Ein neues Sportarmband, das Zifferblatt „Pride Luminance“ und passende Hintergrundbilder: Apple legt seine jährliche Pride-Kollektion auf – und ändert das Format spürbar.
Pünktlich zum Beginn des Mai hat Apple die neue Pride Collection 2026 vorgestellt. Der Rhythmus ist seit Jahren der gleiche: Im Vorfeld des Pride Month im Juni veröffentlicht Apple ein passendes Apple-Watch-Armband, ein dazu abgestimmtes Zifferblatt und Hintergrundbilder für iPhone und iPad. In diesem Jahr setzt Apple jedoch deutlich stärker auf eine farbenfrohe, gewebte Optik – und kombiniert das Sportarmband mit einem Zifferblatt, das Apple gleich in zwei geometrischen Varianten anbietet. Auch der Zeitpunkt der Vorstellung passt zu dem, was zuletzt aus Cupertino zu hören war. Erst kürzlich wurde über ein neues „Pride Luminance“-Zifferblatt für das anstehende watchOS-26.5-Update berichtet. Genau das ist nun offiziell.
Das neue Pride Edition Sportarmband im Detail
Im Mittelpunkt der Kollektion steht das neue Pride Edition Sportarmband. Apple hat sich diesmal für ein gewebtes Nylongarn entschieden, das einen Regenbogen aus elf Farben darstellt. Die Farben gehen durch die spezielle Webart fließend ineinander über und erzeugen so einen Eindruck von Tiefe und Bewegung. Optisch wirkt das Armband dadurch deutlich lebendiger als klassische Streifen-Designs. Apple beschreibt das Resultat als ein volles Farbspektrum, das die Vielfalt der LGBTQ+-Communities weltweit widerspiegeln soll.
Das Armband ist ab heute über apple.com/de und die Apple Store App bestellbar und ab Ende dieser Woche in den Apple Stores sowie bei autorisierten Händlern erhältlich. Der Preis liegt bei 49 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Verfügbar ist die Pride Edition in drei Größen: 40 mm, 42 mm und 46 mm.
Pride Luminance: Das neue Zifferblatt in zwei Varianten
Optisch perfekt abgestimmt auf das Armband ist das neue Zifferblatt „Pride Luminance“. Apple bietet es in zwei geometrischen Mustern an: Eine radiale Variante platziert die Farbstrahlen so, dass sie sich an den Stundenmarkierungen ausrichten. Die zweite, vertikale Variante übernimmt das Streifenmuster des Armbands und überträgt es auf das Display der Apple Watch. Die Farben reagieren dabei dynamisch auf Bewegung und Lichteinfall.
Apple legt zudem Wert darauf, dass das Zifferblatt nicht starr ist. Wer das Pride-Luminance-Watchface verwendet, kann es individuell anpassen – inklusive zusätzlicher Farboptionen, mit denen sich das Design an die eigene Persönlichkeit anpassen lässt. Damit knüpft Apple an die Tradition der vergangenen Jahre an, in denen Pride-Armband und Zifferblatt jeweils zusammen entwickelt wurden – wie zuletzt bei den Pride-Armbändern und dem Zifferblatt aus 2021 oder der Pride-Edition 2022.
iPhone- und iPad-Hintergrundbilder als dritter Baustein
Erstmals wird die Kollektion in dieser Form auch auf iPhone und iPad ausgedehnt. Apple veröffentlicht passende Hintergrundbilder, die das Designprinzip des Armbands aufgreifen. Auch hier sind die Farben anpassbar, sodass die drei Geräte – Apple Watch, iPhone und iPad – ein zusammenhängendes Erscheinungsbild ergeben können. Apple bewirbt das Set als komplementäres, bewusst dynamisches Design.

Verfügbarkeit: Diese Software-Updates braucht man
Während das Armband sofort bestellbar ist, hängt die Verfügbarkeit von Zifferblatt und Hintergrundbildern an den nächsten Software-Updates. Apple weist explizit darauf hin, dass Pride Luminance erst dann in der Zifferblatt-Galerie auftaucht, wenn watchOS 26.5 ausgerollt wird. Gleiches gilt für die Wallpaper, die iOS 26.5 und iPadOS 26.5 voraussetzen.
