Suchen, ohne zu scrollen. Störende Passanten aus dem Urlaubsfoto entfernen. Aus tausend Aufnahmen in Sekunden einen fertigen Film machen. Apple Intelligence verwandelt die Fotos-App vom reinen Bilderarchiv in ein Werkzeug, das versteht, was auf deinen Aufnahmen passiert – und mit iOS 27 kommt noch einiges dazu.
Die smarten Funktionen der Fotos-App gehören zu Apple Intelligence und laufen auf iPhone, iPad und Mac. Drei Bausteine bilden die Basis: die Suche in natürlicher Sprache, das Erstellen eigener Rückblickfilme und das Werkzeug „Bereinigen“ zum Entfernen störender Objekte. Voraussetzung ist ein Apple-Intelligence-fähiges Gerät mit aktueller Systemversion, auf dem Apple Intelligence aktiviert ist. Unter iOS 27 ist Apple Intelligence von Haus aus aktiv, unter iOS 26 wird es zuvor über den zentralen Schalter eingeschaltet. In Deutschland stehen die Funktionen zur Verfügung – und mit iOS 27 erweitert Apple die Bearbeitung im Herbst 2026 noch deutlich.
Fotos und Videos per Beschreibung finden
Statt durch Hunderte Aufnahmen zu scrollen, beschreibst du einfach, wonach gesucht wird. Apple Intelligence wertet die Eingabe aus und zeigt passende Treffer – sogar einen bestimmten Moment in einem Video findet die Suche so.
- Öffne die Fotos-App und tippe auf das Suchfeld.
- Gib eine Beschreibung in natürlicher Sprache ein, etwa „Hund am Strand“ oder „Maya auf dem Skateboard im Batikshirt“.
- Über „Alle anzeigen“ erscheinen sämtliche Treffer; mit „Auswählen“ lassen sich Fotos teilen oder in ein Album legen, mit dem Filter nach Zeitraum oder Medientyp sortieren.
Je konkreter die Beschreibung, desto präziser das Ergebnis – auch Kombinationen aus Ort, Kleidung oder Aktivität versteht die Suche.
Eigene Rückblickfilme erstellen
Aus einer kurzen Beschreibung baut Apple Intelligence einen fertigen Film: Es sucht die passenden Fotos und Videos heraus, gliedert sie in Kapitel mit Erzählbogen und unterlegt das Ganze mit Musik.
- Öffne die Fotos-App und tippe auf „Sammlungen“, dann auf „Rückblicke“.
- Tippe auf „Erstellen“ und gib eine Beschreibung ein, etwa „Sommerurlaub 2025″ oder „Mias erstes Jahr“.
- Tippe auf „Fertig“ – der Film wird automatisch zusammengestellt.
Anschließend lässt sich das Ergebnis anpassen: Über die Rückblick-Mixe wechselst du Musik und Stil, Rückblick-Looks legen eine einheitliche Farbstimmung über alle Aufnahmen, und einzelne Fotos lassen sich ergänzen oder entfernen.
Störende Objekte entfernen mit „Bereinigen“
Ein Passant im Hintergrund, ein Mülleimer am Bildrand, ein Schild, das vom Motiv ablenkt: Mit „Bereinigen“ lassen sich solche Störer entfernen, ohne das eigentliche Motiv anzutasten.
- Öffne ein Foto und tippe auf „Bearbeiten“.
- Wähle das Werkzeug „Bereinigen“.
- Tippe auf störende Objekte oder streiche darüber; zum genauen Arbeiten lässt sich ins Bild hineinzoomen.
- Tippe auf „Fertig“, um die Änderungen zu sichern.
Häufig erkennt Apple Intelligence mögliche Störelemente von selbst und hebt sie hervor – dann genügt ein einziger Fingertipp.
Was iOS 27 für die Fotos-App bringt
Mit iOS 27, erwartet im Herbst 2026, zählt die Fotos-App zu den Apps mit den größten Änderungen – allen voran ziehen generative KI-Bearbeitungswerkzeuge ein. „Bereinigen“ arbeitet mit neuen Modellen spürbar zuverlässiger und bietet die drei Modi „Schnell“, „Hohe Qualität“ und „Automatisch“. Mit „Erweitern“ lässt sich der Bildausschnitt über den ursprünglichen Rand hinaus vergrößern, wobei generative KI die fehlenden Bereiche auffüllt. Und „Neu ausrichten“ passt nachträglich sogar die Perspektive einer Aufnahme an, indem es die beim Fotografieren erfassten räumlichen Daten mit KI kombiniert.
