Fünf Tage vor der Keynote skizziert ein Bericht die iPhone-Planung bis 2028. Für 2027 stehen zwei getrennte Termine, ein Jubiläumsmodell mit rundum gebogenem Glas und die zweite Generation des Faltgeräts im Fahrplan. 2028 folgt demnach ein drittes Faltmodell mit größeren Displays.
Vor dem Apple Event am 9. September hat Mark Gurman bei Bloomberg aufgeschrieben, was über die kommenden iPhone-Jahrgänge kursiert. Der Bericht reicht über die nächste Woche hinaus und listet Modelle bis 2028 auf. Gurman gehört zu den treffsichersten Quellen zu Apples Produktplanung und stützt sich regelmäßig auf Personen mit Einblick in die Vorbereitungen; belegt ist damit nichts, aber die Trefferbilanz ist ungewöhnlich hoch.
Neu ist vor allem der Blick auf 2028. Bis zur zweiten Generation des Faltgeräts war die Lage weitgehend gezeichnet – die Gerüchtelage zum iPhone Ultra reicht bis dorthin. Was danach kommt, stand bislang nicht im Raum.
Das Wichtigste in Kürze
- 2027 soll sich das iPhone-Jahr auf zwei Termine verteilen: Frühjahr und Herbst
- Das Jubiläumsmodell soll rundum gebogenes Glas und schmalere Ränder bekommen
- Die zweite Generation des Faltgeräts stecke bereits tief in der Erprobung
- Für 2028 ist ein drittes Faltmodell mit größeren Displays im Gespräch
- Das iPhone Air 2 soll drei größere Änderungen erhalten
Was in fünf Tagen ansteht
Der Bericht fasst zunächst zusammen, was in der kommenden Woche auf der Bühne stehen dürfte: iPhone 18 Pro und Pro Max mit mechanischer Blende, dunkelrot und hellblau als neue Farben, A20 Pro, C2-Modem und längerer Laufzeit. Dazu das faltbare iPhone Ultra, laut Bericht zusammengeklappt etwa so groß wie ein Reisepass, mit Touch ID, einem verbesserten Scharnier und einem Preis oberhalb von 2.000 Dollar.
Neue Angaben stecken darin kaum. Interessant wird der Bericht bei dem, was danach kommt.
2027: zwei Termine statt einem
Das Basismodell rutscht aus dem Herbst heraus. iPhone 18 und iPhone 18e sollen im Frühjahr 2027 erscheinen, die Pro-Modelle bleiben im Herbst. Dass sich das iPhone-Jahr 2027 auf sechs Modelle in zwei Wellen verteilen soll, kursiert seit dem Sommer und wird hier bestätigt.
Für das iPhone Air 2 nennt der Bericht drei Punkte: eine Ultraweitwinkelkamera, einen schnelleren Chip und eine längere Akkulaufzeit. Die zweite Generation des Faltgeräts stecke bereits tief in der Erprobung; genannt wird dazu nur ein neuer Chip. Das passt zu der Meldung vom Juni, wonach die Entwicklung des Nachfolgers freigegeben worden sei.
Das Jubiläumsmodell bekommt gebogenes Glas
Zum 20. Jahrestag der ersten iPhone-Vorstellung soll die Pro-Reihe ihr Aussehen deutlich verändern: gebogenes Glas an allen Ecken und Kanten, dazu schmalere Ränder um den Bildschirm. Der Bericht bezeichnet das als den größten Umbau der Pro-Reihe seit dem iPhone X von 2017 – jenem Modell, das mit Face ID die Home-Taste ablöste und den Bildschirm erstmals bis nah an die Kanten zog.
Diese Beschreibung ist keine Neuigkeit, sondern eine Bestätigung. Über das gebogene Glas wird seit dem Frühjahr berichtet, zwischenzeitlich hieß es, der Entwurf sei gestrichen. Die Gerüchtelage zum iPhone 20 enthält beide Stände nebeneinander. Der neue Bericht stellt sich auf die Seite derjenigen, die den Entwurf weiterhin im Plan sehen. Ob Apple die Fertigung in dieser Form hinbekommt, steht damit nicht fest.
2028: ein drittes Faltmodell mit mehr Fläche
Der einzige Punkt für 2028 betrifft das Faltgerät. Die dritte Generation soll sowohl außen als auch innen etwas größere Bildschirme bekommen als die Modelle von 2026 und 2027. Weitere Angaben zu diesem Jahrgang macht der Bericht nicht.
Damit zeichnet sich ab, dass das Faltgerät kein Einzelstück bleiben, sondern eine eigene Reihe mit jährlichem Takt werden soll – vorausgesetzt, der Verkaufsstart in diesem Jahr läuft.
Der Fahrplan im Überblick
| Jahr | Modelle | Zentrale Angabe |
|---|---|---|
| 2026 | iPhone 18 Pro, 18 Pro Max, iPhone Ultra | Mechanische Blende, faltbares Modell über 2.000 Dollar |
| Frühjahr 2027 | iPhone 18, iPhone 18e | Basismodell rutscht aus dem Herbst |
| Herbst 2027 | Pro-Modelle, iPhone Air 2, Faltgerät der 2. Generation | Gebogenes Glas, schmalere Ränder |
| 2028 | Faltgerät der 3. Generation | Größere Bildschirme außen und innen |
Was der Fahrplan über Apples Taktung verrät
Auffällig ist weniger das einzelne Modell als der Rhythmus. Zwei Jahre in Folge stehen im Herbst drei unterschiedliche Baureihen nebeneinander, während das Basismodell ins Frühjahr wandert. Damit hätte Apple ganzjährig neue iPhones im Programm statt eines einzigen großen Termins.
Für dich heißt das vor allem, dass sich Kaufzeitpunkte verschieben: Wer das günstigste aktuelle Modell will, wartet ab 2027 nicht mehr auf den September, sondern auf das Frühjahr.
Zugleich bleibt der Fahrplan eine Momentaufnahme. Ein Bericht, der bis 2028 reicht, beschreibt Planungsstände, keine Beschlüsse – beim Jubiläumsmodell hat sich die Darstellung binnen weniger Monate bereits zweimal gedreht.
Welcher Teil des Fahrplans wäre für dich der Grund zu wechseln: das Jubiläumsmodell mit gebogenem Glas im Herbst 2027 oder ein größeres Faltgerät ein Jahr später? Schreib uns in die Kommentare, worauf du wartest.


