Das iPad Pro steht seit Jahren für High-End-Technik im Tablet-Bereich. Mit starken Chips der M-Serie, hochwertigem Display und klarer Ausrichtung auf professionelle Anwendungen nimmt es eine besondere Rolle im Apple-Portfolio ein. Doch aktuelle Informationen deuten darauf hin, dass sich das Innovationstempo deutlich verlangsamen könnte. Größere technische oder optische Veränderungen scheinen vorerst nicht geplant zu sein.
Laut dem auf Weibo aktiven und als zuverlässig geltenden Leaker Instant Digital wird es beim iPad Pro für längere Zeit kein großes Update geben. Apple soll zwar weiterhin neue Versionen veröffentlichen, jedoch ohne größere Design- oder Techniksprünge.
Als Gründe werden unter anderem die weiterhin hohen Kosten für das im Gerät verbaute OLED-Panel genannt. Zudem soll das letzte große Redesign nicht zu einem signifikanten Umsatzwachstum geführt haben. Vor diesem Hintergrund könnte Apple die Strategie angepasst haben und sich vorerst auf kleinere Verbesserungen konzentrieren.
Das große Redesign im Jahr 2024
Im Mai 2024 stellte Apple das erste umfassende Redesign des iPad Pro seit 2018 vor. Damit wurde ein wichtiger Schritt in der Produktentwicklung vollzogen.
Zu den zentralen Änderungen gehörte die Einführung eines OLED-Displays. Das neue Panel sorgte für bessere Kontraste, tiefere Schwarztöne und insgesamt eine hochwertigere Bilddarstellung. Gleichzeitig wurde das Gerät überarbeitet und modernisiert.
Trotz dieser bedeutenden Neuerungen soll das Redesign laut dem Leaker nicht den erhofften deutlichen Anstieg der Verkaufszahlen gebracht haben. Für Apple dürfte das ein entscheidender Faktor gewesen sein, die weitere Entwicklung vorsichtiger zu planen.
Update im Oktober 2025: M5-Chip und kleinere Verbesserungen
Im Oktober 2025 erhielt das iPad Pro ein weiteres Update. Dabei wurde der neue M5-Chip integriert. Dieser sorgte für eine Leistungssteigerung gegenüber dem Vorgängermodell.
Zusätzlich nahm Apple kleinere Verbesserungen im Bereich der Konnektivität vor. Große äußerliche Veränderungen oder ein erneutes Design-Update blieben jedoch aus. Das Grundkonzept des 2024 eingeführten Designs wurde beibehalten.
Diese Entwicklung passt zu den aktuellen Gerüchten: Apple setzt offenbar auf regelmäßige Modellpflege, aber ohne grundlegende Neuerfindung des Geräts.
Keine extrem dünnen Displayränder geplant
Ein weiterer Punkt betrifft mögliche Designanpassungen. Laut „Instant Digital“ plant Apple derzeit keine größeren optischen Veränderungen wie extrem dünne Displayränder, wie sie bei einigen High-End-Tablets der Konkurrenz zu finden sind.
Das bedeutet, dass das iPad Pro äußerlich weitgehend stabil bleiben dürfte. Wer auf eine radikale Design-Modernisierung gehofft hat, muss sich voraussichtlich auf eine längere Wartezeit einstellen.
Ausblick: M6-Chip und neue Kühlung ab 2026 oder 2027
Für Ende 2026 oder das Jahr 2027 wird ein weiteres technisches Update erwartet. Das iPad Pro soll dann den M6-Chip erhalten. Zusätzlich ist von einer Vapor-Chamber-Kühlung die Rede, die sich am Stil des iPhone 17 Pro orientieren soll.
Eine solche Kühlung würde die Wärmeentwicklung bei hoher Belastung besser kontrollieren und könnte für eine stabilere Dauerleistung sorgen. Abgesehen von diesen beiden Punkten gibt es jedoch keine weiteren konkreten Gerüchte zur zukünftigen Entwicklung der Produktlinie.
iPad Pro: Kleine Updates statt großer Designwechsel
Das iPad Pro bleibt weiterhin ein leistungsstarkes Premium-Tablet. Nach dem großen Redesign im Jahr 2024 und dem M5-Update im Oktober 2025 scheint Apple jedoch einen ruhigeren Kurs einzuschlagen. Hohe OLED-Kosten und offenbar ausbleibende Umsatzsprünge nach dem letzten großen Designwechsel könnten dazu geführt haben, dass größere Innovationen zunächst ausbleiben. Stattdessen sind regelmäßige, aber kleinere technische Updates zu erwarten. Für die kommenden Jahre deutet vieles darauf hin, dass das iPad Pro eher evolutionär als revolutionär weiterentwickelt wird. (Bild: Shutterstock / Wongsakorn 2468)
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