Eng damit verzahnt ist der überarbeitete „Image Playground“: Er erzeugt fotorealistische Montagen, lässt einzelne Bildbereiche per natürlicher Sprache bearbeiten und kann mehrere Bilder kombinieren. Hinzu kommen Komfort-Funktionen, die kein Apple Intelligence voraussetzen – etwa Schlagwörter und Sternebewertungen zum Ordnen der Mediathek, Diashows aus jedem beliebigen Album sowie die Möglichkeit, ein Einzelbild aus einem Video als eigenständiges Foto zu sichern. Spürbar im Alltag: Fotos öffnen sich nach der Aufnahme bis zu 70 Prozent schneller. Die Fotos-App in iOS 27 bringt darüber hinaus flexiblere geteilte Alben, neue Ablagen für Aufnahmen und Ausweisdokumente sowie eine Option für die sofortige iCloud-Synchronisierung.
Dabei entsteht eine klare Zweiteilung: Die KI-Bearbeitung setzt ein Apple-Intelligence-fähiges iPhone ab dem iPhone 15 Pro voraus, während die Tempo- und Verwaltungs-Funktionen auf allen Geräten laufen, die iOS 27 unterstützen. In Deutschland stehen diese Werkzeuge ganz normal zur Verfügung.
Voraussetzungen und Verfügbarkeit
Die Funktionen setzen ein Apple-Intelligence-fähiges Gerät voraus: auf dem iPhone ab dem iPhone 15 Pro sowie die iPhone-16- und iPhone-17-Modelle, dazu iPads mit A17 Pro oder M1 und neuer und Macs mit Apple Silicon. Siri und die Gerätesprache müssen auf dieselbe unterstützte Sprache eingestellt sein. „Bereinigen“, die Suche und die Rückblicke stehen in der EU seit iOS 18.4 zur Verfügung, ebenso der „Image Playground“. Da Apple Intelligence auf generative Modelle setzt, können die Ergebnisse variieren – ein kritischer Blick auf bearbeitete Fotos oder automatisch erstellte Filme bleibt sinnvoll.
Die Fotomediathek wird zum Kreativwerkzeug
Suche, Rückblicke und „Bereinigen“ nehmen der Bilderflut die Mühsal – und mit den iOS-27-Werkzeugen rückt die Fotos-App näher an eine vollwertige Bildbearbeitung heran. Wer ein passendes Gerät besitzt, hat damit ein Werkzeug zur Hand, das nicht nur speichert, sondern versteht, was auf den Aufnahmen zu sehen ist.
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Häufige Fragen: Apple Intelligence in der Fotos-App
Ein Apple-Intelligence-fähiges iPhone ab dem iPhone 15 Pro sowie die iPhone-16- und iPhone-17-Modelle, dazu iPads mit A17 Pro oder M1 und neuer und Macs mit Apple Silicon. Nötig sind außerdem eine aktuelle Systemversion und ein aktiviertes Apple Intelligence.
Ja. Alle drei gehören zu den Apple-Intelligence-Funktionen, die in der EU seit iOS 18.4 zur Verfügung stehen – ebenso der „Image Playground“.
Meist liegt es am Gerät: „Bereinigen“ setzt ein Apple-Intelligence-fähiges Modell voraus. Auf älteren iPhones ohne Apple-Intelligence-Unterstützung erscheint die Option nicht. Außerdem muss Apple Intelligence aktiviert und die passende Sprache eingestellt sein.
Ja. Die Suche in natürlicher Sprache erfasst nicht nur Fotos, sondern findet auch einzelne Szenen innerhalb von Videos anhand deiner Beschreibung.
Ja. Über die Rückblick-Mixe lassen sich Musik und Stil wechseln, Rückblick-Looks vereinheitlichen die Farbstimmung, und einzelne Fotos und Videos können ergänzt oder entfernt werden.
Neue generative KI-Bearbeitung: ein verbessertes „Bereinigen“ mit drei Qualitätsmodi, „Erweitern“ zum Vergrößern des Bildausschnitts und „Neu ausrichten“ zum nachträglichen Anpassen der Perspektive. Dazu ein überarbeiteter „Image Playground“ für fotorealistische Montagen, Diashows aus jedem Album, Schlagwörter und Sternebewertungen sowie ein bis zu 70 Prozent schnelleres Öffnen von Fotos.
Ja. Die neuen Bearbeitungs- und Verwaltungs-Funktionen der Fotos-App stehen hierzulande ganz normal zur Verfügung. Die KI-Bearbeitung benötigt dafür ein Apple-Intelligence-fähiges iPhone ab dem iPhone 15 Pro, die Tempo- und Komfort-Funktionen laufen auf allen iOS-27-Geräten.




