Das iPhone 18 Pro befindet sich bereits in der Testphase. Ein chinesischer Informant hat auf der Plattform Weibo bestätigt, dass Apples kommende Pro-Modelle die Massenproduktionstestphase erreicht haben. Das ist ein klares Zeichen dafür, dass Apple den gewohnten Zeitplan einhält und das iPhone 18 Pro planmäßig im September 2026 vorstellen will.
Wer die Bedeutung dieser Neuigkeit einordnen will, sollte verstehen, wie Apple neue iPhones entwickelt und produziert. Der Weg von der ersten Idee bis zum fertigen Gerät im Regal ist lang und folgt einem klar strukturierten Phasenmodell. Zunächst durchläuft jedes Gerät die Engineering Validation Test Phase, kurz EVT, in der grundlegende Designentscheidungen getroffen und geprüft werden. Danach folgt die Design Validation Test Phase, die DVT, in der das Design finalisiert und validiert wird. Den Abschluss bildet die Production Validation Test Phase, kurz PVT, in der Produktionswerkzeuge zum Einsatz kommen und Teile der Fertigungsstraßen in den Fabriken hochgefahren werden. Dabei geht es noch nicht um die vollständige Massenproduktion, sondern um die Überprüfung der Herstellungsprozesse, der Fertigungsausbeuten und der Qualitätskontrolle. Die eigentliche Massenproduktion startet dann in der Regel in den Sommermonaten vor dem Launch.
Im Februar findet bei Apple typischerweise der Übergang von der DVT-Phase zur frühen PVT-Phase statt. Genau hier soll sich das iPhone 18 Pro laut dem aktuellen Leak befinden.
Der Leak: Was der Informant verraten hat
Der Informant hinter dem Weibo-Account Fixed Focus Digital ist in der Apple-Gerüchteküche eine bekannte Größe. In seinem aktuellen Post hat er beschrieben, dass die Pro-Modelle des iPhone 18 bereits in der Massenproduktionstestphase sind. Das bedeutet konkret, dass Apple mit dem Hochfahren der Produktion begonnen hat und die Fertigungsprozesse in den Fabriken aktiv geprüft werden.
Zusätzlich hat der Informant angegeben, dass auch für das reguläre iPhone 18 Produktionstests begonnen haben sollen. Da das Standardmodell allerdings voraussichtlich erst Anfang 2027 auf den Markt kommen wird, dürfte es sich dabei eher um eine frühere Validierungsphase handeln, vermutlich die Mitte bis das Ende der EVT-Phase oder den Beginn der DVT-Phase. Hier ist also Vorsicht bei der Interpretation geboten.
Design: Keine großen Überraschungen erwartet
Fixed Focus Digital hat in seinem Post auch klargemacht, dass es nach seinen Informationen keine größeren Änderungen an den verwendeten Materialien geben wird. Das iPhone 18 Pro soll weiterhin auf den bestehenden Designspezifikationen der iPhone-17-Reihe aufbauen. Diese Aussage deckt sich mit früheren Berichten aus der Branche, die ebenfalls kein großes Design-Update für die Pro-Modelle in diesem Jahr in Aussicht gestellt haben.
Die einzige äußerlich wahrnehmbare Veränderung könnte eine kleinere Dynamic Island sein. Das wäre zwar eine subtile Anpassung, die für viele Nutzer kaum ins Gewicht fällt, zeigt aber, dass Apple auch im Kleinen an Details feilt. Wer auf ein komplett neues Gehäusedesign oder neue Farben spekuliert hat, wird also vorerst auf das nächste Modell warten müssen.
Technik: Die wichtigsten Neuerungen unter der Haube
Auch wenn sich am äußeren Erscheinungsbild wenig tut, gibt es intern einige relevante Neuerungen, die das iPhone 18 Pro von seinem Vorgänger abheben werden.
A20-Chip
Das iPhone 18 Pro wird mit dem neuen A20-Chip von Apple ausgestattet sein. Wie bei jedem neuen Pro-Modell ist damit ein Leistungssprung zu erwarten, vor allem in den Bereichen künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen und allgemeine Rechengeschwindigkeit.
Kamerasystem mit variabler Blende
Eine der spannendsten technischen Neuerungen ist das neue Kamerasystem mit variabler Blende. Das bedeutet, dass sich die Blende des Objektivs je nach Lichtsituation automatisch anpassen kann, ähnlich wie es von professionellen Kameras bekannt ist. Das verspricht mehr Flexibilität bei der Aufnahme von Fotos und Videos unter unterschiedlichen Bedingungen.
Maßgeschneidertes C2-Modem
Apple setzt beim iPhone 18 Pro auf ein eigens entwickeltes C2-Modem. Damit reduziert das Unternehmen seine Abhängigkeit von externen Zulieferern weiter und verspricht gleichzeitig Verbesserungen bei der Konnektivität und der Energieeffizienz des Geräts.
iPhone Fold: Der eigentliche Star des Herbstes
Trotz der soliden technischen Neuerungen des iPhone 18 Pro könnte das Modell in der öffentlichen Wahrnehmung in den Hintergrund geraten. Der bekannte Bloomberg-Journalist Mark Gurman hat berichtet, dass die Pro-Modelle in diesem Jahr wahrscheinlich nicht der große Mittelpunkt der Apple-Keynote im Herbst sein werden. Den Platz im Rampenlicht dürfte stattdessen Apples erstes faltbares iPhone beanspruchen.
Sollte Apple tatsächlich ein Foldable gemeinsam mit dem iPhone 18 Pro vorstellen, wäre das eine historische Premiere für das Unternehmen. Ein solches Gerät würde nicht nur Apples Produktlinie grundlegend erweitern, sondern auch den gesamten Smartphone-Markt neu beleben. Für das iPhone 18 Pro bedeutet das, dass es zwar ein starkes und verlässliches Update wird, aber medial wohl nicht die Schlagzeilen dominieren dürfte, die es in einem anderen Jahr vielleicht hätte.
iPhone 18 Pro: Die verlässliche Wahl in einem spannenden Herbst
Das iPhone 18 Pro folgt dem bewährten Apple-Schema: kein radikaler Neuanfang, sondern ein durchdachtes Update mit sinnvollen Verbesserungen. Der A20-Chip, das Kamerasystem mit variabler Blende und das neue C2-Modem machen das Gerät zu einer attraktiven Wahl für alle, die ein leistungsstarkes und zuverlässiges Smartphone suchen. Dass das Design weitgehend unverändert bleibt, dürfte viele Nutzer wenig stören, solange die inneren Werte überzeugen.
Die große Unbekannte bleibt das iPhone Fold. Wenn Apple dieses Gerät tatsächlich im Herbst 2026 vorstellen wird, wird es die gesamte Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Das iPhone 18 Pro wird dann vielleicht nicht die Hauptrolle spielen, aber es bleibt für Millionen von Nutzern weltweit die sichere, hochwertige Wahl. (Bild: Shutterstock / Anna Hoychuk)
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