Mit iOS 27 wächst die Übersetzen-App spürbar: Apple erweitert die Auswahl von bislang 21 auf 30 Sprachen und Akzente. Aufgetaucht ist die Neuerung in der dritten Beta – neben mehreren europäischen Sprachen sind auch Hebräisch und weitere Varianten dabei.
Apple baut die Sprachunterstützung in iOS 27 an mehreren Stellen aus, und die Übersetzen-App gehört zu den größten Nutznießern. Die seit iOS 14 fest im System verankerte Übersetzen-App – international als Apple Translate bekannt – unterstützt mit dem kommenden Update neun zusätzliche Sprachen und Akzente und deckt damit künftig 30 statt bisher 21 ab. Sichtbar wurde die Erweiterung in der dritten Entwickler-Beta von iOS 27; die endgültige Liste kann sich bis zur Veröffentlichung im Herbst also noch verändern.
Diese neun Sprachen kommen neu hinzu
Neu unterstützt werden mit iOS 27 laut der aktuellen Beta:
- Chinesisch (Kantonesisch, traditionell)
- Dänisch
- Hebräisch
- Malaiisch
- Norwegisch (Bokmål)
- Portugiesisch (Portugal)
- Spanisch (Mexiko)
- Spanisch (USA)
- Schwedisch
Damit ergänzt Apple die bestehende Auswahl, in der Sprachen wie Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch (Spanien), Japanisch, Koreanisch, Arabisch, Russisch und verschiedene Chinesisch-Varianten bereits enthalten sind.
Mehrere neue Sprachen mit Bezug zu Europa
Für den deutschsprachigen Raum ist Deutsch als Ausgangs- und Zielsprache seit Langem an Bord. Interessant an der Erweiterung sind vor allem die zusätzlichen europäischen Sprachen: Mit Dänisch, Norwegisch, Schwedisch und dem europäischen Portugiesisch deckt die Übersetzen-App künftig gleich mehrere Reiseziele ab, die bislang nur teilweise oder gar nicht abgedeckt waren. Auch die Aufnahme von Spanisch in den Varianten für Mexiko und die USA erweitert die Einsatzmöglichkeiten über den europäischen Rahmen hinaus.
Wichtig für Nutzer in der EU: Die Übersetzen-App ist eine eigenständige System-App und nicht an die neue Siri-Generation gebunden. Anders als einige Apple-Intelligence-Funktionen, die auf iPhone und iPad in der EU zunächst nicht starten, kommen die neuen Sprachen daher regulär auch in Deutschland und Österreich an. In der Schweiz, die nicht zur EU zählt, greifen die regionalen Einschränkungen ohnehin nicht.
Teil einer größeren Sprachoffensive
Die Erweiterung der Übersetzen-App ist nur ein Baustein. iOS 27 bringt zusätzlich Verbesserungen bei Tastatur und Texteingabe für mehrere Sprachen mit, darunter neue Unterstützung für Afrikaans, Guaraní, Zulu und mehrere indigene Sprachen. Bereits wenige Monate zuvor hatte Apple die Zahl der Sprachen für lokalisierte App-Store-Metadaten erhöht. In der Summe zeigt sich ein kontinuierlicher Ausbau der Sprachabdeckung über das gesamte System hinweg.
Gemessen an der reinen Zahl bleibt Apples Lösung kleiner als die einiger Wettbewerber, die ein Vielfaches an Sprachen abdecken. Apple setzt bei der Übersetzen-App dafür seit jeher auf lokale Verarbeitung und Offline-Nutzung nach dem Laden der Sprachpakete – ein Vorteil für alle, die Wert auf Privatsphäre legen.
iOS 27: So geht es weiter
Die neue Sprachauswahl stammt aus der laufenden Beta-Phase und ist damit noch nicht endgültig. Bis zur finalen Veröffentlichung von iOS 27 im Herbst kann Apple weitere Sprachen ergänzen oder Details anpassen. Erfahrungsgemäß baut Apple die Sprachunterstützung auch nach dem Start mit den Punkt-Updates weiter aus, sodass die Liste über den Lebenszyklus der Version voraussichtlich weiter wächst. (Bild: Apple)
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