Der Oktober wird für Apple-Fans voller als gedacht. Erst rücken am 13. Oktober die Geräte fürs Zuhause in den Mittelpunkt, zwei Wochen später sollen neue Macs und ein iPad mini folgen. Dazwischen startet das iPhone Duo. Hier steht, was belegt ist, was nur berichtet wird und für wen sich das Warten lohnt.
Bestätigt hat Apple bislang nur den ersten Termin: Marketingchef Greg Joswiak kündigte auf X einen Termin unter dem Motto “Welcome home” am 13. Oktober an, zu dem Apple Medien nach New York eingeladen hat. Was dort gezeigt werden soll, beruht wie fast alles andere auf Berichten. Bloomberg hatte den Termin am 30. September samt drei Geräten fürs Zuhause genannt und am 8. Oktober eine zweite Runde mit Macs und einem iPad mini für die letzte Oktoberwoche nachgelegt. Der Teaser zum Termin „Welcome home“ zeigt kein einziges Produkt, nur zwei Menschen, die das Apple-Logo sticken.
Das Wichtigste in Kürze
| Detail | Erwartung |
|---|---|
| 13. Oktober, 15:00 MESZ | Termin „Welcome home“ in New York, von Apple bestätigt |
| Geräte am 13. Oktober | Smart-Home-Zentrale mit Display, neuer HomePod mini, neues Apple TV 4K (laut Bloomberg) |
| Um den 27. Oktober | MacBook Pro mit OLED-Touchscreen, MacBook Pro und iMac mit M6, iPad mini mit OLED (laut Bloomberg) |
| Form der zweiten Runde | nicht bekannt, 2024 liefen die Mac-Neuheiten per Pressemitteilung |
| Von Apple fest terminiert | iPhone Duo: Vorbestellung 16. Oktober, Verkauf 23. Oktober; Mac Studio mit 512 GB Arbeitsspeicher Ende Oktober |
Der Oktober im Überblick
| Datum | Was | Status |
|---|---|---|
| 13. Oktober | Termin „Welcome home“: Geräte fürs Zuhause | Termin bestätigt, Geräte berichtet |
| 16. Oktober | iPhone Duo: Vorbestellung | von Apple bestätigt |
| 23. Oktober | iPhone Duo: Verkaufsstart, ausgeliefert mit iOS 27.1 | von Apple bestätigt |
| 25. Oktober | Umstellung auf Winterzeit in Deutschland, Österreich und der Schweiz | – |
| um den 27. Oktober | neue Macs und iPad mini | berichtet |
| Ende Oktober | Mac Studio mit M5 Ultra und 512 GB Arbeitsspeicher | von Apple angekündigt |
Die beiden Termine für das iPhone Duo hat Apple bei der Vorstellung im September festgelegt, zwischen Vorstellung und Verkauf liegen damit 44 Tage.
13. Oktober: Geräte fürs Zuhause
Der Termin beginnt um 9 Uhr Ortszeit in New York, hierzulande also um 15 Uhr. Die USA und Mitteleuropa haben an diesem Tag noch beide Sommerzeit, der Abstand liegt bei den üblichen sechs Stunden. Bloomberg nennt drei Geräte, das Motto passt dazu: „Welcome home“ hieß 2018 schon ein Kurzfilm von Apple zum HomePod.
Smart-Home-Zentrale mit Display
Das wichtigste Gerät ist eine neue Produktkategorie: ein quadratisches Display von rund sechs Zoll für die Steuerung von Apple Home, in Berichten HomePad genannt. Es soll als Tischmodell auf einem Metallarm und als Wandmodell erscheinen, beide mit USB-C-Stromversorgung und ohne Akku. Eine Frontkamera soll erkennen, wer davorsteht, und persönliche Inhalte für Gäste ausblenden.
Ältere Berichte nannten sieben statt sechs Zoll, die Bloomberg-Angabe ist die jüngere. Als Chip gilt laut Code-Fund der A18, als Preis kursiert eine Schätzung von rund 350 Dollar. Intern laufen Tisch- und Wandmodell des Apple HomePad laut Berichten unter J490 und J491.
HomePod mini
Der HomePod mini soll sein Gehäuse behalten, aber einen schnelleren Chip für Siri AI und neue Farben bekommen. Apples eigener Code zeigt das Gerät bereits als „HomePod mini 2“ in fünf Farben: Grün, Pink, Blau, Weiß und Schwarz. Der erste HomePod mini kam im Oktober 2020, ein Nachfolger wäre also nach sechs Jahren fällig. Der große HomePod 3 taucht in den aktuellen Berichten zum 13. Oktober dagegen nicht auf.
Apple TV 4K
Auch das Apple TV 4K soll äußerlich gleich bleiben. Ein Produktbild in Apples Code trägt beim neuen Apple TV 4K die Bezeichnung „Apple TV 4K (4th generation)“, ein früherer Fund deutet auf einen Chip der A19-Generation hin. Dazu kommen laut Berichten mehr Arbeitsspeicher und Apples eigener Funkchip N1. Das aktuelle Modell stammt von 2022. Der Code in tvOS 27.2 bereitet zudem Apple Intelligence auf dem Apple TV vor.
