iOS 26.4 macht iCloud.com endlich durchsuchbar. Dateien in iCloud Drive und Fotos in iCloud-Fotos lassen sich jetzt direkt im Browser finden – mit verschlüsselter On-Device-Verarbeitung. So wird die Funktion aktiviert.
Mit iOS 26.4 hat Apple eine lang vermisste Funktion nachgeliefert: Dateien in iCloud Drive und Fotos in iCloud-Fotos lassen sich jetzt direkt über iCloud.com im Browser durchsuchen. Die Suchfunktion ist standardmäßig deaktiviert und muss erst eingeschaltet werden. Hier erfährst du, wie das geht und was dahintersteckt.
Was ist neu bei iCloud.com?
Bisher war die Webversion von iCloud im Vergleich zu den nativen Apps auf iPhone, iPad und Mac deutlich eingeschränkt. Vor allem eine vernünftige Suchfunktion fehlte komplett. Wer am Windows-PC, auf einem Android-Gerät oder an einem fremden Rechner auf seine iCloud-Daten zugreifen wollte, musste sich mühsam durch Ordner und Alben klicken.
Mit iOS 26.4 ändert sich das: Apple hat iCloud.com um eine vollwertige Suchfunktion für iCloud Drive und iCloud-Fotos erweitert. Beim Tippen in das Suchfeld erscheinen direkt Vorschläge – in iCloud Drive für Dateinamen, Ordnernamen und Dokumenttypen, in iCloud-Fotos für Datum, Personen und Orte. Wer generell mit knappem Speicher kämpft, findet im Ratgeber iPhone-Speicher voll? So schaffst du sofort mehr Platz weitere Tipps.
So aktiviert man die iCloud-Suche
Die neue Suchfunktion ist standardmäßig deaktiviert. Um sie einzuschalten, sind folgende Schritte nötig:
- Die Einstellungen auf dem iPhone öffnen.
- Oben auf den eigenen Namen tippen (mehr zu den Apple Account Einstellungen).
- iCloud auswählen.
- Ganz nach unten scrollen und auf iCloud.com tippen.
- Den Schalter „Suche erlauben“ aktivieren.
- Im erscheinenden Pop-up mit „Erlauben“ bestätigen.
Wichtig: Die Option „Suche erlauben“ erscheint nur, wenn der Datenzugriff auf iCloud.com bereits aktiviert ist. Falls nicht, muss zunächst der Schalter „Zugriff auf Daten erlauben“ eingeschaltet werden.

Die Einstellung muss auf jedem Gerät separat aktiviert werden, das als Quelle für Suchergebnisse dienen soll. Wer allerdings auf allen Apple-Geräten dieselben Dateien und Fotos synchronisiert, dem reicht es in der Regel, die Funktion nur auf dem iPhone zu aktivieren.
Das Feature ist übrigens nicht nur auf das iPhone beschränkt: Auch iPadOS 26.4 und macOS 26.4 unterstützen die neue iCloud-Suchfunktion.
Datenschutz: So schützt Apple die Suchanfragen
Apple hat die Suchfunktion bewusst datenschutzfreundlich umgesetzt. Die Suchanfragen werden verschlüsselt übertragen und die gesamte Verarbeitung findet lokal auf dem eigenen Apple-Gerät statt – nicht auf Apples Servern. Es wird also keine Suchhistorie bei Apple gespeichert. Wer sich generell für Apples Datenschutzfunktionen in iCloud interessiert, sollte auch wissen, warum „E-Mail verbergen“ nicht immer schützt.
Konkret funktioniert es so: Wenn eine Suchanfrage über iCloud.com gestellt wird, leitet der Browser die Anfrage verschlüsselt an ein vertrauenswürdiges Apple-Gerät weiter. Dieses Gerät durchsucht den lokalen Index und liefert die Ergebnisse zurück. Auf dem Gerät wird ein Suchbericht der letzten 28 Tage gespeichert, der jederzeit eingesehen oder gelöscht werden kann.
Außerdem erhält man eine Benachrichtigung (maximal einmal pro Tag), wenn das eigene Gerät gerade Suchergebnisse für iCloud.com bereitstellt. Wer eine unerwartete Benachrichtigung erhält, kann den Webzugriff oder die Suchfunktion jederzeit in den iCloud-Einstellungen wieder deaktivieren. Für maximale Sicherheit auf Apple-Geräten lohnt sich zudem ein Blick auf den Blockierungsmodus für iPhone, iPad und Mac.
Einschränkungen: Wer die Funktion nicht nutzen kann
Es gibt einige Fälle, in denen die neue Suchfunktion nicht zur Verfügung steht. Wer einen verwalteten Apple Account nutzt – etwa in einem Unternehmen oder einer Bildungseinrichtung – kann „Suche erlauben“ nicht aktivieren. Das Gleiche gilt für Apple Accounts, die nur mit einer Telefonnummer verknüpft sind.
Überfällige Verbesserung für iCloud im Web
Die neue Suchfunktion für iCloud.com ist ein überfälliges Update, das den Webzugang zu iCloud deutlich aufwertet. Besonders nützlich ist das Feature für alle, die regelmäßig an einem Windows-PC oder einem anderen Nicht-Apple-Gerät auf ihre Dateien und Fotos zugreifen. Der datenschutzfreundliche Ansatz mit On-Device-Verarbeitung passt dabei gut zu Apples Philosophie.
Wer die Funktion nutzen möchte, sollte allerdings nicht vergessen, sie in den Einstellungen erst manuell zu aktivieren. Gleichzeitig empfiehlt es sich, das iOS 26.4 Update zeitnah zu installieren, da Apple damit auch über 35 Sicherheitslücken geschlossen hat.
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FAQs – iCloud.com Suchfunktion in iOS 26.4
Unter Einstellungen → eigener Name → iCloud → iCloud.com den Schalter „Suche erlauben“ aktivieren und mit „Erlauben“ bestätigen.
Nein. Die Funktion ist standardmäßig deaktiviert und muss manuell eingeschaltet werden.
Dateien in iCloud Drive (nach Dateinamen, Ordnernamen, Dokumenttypen) und Fotos in iCloud-Fotos (nach Datum, Personen, Orten).
Nein. Die Suche wird verschlüsselt übertragen und lokal auf dem eigenen Gerät verarbeitet. Es wird keine Suchhistorie auf Apple-Servern gespeichert.
Das Gerät speichert einen lokalen Suchbericht der letzten 28 Tage. Dieser kann jederzeit eingesehen oder gelöscht werden.
Ja. Neben iOS 26.4 wird die Funktion auch unter iPadOS 26.4 und macOS 26.4 unterstützt.
Ja. Die Einstellung gilt pro Gerät. Wer auf allen Geräten dieselben Daten synchronisiert, dem reicht aber die Aktivierung auf einem Gerät.
Nutzer mit verwalteten Apple Accounts (z. B. in Unternehmen oder Bildungseinrichtungen) sowie Accounts, die nur mit einer Telefonnummer verknüpft sind.



