Das neue Siri-Design für iOS 27 war offenbar schon in der WWDC26-Einladung zu sehen. Der charakteristische Glow-Effekt des Keynote-Artworks soll genau so in der überarbeiteten Sprachassistentin auftauchen – integriert in die Dynamic Island.
Apples WWDC-Einladungen enthalten traditionell versteckte Hinweise auf kommende Features. In diesem Jahr haben die Designer offenbar direkt auf Siri angespielt: Der Glow-Effekt der „26“ im WWDC-Logo taucht laut Bloombergs Mark Gurman genau so im neuen Siri-Design auf. Nach dem gescheiterten ersten Anlauf unter Apple Intelligence ist das der zweite große Siri-Redesign-Versuch innerhalb kurzer Zeit – und dieser soll endlich halten, was Apple versprochen hat.
Siri startet im neuen Design aus der Dynamic Island heraus. Die pillenförmige Anzeige am oberen Bildschirmrand erweitert sich beim Aktivieren von Siri zu einem länglichen Element mit der Aufforderung „Search or Ask“ und einem leuchtenden Cursor. Der Glow-Effekt, den Apple in seiner WWDC-Einladung bereits zeigte, bildet dabei den zentralen visuellen Anker.
Zweite Siri-Überarbeitung in kurzer Zeit
Die aktuelle Siri-Variante mit dem farbigen Lichtring rund um das Display wurde erst mit iOS 18 als Teil von Apple Intelligence eingeführt. Doch weil die versprochenen Funktionen dieser Version nie pünktlich fertig wurden, hat Apple offenbar noch einmal komplett neu angesetzt.
Die neue Siri-Gestaltung wirkt laut Gurman besonders im Dark Mode stark – was auch der Grund dafür sei, dass das WWDC-Artwork auf schwarzem Hintergrund präsentiert wurde. Der Glow-Effekt der Dynamic Island soll zudem in der neuen separaten Siri-App am Suchfeld wiederkehren und für visuelle Konsistenz sorgen.
Mehr als nur ein neues Aussehen
Das Redesign ist nicht bloß eine kosmetische Änderung. Die Funktionalität von Siri soll sich grundlegend ändern. Nutzer können künftig fortlaufende Dialoge mit Siri führen, mehrere Anfragen in einem einzigen Satz stellen und die lange angekündigten Features wie persönliche Kontextverarbeitung und Bildschirm-Awareness nutzen. Damit rückt Siri näher an moderne KI-Chatbots wie ChatGPT oder Claude heran.
Technisch basiert die neue Siri auf neuen Foundation Models, die laut Apple teilweise auf Googles Gemini-Technologie aufbauen. Eine separate Siri-App wird es erstmals geben, in der Nutzer ihre vorherigen Konversationen finden. Die bisher getrennten Suchoberflächen von Siri und Spotlight sollen zudem vereinheitlicht werden.
Warum das diesmal klappen muss
Für Apple steht einiges auf dem Spiel. Die gescheiterte erste Siri-Überarbeitung hat dem Unternehmen massive interne Umstrukturierungen beschert und den öffentlichen Eindruck verstärkt, Apple hinke bei KI hinterher. Dass Apple nun sogar das Siri-Team in ein spezielles KI-Coding-Bootcamp geschickt hat, zeigt, wie viel Druck hinter der Entwicklung steht.
Die öffentliche Präsentation erfolgt auf der WWDC am 8. Juni. Ob die neue Siri tatsächlich ein ebenbürtiger Konkurrent zu ChatGPT, Claude und Gemini sein kann, wird sich dann zeigen – und ob die Features diesmal auch wirklich ausgeliefert werden, entscheidet über Apples KI-Glaubwürdigkeit für die kommenden Jahre. (Bild: Apple)
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