Um den 27. Oktober: neue Macs und iPad mini
Bloomberg spricht von einer Vorstellung „am oder um“ Dienstag, den 27. Oktober. Ein genaues Datum oder eine Form nennt der Bericht nicht. Schon am 5. Oktober hatte MacRumors unter Berufung auf eigene Quellen zwei Produktrunden im Oktober gemeldet, die zweite ab der letzten Oktoberwoche, allerdings ohne Geräte zu nennen.
Zur Zuverlässigkeit: Bloomberg stützt sich auf Personen mit Kenntnis der Pläne. Den 13. Oktober hatte das Blatt acht Tage vor Apples Einladung korrekt genannt. Beim touchfähigen MacBook hat sich der erwartete Start in diesem Jahr dagegen mehrfach verschoben, von Anfang 2027 im April auf Oktober oder November.
MacBook Pro mit OLED-Touchscreen
Das größte Thema der zweiten Runde ist ein MacBook Pro in 14 und 16 Zoll mit OLED-Display, Touchscreen und erstmals einer Dynamic Island statt der Notch. In Berichten heißt das Modell auch MacBook Ultra. Es soll leichter werden als die aktuellen Geräte und mit M5 Pro und M5 Max laufen, also mit denselben Chips wie das aktuelle MacBook Pro. Passend dazu bereitet der Code in macOS 27.2 bereits Touch-Gesten für den Mac vor. Das OLED-Touchpanel für das MacBook Ultra soll laut früheren Berichten exklusiv von Samsung kommen.
MacBook Pro und iMac mit M6
Daneben sollen das 14-Zoll-MacBook-Pro als Einstiegsmodell und der iMac den M6 bekommen, beide im bisherigen Design. Ein neu gestaltetes Einstiegs-MacBook-Pro wird erst für 2027 erwartet. Der M6 würde damit zuerst in den günstigeren Geräten starten, die neuen MacBook-Pro-Modelle mit Touchscreen bleiben bei der M5-Generation.
iPad mini mit OLED
Das iPad mini soll ein OLED-Display, eine seitlich versetzte FaceTime-Kamera und überarbeitete Lautsprecher bekommen. Zur Bildwiederholrate sagt Bloomberg nichts. Ein koreanischer Leaker nennt feste 60 Hertz, das wäre kein ProMotion. Er wiederholt damit aber nur seine eigene Angabe vom Juli, eine unabhängige Bestätigung ist das nicht. Beim Chip deutet Apple-Code vom September auf einen A20 Pro im iPad mini 8 hin.
Mac Studio mit 512 GB Arbeitsspeicher
Ein Termin stammt aus Apples eigener Ankündigung: Mit der Rückkehr der 512-GB-Option beim Mac Studio folgt die Konfiguration mit M5 Ultra Ende Oktober, rund fünf Wochen nach den übrigen Modellen.
Pressemitteilung oder Präsentation
Für die zweite Runde gibt es zwei Vorbilder. 2023 zeigte Apple das MacBook Pro und den iMac mit M3 am 30. Oktober in einer abendlichen Präsentation, die hierzulande um 1 Uhr nachts begann. 2024 kamen iMac, Mac mini und MacBook Pro mit M4 vom 28. bis 30. Oktober verteilt per Pressemitteilung. Ich rechne mit dem Ablauf von 2024, weil Apple mit dem 13. Oktober bereits einen eigenen Termin für Medien angesetzt hat.
Kommt es doch zu einer Präsentation, gilt eine andere Zeitrechnung als am 13. Oktober: Mitteleuropa stellt am 25. Oktober auf Winterzeit um, die USA erst am 1. November. In der letzten Oktoberwoche liegt der Abstand zu New York deshalb bei fünf statt sechs Stunden.
Für wen sich das Warten lohnt
Wer ein Smart Home mit Apple Home betreibt, bekommt am 13. Oktober die interessanteste Neuheit des Monats. Ein Punkt bremst die Vorfreude hierzulande: Siri AI spricht bislang nur Englisch. Für Oktober hat Apple Französisch, Japanisch, Koreanisch, Portugiesisch und Spanisch angekündigt, Deutsch nicht. Bei einem Gerät, das vor allem per Stimme bedient wird, ist das die eigentliche Hürde für Käufer in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Bei MacBook Pro und iMac lohnt sich das Warten bis Ende Oktober, weil beide Linien laut Bloomberg vor einem Wechsel stehen. Bis dahin gelten die aktuellen Mac-Modelle und ihre Preise unverändert, ebenso das aktuelle iPad-Sortiment. Hast du ein iPad mini im Blick, warte die zweite Runde ab, denn OLED wäre beim kleinsten iPad der größte Sprung seit Jahren.
Der 13. Oktober ist schon der zweite Termin innerhalb von fünf Wochen im Kalender der Apple-Events 2026, nach der Keynote vom 9. September mit dem ersten faltbaren iPhone.
Was steht bei dir auf der Liste: die Smart-Home-Zentrale fürs Wohnzimmer, das MacBook Pro mit Touchscreen oder das iPad mini mit OLED – und würde dich fehlendes Deutsch bei Siri AI vom Kauf der Zentrale abhalten? Schreib uns in die Kommentare, worauf du wartest.





