Apple führt Intel-Macs nicht mehr als kompatible Geräte für Magic Mouse und Magic Trackpad. Funktionieren sollen beide Eingabegeräte an den älteren Rechnern weiterhin. Die Änderung reiht sich in eine Serie von Schritten ein, mit denen Apple die Intel-Ära gerade abschließt.
Auf den Produktseiten von Magic Mouse und Magic Trackpad tauchen Macs mit Intel-Prozessor nicht mehr in den Kompatibilitätslisten auf. Die Änderung hat MacRumors bemerkt: Apple hat die Seiten demnach um den 25. August angepasst und in dieser Woche auch die technischen Datenblätter für die Magic Mouse mit USB-C und das Magic Trackpad mit USB-C nachgezogen.
Als kompatibel gelten seither nur noch Macs mit Apple Chip. Dennoch arbeiten beide Geräte an Intel-Macs aber weiterhin.
Das Wichtigste in Kürze
- Apple listet Intel-Macs nicht mehr als kompatibel mit Magic Mouse und Magic Trackpad.
- Die Produktseiten wurden um den 25. August geändert, die technischen Datenblätter in dieser Woche.
- An Intel-Macs funktionieren beide Geräte laut MacRumors weiterhin.
- Seit macOS 27 Golden Gate läuft das aktuelle Mac-Betriebssystem nur noch auf Macs mit Apple Chip.
Kompatibilität und Funktion sind zweierlei
Eine Kompatibilitätsliste beschreibt, welche Kombinationen Apple offiziell unterstützt. Sie sagt nicht zwingend etwas darüber aus, ob ein Gerät technisch noch funktioniert. Magic Mouse und Magic Trackpad verbinden sich per Bluetooth und lassen sich zum Koppeln und Laden per USB-C-Kabel anschließen.
Für Besitzer eines Intel-Macs ändert sich damit im Alltag zunächst nichts. Wer heute eine Magic Mouse an einem Intel-Mac nutzt, kann sie weiter verwenden.
Ein weiterer Schritt aus der Intel-Ära
Die Änderung fällt in das erste Jahr, in dem das aktuelle Mac-System Intel-Rechner nicht mehr unterstützt. Apple hatte im Juni 2025 angekündigt, dass macOS Tahoe die letzte Version für Intel-Macs wird. Die Intel-Macs, die Tahoe noch unterstützt, bekommen laut Apple drei Jahre lang Sicherheitsupdates.
Erst Anfang September hat Apple zudem Entwicklern im Mac App Store erlaubt, die Intel-Unterstützung aus ihren Apps zu entfernen. Betroffene Apps liefern dann keine Updates mehr an Intel-Macs, die zuletzt kompatible Version bleibt nutzbar. Auf der anderen Seite steht Rosetta: Das Übersetzungswerkzeug für Intel-Apps auf Macs mit Apple Chip bleibt laut Apple bis einschließlich macOS 27 allgemein verfügbar.
| Schritt | Zeitpunkt |
|---|---|
| Ankündigung: macOS Tahoe als letzte Version für Intel-Macs | Juni 2025 |
| Mac-App-Store-Apps dürfen Intel-Unterstützung entfernen | September 2026 |
| Magic Mouse und Magic Trackpad ohne Intel-Macs in den Listen | August bis Oktober 2026 |
| Letzte Version mit allgemeiner Rosetta-Unterstützung | macOS 27 |
Was Intel-Nutzer jetzt einplanen sollten
Ich halte die Änderung für ein Signal, nicht für einen Einschnitt. Apple räumt seine Unterlagen auf die aktuelle macOS-27-Generation hin auf, und Intel-Macs fallen dabei Schritt für Schritt aus den offiziellen Angaben heraus. An der Funktion der Maus ändert das nichts, an der Perspektive des Rechners schon.
Wer noch einen Intel-Mac nutzt, sollte Zubehör deshalb nicht mehr mit Blick auf diesen Rechner kaufen, sondern auf den nächsten. Welcher Mac mit Apple Chip dafür infrage kommt, zeigt die Mac-Kaufberatung mit allen aktuellen Modellen.
Nutzt du noch einen Intel-Mac – und wenn ja, wie lange willst du ihn noch behalten, nachdem Apple ihn jetzt auch bei Maus und Trackpad nicht mehr aufführt? Erzähl uns in den Kommentaren, wie du es hältst.





