Ein bislang wenig bekannter Leaker veröffentlicht angebliche CAD-Renderings des iPhone 18 Pro – mit deutlich geschrumpfter Dynamic Island. Die Bilder reihen sich in eine wachsende Sammlung widersprüchlicher Hinweise ein. Belastbar ist davon bisher wenig.
Wenige Monate vor der erwarteten Vorstellung im Herbst 2026 bleibt ein zentrales Designdetail des iPhone 18 Pro umstritten: Wird die Dynamic Island kleiner – oder bleibt sie unverändert? Neue angebliche CAD-Bilder eines Accounts auf X liefern jetzt frische Argumente für die „kleinere“ Fraktion. Die Bewertung fällt jedoch nüchtern aus, denn solche Renderings lassen sich vergleichsweise einfach fälschen. Unsere umfassende Sammlung aller Gerüchte rund um das iPhone 18 Pro zeigt, wie unübersichtlich die Quellenlage in diesem Punkt mittlerweile geworden ist.
Was der neue CAD-Leak zeigt
Auf der Plattform X kursieren neue Renderings, die angeblich aus den technischen Schemata des iPhone 18 Pro stammen sollen. Solche CAD-Dateien werden von Apple üblicherweise einige Monate vor dem Marktstart an Hüllen- und Zubehörhersteller weitergegeben, damit diese ihre Produkte rechtzeitig vorbereiten können. Auf den aktuell gezeigten Bildern erscheint die Dynamic Island deutlich schmaler als bei der iPhone-17-Pro-Generation. Veröffentlicht wurden die Renderings über den Account @earlyappleleaks, der dazu kommentiert, dass sich die Verkleinerung damit bestätigen lasse.

Warum die Quelle ein Risiko ist
Genau hier beginnt die Schwachstelle des Leaks. Der Account ist neu in der Apple-Gerüchteszene und verfügt über keinen ausreichend dokumentierten Track Record. Bereits zuvor hatte derselbe Leaker einen angeblichen Prototyp des iPhone 18 Pro mit kleinerer Aussparung gezeigt – ein Hinweis, der unter anderem auch eine zentrale Rolle in der frühen Berichterstattung über Under-Display-Komponenten spielte. Renderings dieser Art sind technisch jedoch leicht zu manipulieren. Darum stufen wir den aktuellen Leak deshalb als nicht belastbar ein und verweisen darauf, dass auch hochwertig aussehende CAD-Bilder ohne weitere Bestätigung kaum Beweiskraft haben.
Mehrere Quellen, ein widersprüchliches Bild
Trotz aller Skepsis steht die Verkleinerung der Dynamic Island grundsätzlich im Raum. Mehrere voneinander unabhängige Insider, darunter Bloomberg sowie etablierte Display-Analysten, hatten zuletzt von einem schmaleren Design berichtet. Einige sprachen sogar von einer Reduktion um rund 35 Prozent. Auf der Gegenseite stehen Hinweise aus der Lieferkette, die ein offenes A/B-Szenario beschreiben: Apple soll demnach noch zwischen der bestehenden Form aus der iPhone-17-Pro-Generation und einer neuen, kleineren Variante schwanken. Diese Auseinandersetzung um zwei parallele Designvarianten prägt die Berichterstattung seit mehreren Wochen. Eine endgültige Entscheidung des Konzerns ist offenbar noch nicht gefallen.
Was sich Apple langfristig vornimmt
Unabhängig vom konkreten Detail beim iPhone 18 Pro verfolgt Apple seit Jahren das Ziel, die Frontfläche der Pro-Modelle möglichst weit zu schließen. Die Dynamic Island gilt dabei als Übergangslösung – ein gezieltes Zwischenkapitel auf dem Weg zu einem iPhone, dessen TrueDepth-Komponenten vollständig unter dem Display verschwinden. Eine Verkleinerung der Aussparung im Modelljahr 2026 wäre daher konsequent. Allerdings sprechen einzelne Berichte aus China dafür, dass dieser Schritt erst mit dem iPhone 2027 ansteht. Die kleinere Dynamic Island wäre damit kein zwingendes Feature des iPhone 18 Pro, sondern eine Option, die Apple je nach Reifegrad der Komponenten ziehen oder verschieben kann.
Was Käufer daraus mitnehmen sollten
Für Interessenten am iPhone 18 Pro hat der aktuelle Leak nur begrenzte Aussagekraft. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Dynamic Island schrumpft, steigt mit jeder seriösen Quelle, die das Gerücht stützt – sie sinkt jedoch nicht durch ein einzelnes CAD-Bild eines unbekannten Accounts. Bis zur Vorstellung im Herbst werden voraussichtlich weitere Schemata, Schutzfolien und Dummy-Modelle auftauchen. Erst wenn sich diese Quellen gegenseitig bestätigen, lässt sich beurteilen, in welche Richtung Apple sich entschieden hat. Aus heutiger Sicht bleibt die kleinere Dynamic Island ein realistisches, aber nicht gesetztes Designmerkmal des kommenden Pro-Modells.
Apples Designentscheidung schwebt weiter in der Luft
Der CAD-Leak vom Account @earlyappleleaks fügt der Dynamic-Island-Diskussion einen weiteren Mosaikstein hinzu, ohne sie zu klären. Solange weder Apple noch belastbare Insider eindeutige Hinweise liefern, bleibt die Frage offen, ob das iPhone 18 Pro tatsächlich mit einer schmaleren Aussparung erscheint oder ob die bestehende Form ein weiteres Jahr überlebt. Die kommenden Monate dürften zeigen, welche Variante Apple letztlich in die Massenfertigung schickt. (Bild: Shutterstock / Alex Malt)
- iOS 27 lässt dich zwischen Gemini, Claude und mehr wählen
- Jubiläums-iPhone 2027: Solid-State-Tasten bestehen erste Praxistests
- iPhone 18 Pro: Apple bleibt beim umstrittenen Aluminium-Finish
- iPhone 18 verspätet sich weiter: Apple verlängert iPhone-17-Produktion ungewöhnlich lange
- OpenAI zieht KI-Smartphone vor: Start ein Jahr früher als geplant
- iPhone Ultra: Erstes Hands-on mit Dummy zeigt ungewöhnliches Format
- Apple Wallet bekommt mit iOS 27 ein „Create a Pass“-Feature
- iPhone „Glasswing“: Apple plant Liquid-Glass-inspiriertes Redesign für 2027
- watchOS 27: Apple bringt das Modular Ultra auf alle Apple Watches
- iPhone Pro 2027: Jubiläums-Design statt eigenem Modell
- iPhone 18 Pro: Apple plant offenbar aggressive Preisstrategie
- Apple Glasses sollen Gestensteuerung beherrschen
- Vision Pro: Apple soll das Projekt aufgegeben haben
- iPad Ultra: Apple soll die Pläne aufgegeben haben
- iPhone 18 Pro: Größte Kamera-Upgrades aller Zeiten
- iOS 27: Kamera-App bekommt eigenen Siri-Modus
- Apple soll intern über die Zukunft von MagSafe diskutieren
- iOS 27: Fotos-App soll drei neue KI-Funktionen bekommen
- Liquid Glass iPhone: So könnte Apples Jubiläumsmodell aussehen
- Apple plant zwei neue Ultra-Produkte: iPhone Ultra und MacBook Ultra
- Ming-Chi Kuo: OpenAI baut KI-Agent-Smartphone mit Luxshare und MediaTek
- Apples KI-Strategie bringt drei neue Hardware-Kategorien