Der Zeitpunkt passt: iOS 26.5 steht unmittelbar vor der Veröffentlichung. Apple hat die Beta-Phase mit der vierten Testversion bereits abgeschlossen, wie wir in unserem Bericht zu iOS 26.5 Beta 4 gezeigt haben. Mit dem finalen Release dürfte daher auch das neue Zifferblatt zeitnah landen. Mehr zu den Inhalten des Mai-Updates findest du in unserer iOS-26.5-Übersicht.
Pride-Strategie und Spendenengagement
Apple unterstreicht in der Pressemitteilung, dass das Engagement zum Pride Month nicht beim Produkt endet. Das Unternehmen unterstützt seit Jahren Organisationen, die sich weltweit für LGBTQ+-Communities einsetzen, und führt diese Linie auch 2026 fort. Konkrete Empfänger oder Beträge nennt Apple in der aktuellen Mitteilung nicht.
Die Pride Collection ist damit Teil einer langjährigen Reihe an Apple-Initiativen, in der das Unternehmen über besondere Apple-Watch-Designs auf gesellschaftliche Themen aufmerksam macht. Auch die Black-Unity-Kollektion sowie die International-Collection-Sport-Loops reihen sich in dieses Konzept ein.
Pride 2026: Mehr als nur ein Armband
Was Apple mit der Pride Collection 2026 vorlegt, ist mehr als ein neues Accessoire. Es ist eine geräteübergreifende Designlinie – Armband, Zifferblatt und Hintergrundbilder sind als zusammenhängendes Set konzipiert. Damit folgt Apple einem Trend, den das Unternehmen zuletzt bei mehreren Produktlinien verfolgt: Geräte sollen über die Software stärker miteinander harmonieren. Ob die diesjährige Pride-Edition zu den Stärksten der Reihe gehört, wird sich entscheiden, wenn Pride Luminance mit watchOS 26.5 in Aktion zu sehen ist – also voraussichtlich in den kommenden Tagen. (Bild: Apple)
- Apple eskaliert Streit mit Indiens Kartellbehörde
- WhatsApp arbeitet an Liquid Glass für die Chat-Oberfläche
- Apple Hearing Study: Neue Erkenntnisse zur Hörgesundheit
- Apple streicht 256-GB-Variante des Mac mini
- Tim Cook nennt fünf Gründe für den iPhone-17-Erfolg
- Apple-CFO deutet Verzögerung beim nächsten iPad an
- Apple Q2 2026 Earnings Call: Die wichtigsten Details und Sparten-Zahlen
- Apple beantragt Zoll-Erstattungen – und plant Reinvestition in den USA
- Apple Q3 2026: Guidance verspricht zweistelliges Wachstum
- China-Geschäft: Cook erklärt, warum Apple wieder zulegt
- John Ternus: Erster Earnings-Call-Auftritt als designierter Apple-CEO
- iPhone 17: Apples populärstes Lineup aller Zeiten
- Mac-Lineup boomt: Cook bestätigt Lieferengpass beim Mac mini
- iPhone 17: Tim Cook spricht von einer Nachfrage „off the charts“
- Apple Q2 2026: Rekord-Quartal mit 111,2 Milliarden Dollar Umsatz
- iPhone 17 Pro und iPhone Air: Ladeproblem nach komplett leerem Akku
- Apple-KI testet mehrere Lösungswege parallel
- Satelliten-Smartphones: Apple dominiert den Markt klar
- Ternus muss früh über iPhone-Preise und US-Produktion entscheiden
- Apple gegen Epic Games: Berufungsgericht hebt Aussetzung auf
- Apple TV erhält sechs Nominierungen bei Gotham TV Awards
- UBS hebt Kursziel für Apple an – kurz vor den Quartalszahlen
- Apple Vision Pro: Erste Katarakt-OP weltweit erfolgreich
- Claude bekommt neun neue Connectors für Kreativ-Tools
- Ted Lasso Staffel 4: Start am 5. August auf Apple TV



