Counterpoint Research hat die globale Top-10-Liste der meistverkauften Smartphones für das erste Quartal 2026 veröffentlicht. An der Spitze steht das iPhone 17 – mit einem Marktanteil von sechs Prozent. Apple belegt vier der zehn Plätze.
Es ist nicht ungewöhnlich, dass ein iPhone-Modell die globale Bestseller-Liste anführt. Ungewöhnlich ist allerdings, welches Modell es diesmal ist. Während im vierten Quartal 2025 noch das iPhone 17 Pro Max die Spitze hielt, hat das günstigere Standardmodell jetzt die Führung übernommen – und das mit deutlichem Vorsprung. Hinter den Kulissen verändert sich damit Apples Verkaufsstruktur sichtbar.
Die Marktforscher von Counterpoint Research veröffentlichen quartalsweise ein Ranking der zehn weltweit meistverkauften Smartphones. Für das erste Quartal 2026 zeigt der Bericht eine besonders klare Verteilung: Die obersten drei Plätze gehen an Apple, gefolgt von zwei Samsung-Modellen, einem weiteren iPhone, drei Galaxy-Smartphones und einem Xiaomi-Modell. Die Konzentration auf wenige Spitzengeräte ist dabei so hoch wie nie. Bereits im Q4 2025 hatte Apple fünf der zehn Plätze in dieser Liste belegt – jetzt verfestigt sich der Trend.
Die Top 10 im Detail
An erster Stelle steht das iPhone 17 mit einem Anteil von sechs Prozent am globalen Smartphone-Absatz. Auf Platz zwei und drei folgen das iPhone 17 Pro Max und das iPhone 17 Pro. Damit gehen die obersten drei Plätze komplett an Apple – ein Bild, das sich in dieser Form selten ergeben hat.
Die hinteren Plätze sind in der Folge gemischter:
| # | Modell |
|---|---|
| 1 | iPhone 17 |
| 2 | iPhone 17 Pro Max |
| 3 | iPhone 17 Pro |
| 4 | Samsung Galaxy A07 4G |
| 5 | Samsung Galaxy A17 5G |
| 6 | iPhone 16 |
| 7 | Samsung Galaxy A56 |
| 8 | Samsung Galaxy A36 |
| 9 | Samsung Galaxy A17 4G |
| 10 | Xiaomi Redmi A5 |
Auffällig ist, dass das iPhone 16 trotz seines Alters weiterhin in den Top 10 vertreten ist – im dritten Quartal 2025 war es sogar das meistverkaufte Smartphone weltweit. Ebenso bemerkenswert: Insgesamt machen die zehn Spitzenmodelle 25 Prozent des globalen Absatzes aus – die höchste Konzentration, die Counterpoint je in einem ersten Quartal gemessen hat.
Warum das Standardmodell vorne liegt
Dass nicht das iPhone 17 Pro Max, sondern das iPhone 17 die Liste anführt, ist eine direkte Folge der Produktentscheidungen, die Apple mit dieser Generation getroffen hat. Counterpoint-Analyst Harshit Rastogi nennt mehrere Faktoren: höherer Basisspeicher, höhere Kameraauflösung und die ProMotion-fähige Display-Bildwiederholrate, die das Standardmodell näher an die Pro-Varianten heranrückt. Das Ergebnis ist eine Wertgleichung, die für deutlich mehr Käufer aufgeht.
Die regionale Performance unterstreicht den Trend. Das iPhone 17 verzeichnete laut Counterpoint zweistelliges Wachstum im Jahresvergleich in China und den USA – und sogar eine Verdreifachung in Südkorea. Bereits in den Monaten nach dem Launch hatte sich abgezeichnet, dass das Standardmodell besonders in China zu außergewöhnlich starken Verkäufen führt. Diese Dynamik hat sich offenbar im neuen Quartal fortgesetzt.
Das iPhone Air bleibt außen vor
Wie schon im vierten Quartal 2025 fehlt das iPhone Air in der Top 10. Das ultradünne Modell, das im September 2025 mit der iPhone-17-Reihe vorgestellt wurde, schafft es weiterhin nicht in nennenswerten Stückzahlen unter die globalen Spitzenreiter. Die Beobachtung deckt sich mit Berichten über eine reduzierte Produktion, die Apple kurz nach dem Launch vorgenommen hatte. Dass der Nachfolger – das iPhone Air 2 – trotzdem in der Pipeline bleibt, deutet darauf hin, dass Apple das Konzept als langfristige Wette versteht, nicht als kurzfristigen Verkaufstreiber.
Samsung knapp an den Top 10 vorbei
Bei Samsung ist auffällig, dass der neue Flaggschiff-Killer Galaxy S26 Ultra die Top 10 nur knapp verfehlt. Counterpoint hebt jedoch hervor, dass das Modell bessere Anfangsverkäufe verbucht als sein Vorgänger Galaxy S25 Ultra. Funktionen wie das neue Privacy-Display und KI-Upgrades werden als Treiber genannt. Die Mittelklasse-Modelle der Galaxy-A-Serie bleiben für Samsung das Volumengeschäft – sie belegen mit drei Modellen die Plätze vier, fünf, sieben, acht und neun. Im Premium-Segment hat sich allerdings nichts daran geändert, dass Apple dort nahezu konkurrenzlos agiert.
Was hinter Apples Q1-Ergebnis steht
Das Ergebnis bestätigt eine Entwicklung, die Counterpoint bereits Ende 2025 prognostiziert hatte: Apple wächst schneller als der Gesamtmarkt und gewinnt insbesondere in China und den USA Boden. Mit drei iPhone-17-Modellen auf den ersten drei Plätzen und einer hohen Konzentration der Verkäufe auf wenige Spitzengeräte zeichnet sich für Apple ein außergewöhnlich starkes Geschäftsjahr ab.
Die Verschiebung an der Spitze – vom iPhone 17 Pro Max im Vorquartal zum Standardmodell im aktuellen Quartal – zeigt zudem, dass die Pro-Strategie Apples zwar funktioniert, aber das eigentliche Volumen weiterhin im Standardsegment liegt. Wer überlegt, wie sich das auf die kommende iPhone-18-Generation und die Frage Apple Ultra oder Pro auswirkt, findet hier ein klares Signal: Differenzierung an der Spitze hilft, das günstigere Standardmodell bleibt aber das eigentliche Massenprodukt.
Drei iPhones an der Spitze sind ein Statement
Drei Modelle einer einzigen Generation auf den ersten drei Plätzen der globalen Bestseller-Liste – das ist ungewöhnlich. Es zeigt, wie konsequent Apple es geschafft hat, mit der iPhone-17-Reihe ein Sortiment zu bauen, das in mehreren Preissegmenten gleichzeitig die Konkurrenz übertrifft. Mit dem WWDC-Auftakt am 8. Juni und dem Blick auf die kommende iPhone-18-Generation wird der nächste Härtetest erst im September anstehen. Bis dahin bleibt die Q1-Bilanz ein klares Signal: Apple bestimmt das Premium-Segment, und das Standardmodell ist zur stärksten Kraft des Portfolios geworden. (Bild: Apple)
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