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iPhone Ultra: Apple setzt auf Camera Control und verzichtet auf SIM-Karte

by Milan
20. April 2026 - 17:34
in Apple Gerüchte
iPhone Fold Apple iPhone Ultra

Bild: FrontPageTech x Asherdipps

Trotz extrem dünnem Design wird das faltbare iPhone Ultra laut einem neuen Leak mit dem Camera-Control-Button ausgestattet. Zudem soll das Gerät in allen Regionen nur eSIM unterstützen – eine SIM-Karten-Schublade fehlt komplett.

Das iPhone Ultra soll Apples erstes faltbares iPhone werden und im September 2026 erscheinen. Jetzt gibt es neue Details zur Hardware-Ausstattung vom Weibo-Leaker Instant Digital, der sich in den letzten Wochen als zuverlässige Quelle für iPhone-Informationen etabliert hat. Zwei Entscheidungen stehen im Zentrum: Apple hält am Camera-Control-Button fest, obwohl das Gerät im aufgeklappten Zustand mindestens 1,1 Millimeter dünner sein soll als das iPhone Air. Und die SIM-Karten-Schublade fehlt komplett – in allen Regionen.

Beide Entscheidungen zeigen, wie entschlossen Apple das iPhone Ultra zu einem neuen Flaggschiff-Produkt machen will – auch um den Preis harter Kompromisse im Inneren. Der Camera-Control-Button musste erhalten bleiben, obwohl dafür wertvoller Innenraum geopfert werden musste. Die SIM-Schublade fällt weg, weil Apple auf ein durchgängig eSIM-basiertes Gerät setzen will.

Warum der Camera-Control-Button bleibt

Die Rechtfertigung für den Camera-Control-Button ist laut Instant Digital vor allem ergonomischer Natur. Apple sieht bei bestehenden Foldables ein praktisches Problem: Aufgrund der Größe dieser Geräte empfindet man das Nachjustieren von Kamera-Einstellungen und das Auslösen von Fotos als umständlich. Der Camera-Control-Button soll dieses Problem lösen, indem er es ermöglicht, das Gerät sicher mit einer Hand zu halten und dabei trotzdem alle nötigen Kamera-Anpassungen vorzunehmen.

Apple räumt intern ein, dass die Aufnahme des Camera-Control-Buttons bei den flachen iPhones bisher gemischt war – manche Nutzer lieben ihn, andere nutzen ihn kaum. Im Kontext eines faltbaren Geräts sei der praktische Nutzen jedoch deutlich höher. Das Team habe deshalb bewusst entschieden, die Funktion in die erste Generation des faltbaren iPhones zu integrieren – auch auf Kosten wertvollen Platzes im Inneren.

Apples Imaging-Team reiste nach Shenzhen

Ein bemerkenswerter Nebensatz im Leak: Apples US-Imaging-Team soll vor Kurzem nach Shenzhen gereist sein, um die Kameras konkurrierender Foldables wie Huaweis Modelle zu testen – mit besonderem Fokus auf Telezoom-Fähigkeiten. Das iPhone Ultra wird laut bisherigen Berichten ohne Telekamera kommen und nur eine Weitwinkel- sowie eine Ultraweitwinkel-Kamera auf der Rückseite besitzen – vergleichbar mit dem iPhone 17.

Konkurrenz-Foldables wie das Samsung Galaxy Z Fold 7 bieten hingegen meist drei Rückkameras inklusive Telezoom. Dass Apple die Konkurrenz gezielt analysiert, deutet darauf hin, dass in späteren Ultra-Generationen eine Telekamera nachgerüstet werden könnte – bei der ersten Generation ist sie aber nicht geplant.

Nur eSIM – in allen Regionen

Instant Digital berichtet zudem, dass in der Lieferkette keinerlei Hinweise auf Werkzeuge oder Lagerbestände für SIM-Karten-Module des iPhone Ultra zu finden seien. Daraus schließt der Leaker, dass das Gerät in allen Regionen – einschließlich China – nur eSIM unterstützen wird. Damit folgt das iPhone Ultra dem Vorbild des iPhone Air, das ebenfalls als erstes iPhone global auf die SIM-Karten-Schublade verzichtete.

Für deutsche Nutzer ist das keine große Umstellung, da eSIM-Unterstützung bei allen großen Mobilfunkanbietern verfügbar ist. In Ländern mit weniger ausgebauter eSIM-Infrastruktur könnte die Entscheidung jedoch für Reibung sorgen.

iPhone Ultra: Produktion und Preis

Die erste Jahresproduktion taxiert Instant Digital auf konservative 10 Millionen Einheiten. Das passt zu den bisherigen Berichten über eine bewusst begrenzte Anfangsproduktion. Der Preis soll zwischen 15.000 und 20.000 Yuan liegen – umgerechnet etwa 2.060 bis 2.750 US-Dollar. Das deckt sich mit den bisherigen Preis-Gerüchten, die Apples erstes faltbares iPhone jenseits der 2.000-Dollar-Marke verorten.

Damit wird klar: Das iPhone Ultra wird nicht nur das dünnste und technisch komplexeste iPhone, sondern auch das teuerste. Und Apple verteidigt den Camera-Control-Button als bewussten Design-Anker – auch wenn er intern einigen Platz kostet. (Bild: FrontPageTech x Asherdipps)

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Tags: iPhoneiPhone 18iPhone 2026

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