WhatsApp testet eine neue Übersicht, die alle online aktiven Kontakte gebündelt anzeigt. Statt jeden Chat einzeln öffnen zu müssen, sollen iPhone-Nutzer künftig in einem zentralen Bereich sehen, wer gerade verfügbar oder zuletzt online war – mit den gewohnten Datenschutz-Regeln im Hintergrund.
Hinweise auf die neue Funktion sind in der aktuellen WhatsApp-Beta für iOS aufgetaucht und wurden von WABetaInfo entdeckt. Die geplante Übersicht reiht sich in eine ganze Serie von Beta-Neuerungen ein, die WhatsApp in den letzten Monaten parallel vorbereitet – darunter die geplante automatische Nachrichten-Übersetzung direkt im Chat. Der Kontakte-Hub setzt einen Punkt um, der bei iPhone-Nutzern schon länger als überfällig gilt.
Was der neue Kontakte-Hub leistet
Bisher müssen Nutzer jeden Chat einzeln öffnen, um zu sehen, ob ein Kontakt gerade online ist – die Information steht oben in der jeweiligen Konversation. Der geplante Hub bündelt diese Anzeige an einer einzigen Stelle. Drei Kategorien sollen dort sichtbar werden: Favoriten-Kontakte zuoberst, danach die aktuell online Aktiven, schließlich die kürzlich Aktiven.
Erreichbar wird der Bereich über die Einstellungen. Damit positioniert WhatsApp die Funktion bewusst nicht prominent in der Hauptnavigation, sondern als optionale Übersicht für Nutzer, die sie gezielt aufrufen möchten.
Datenschutz-Logik bleibt bestehen
Die Funktion folgt denselben Sichtbarkeits-Regeln wie der bisherige Online-Status-Indikator. Wer den eigenen Online-Status für andere ausblendet, sieht im Gegenzug auch nicht, wer aus der Kontaktliste gerade online ist. Diese Wechselseitigkeit bleibt also erhalten – der neue Hub ändert nichts an den Datenschutz-Optionen, er macht die bereits verfügbaren Informationen lediglich übersichtlicher.
Für Nutzer mit aktivem Online-Status entfällt damit der wiederholte Wechsel zwischen einzelnen Chats. Wer den eigenen Status verbirgt, bekommt einen praktisch leeren Hub zu sehen, behält dafür aber die volle Privatsphäre.
Funktion noch nicht für Beta-Tester freigeschaltet
Auch in der aktuellen Beta ist der Kontakte-Hub für reguläre Tester nicht aktiviert. WABetaInfo gelang es, die Funktion experimentell zu aktivieren und Screenshots zu zeigen – das deutet darauf hin, dass die Code-Grundlage steht, der breite Rollout aber noch ausbleibt. WhatsApp ist für vorsichtige Veröffentlichungspläne bekannt, bei denen Features oft Monate zwischen Beta-Code und tatsächlicher Verfügbarkeit liegen.
Ein konkreter Veröffentlichungstermin existiert deshalb nicht. Auch der Liquid-Glass-Roll-out auf iOS hat sich nach ersten Beta-Hinweisen über viele Monate gezogen, bevor die Optik breit verteilt wurde.
Einreihung in WhatsApps aktuelle Feature-Welle
Der Kontakte-Hub passt in eine Phase, in der WhatsApp mehrere parallele Erweiterungen vorbereitet. Neben der automatischen Übersetzung experimentiert der Dienst mit strengeren Sicherheits-Einstellungen für gefährdete Konten und hat in den vergangenen Wochen das neue iOS-Design schrittweise verteilt. Sichtbar wird dabei eine Strategie, die kleinere Komfort-Verbesserungen mit größeren Datenschutz-Themen mischt.
Für den iPhone-Alltag wäre die neue Übersicht eine kleine, aber spürbare Vereinfachung. Wer regelmäßig mit denselben Personen kommuniziert, muss künftig nicht mehr einzelne Chats antippen, um die Verfügbarkeit zu prüfen. Die Funktion ergänzt das, was viele Messenger längst standardmäßig zeigen – nur eben nach WhatsApps eigenen Datenschutz-Regeln.
Komfort-Update mit Geduldsprobe
Wann der Kontakte-Hub regulär erscheint, bleibt offen. Die Tatsache, dass die Funktion zwar im Code vorhanden, aber noch nicht aktiv ist, deutet auf weitere Beta-Phasen hin. Wer iPhone-Nutzer ist und auf eine zentralere Online-Übersicht wartet, hat in den kommenden Wochen Gelegenheit, in den TestFlight-Versionen erste sichtbare Hinweise zu beobachten – bis WhatsApp das Feature wirklich freigibt. (Bild: Shutterstock / Vector-Hub)
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