Die US-Telekommunikationsbehörde FCC hat Dokumente zu einem unveröffentlichten Apple-Produkt mit der Modellnummer A3577 veröffentlicht – beschrieben als „Bluetooth Over-Ear-Kopfhörer“. Die Modellnummer passt nicht zu den AirPods Max 2, was Raum für Spekulationen lässt: Möglicherweise handelt es sich um ein kommendes Beats-Modell oder ein noch unbekanntes Apple-Produkt.
Die FCC-Datenbank ist eine der zuverlässigsten Frühwarn-Quellen für unveröffentlichte Apple-Hardware. Geräte, die in den USA verkauft werden sollen, müssen dort eine Zulassung durchlaufen – häufig Monate vor dem offiziellen Launch. Im aktuellen Fall sorgt allerdings nicht ein erwartetes Produkt für Diskussion, sondern eine Modellnummer, die sich keiner bekannten Apple-Hardware zuordnen lässt. Die Anfang April erschienenen AirPods Max 2 tragen die Modellnummer A3454 – der jetzt aufgetauchte Eintrag bezieht sich auf etwas anderes.
Was der FCC-Eintrag verrät
Der Listing-Datensatz zur Modellnummer A3577 beschreibt das Gerät als „Bluetooth Over-Ear-Kopfhörer“. Die meisten zugehörigen Dokumente sind aktuell unter einer Vertraulichkeitsvereinbarung zurückgehalten – ein Standard-Vorgehen bei Apple-Einreichungen, das den Wettbewerbern Einsicht in technische Details bis zur Markteinführung verwehrt (via MacRumors)
Eine der wenigen veröffentlichten Abbildungen zeigt eine Ohrmuschel – ohne erkennbare Designmerkmale, die Rückschlüsse auf das tatsächliche Produkt zulassen. Das Bild dient lediglich der Lokalisierung des FCC-ID-Aufdrucks. Damit fehlt der eigentliche Anhaltspunkt, der bei früheren FCC-Leaks oft schon erste Designhinweise lieferte.
Was es nicht ist – und was es sein könnte
Klar ist nur, was A3577 nicht ist: keine AirPods Max 2, da die bereits mit anderer Modellnummer im Handel sind. Auch keine vorhandene Beats-Hardware mit bekanntem FCC-Eintrag.
Eine plausible Möglichkeit sind aktualisierte Beats Studio Pro. Das aktuelle Modell wurde im Juli 2023 vorgestellt und ist damit fast drei Jahre alt – ein typisches Zeitfenster für eine Überarbeitung im Beats-Portfolio. Eine zweite Möglichkeit: ein Apple-Produkt jenseits der AirPods-Linie, das bislang noch nicht öffentlich diskutiert wurde. Beide Szenarien bleiben bis zu weiteren Hinweisen Spekulation.
Im aktuellen AirPods-Gerüchteumfeld ist parallel ein Premium-Modell im Gespräch, das unter dem Arbeitstitel AirPods Ultra mit IR-Kameras und H3-Chip erwartet wird. Allerdings handelt es sich dabei nach bisherigen Berichten um In-Ear-Modelle, nicht um Over-Ear-Kopfhörer. Der A3577-Eintrag dürfte also einer eigenen Produktlinie zuzuordnen sein.
Wann das Produkt erscheinen könnte
FCC-Einträge tauchen typischerweise wenige Wochen bis wenige Monate vor dem Marktstart eines Produkts auf. Bei Apple liegt das Zeitfenster je nach Produktklasse zwischen vier und acht Wochen vor der offiziellen Vorstellung – manchmal kürzer, gelegentlich auch länger. Im Beats-Portfolio sind die Zeiträume historisch ähnlich.
Sollte es sich um neue Beats Studio Pro handeln, wäre eine Vorstellung im Spätsommer oder Herbst plausibel. Eine WWDC-Ankündigung am 8. Juni gilt als unwahrscheinlich, da Apple das Event traditionell für Software-Themen nutzt und Hardware-Launches in dedizierten Events oder per Pressemitteilung platziert.
Wenig Substanz, viel Raum für Vermutungen
Mit den aktuell vorliegenden Informationen lässt sich nicht mehr sagen, als dass ein neues Apple- oder Beats-Over-Ear-Modell in absehbarer Zeit erscheinen dürfte. Die Vertraulichkeitsfrist endet üblicherweise mit dem offiziellen Produkt-Launch oder kurz davor – dann werden auch die zurückgehaltenen Dokumente vollständig öffentlich. Bis dahin bleibt die Modellnummer A3577 ein vielversprechender Eintrag, den Apple-Beobachter über die kommenden Wochen im Blick behalten dürften. (Bild: Shutterstock / fireFX)
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