboter-Hub für 2027
Neben dem HomePad arbeitet Apple laut Berichten auch an einem High-End-Modell (Codename J595) – einem Display auf einem Roboterarm, der dem Nutzer im Raum folgen kann. Dieses „Luxo Jr.“-ähnliche Gerät ist für 2027 oder später geplant und wäre eine noch ambitioniertere Version des Smart-Home-Hubs.
Apple HomePad: Für wen ist das HomePad gedacht?
Das HomePad richtet sich an Apple-Nutzer, die ihr Smart Home zentral steuern wollen – ohne jedes Mal zum iPhone oder iPad greifen zu müssen. Es ersetzt kein iPad und kein iPhone, sondern ergänzt das Ökosystem um eine feste Station im Zuhause.
Besonders interessant ist es für Haushalte mit mehreren Apple-Nutzern: Die Face-ID-basierte Profilerkennung ermöglicht personalisierte Inhalte für jedes Familienmitglied. In Kombination mit den neuen HomePods und der Apple Security Camera könnte das HomePad das Herzstück eines komplett Apple-gesteuerten Zuhauses werden. Die besten Produkte für dich: Unsere Amazon Storefront bietet eine breite Auswahl an Zubehörteilen, auch für HomeKit. (Bild: Shutterstock / RossHelen)
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