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Apple M5 Leak: Pro und Max könnten derselbe Chip sein

Milan Jovicic by Milan Jovicic
9. Februar 2026 - 16:02 CET
in Apple Gerüchte
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iOS 26.3 Apple M5 Chips

Bild: Apple

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Ein aktueller Leak rund um Apple sorgt für Spekulationen über die nächste Generation der MacBook-Pro-Chips. Im Raum steht die Frage, ob der kommende M5 Pro überhaupt ein eigenständiger Chip ist oder ob Apple diesmal einen anderen Ansatz verfolgt. Hinweise aus einem geleakten Beta-Code, technische Details zur Chip-Verpackung und Änderungen am Online-Store deuten darauf hin, dass M5 Pro und M5 Max möglicherweise auf demselben Chip basieren.

Apple verfolgt bei der Entwicklung eigener Chips seit Jahren eine klare Linie: maximale Kontrolle über Leistung, Effizienz und Produktionskosten. Mit Apple Silicon hat das Unternehmen bewiesen, dass es nicht zwingend viele unterschiedliche Chip-Designs braucht, um verschiedene Leistungsstufen abzudecken. Der aktuelle Bericht fügt sich genau in dieses Bild ein und könnte zeigen, wie Apple diese Strategie mit der M5-Generation weiterentwickelt.

Die technische Grundlage der Theorie

Der Ursprung dieser Spekulationen liegt in einem Bericht aus dem vergangenen Jahr. Darin hieß es, dass Apple für die leistungsstärkeren Varianten des M5 einen neuen Chip-Verpackungsprozess einsetzen will. Konkret sollen M5 Pro, M5 Max und M5 Ultra sogenannte Server-Grade-SoIC-Verpackungen nutzen. Dabei handelt es sich um eine 2,5D-Verpackung mit der Bezeichnung SoIC-mH, bei der einzelne Komponenten horizontal in einer Form verbunden werden.

Dieser Ansatz soll zwei Dinge verbessern: Zum einen die Produktionsausbeute, zum anderen das thermische Verhalten der Chips. Entscheidender ist jedoch ein weiterer Aspekt: CPU- und GPU-Einheiten sollen bei diesem Design stärker voneinander getrennt sein. Dadurch entsteht ein modularerer Aufbau, der es theoretisch erlaubt, verschiedene Leistungsstufen aus derselben Basis zu erzeugen.

Mehr Flexibilität bei der Konfiguration

Aus dieser Trennung von CPU und GPU ergibt sich eine neue Form der Konfigurierbarkeit. Statt fest definierter Chip-Varianten könnte Apple künftig unterschiedliche Ausbaustufen desselben Designs anbieten. Denkbar wäre etwa eine Konfiguration mit solider CPU-Leistung, aber stark ausgebauter GPU, um bestimmte Anwendungsbereiche gezielt abzudecken.

Diese Idee passt auffällig gut zu einer Änderung, die Apple kürzlich auf der eigenen Website vorgenommen hat. Beim Online-Kauf eines Macs werden nicht mehr wie bisher vorkonfigurierte Varianten mit begrenzten Anpassungen angezeigt. Stattdessen beginnt der Prozess direkt bei der individuellen Auswahl der technischen Spezifikationen. Im Kontext der M5-Gerüchte wirkt das wie eine Vorbereitung auf ein flexibleres Hardware-Modell im Hintergrund.

Der Leak aus dem Beta-Code

Den konkretesten Hinweis liefert jedoch ein Leak aus einem Beta-Code, den der YouTuber Vadim Yuryev analysiert hat. Ihm fiel auf, dass darin kein eigenständiger M5-Pro-Chip auftaucht. Seine Erklärung dafür ist, dass Apple intern möglicherweise nur ein einziges M5-Max-Chip-Design verwendet.

Möglich machen soll das die neue 2,5D-Chip-Technologie. Nach dieser Theorie würde Apple denselben physischen Chip sowohl für M5 Pro als auch für M5 Max einsetzen und die Unterschiede über aktivierte Kerne und Speicherlimits definieren. Das würde für Apple erhebliche Vorteile bringen, vor allem bei der Reduzierung von Varianten und beim Entwicklungsaufwand. Weniger unterschiedliche Designs bedeuten geringere Kosten und eine vereinfachte Produktion.

Abgrenzung zwischen M5 Pro und M5 Max

Trotz eines gemeinsamen Designs gäbe es weiterhin klare Unterschiede zwischen den beiden Varianten. Laut Bericht wäre der volle Ausbau von GPU-Kernen und Arbeitsspeicher weiterhin dem M5 Max vorbehalten. Wer also maximale Grafikleistung und höchsten RAM-Ausbau möchte, müsste sich weiterhin für die Max-Variante entscheiden. Der M5 Pro würde in diesem Szenario als bewusst limitierte Version desselben Chips positioniert.

Einschätzung zur Apple-Strategie

Wir bewerten diese Theorie als durchaus plausibel. Apple könnte durch besseres Chip-Binning mehr Chips sinnvoll einsetzen, anstatt sie auszusortieren. Gleichzeitig wäre nur ein Logic-Board-Design nötig, was Entwicklung und Fertigung weiter vereinfacht. All das passt gut zu Apples bisheriger Strategie, Hardware effizienter zu machen, ohne die Produktpalette nach außen unnötig zu verkomplizieren.

Apple M5-Chip: Klarheit gibt es erst nach dem Teardown

Ob M5 Pro und M5 Max tatsächlich auf demselben Chip basieren, wird sich erst zeigen, wenn die neuen Geräte offiziell vorgestellt und auseinandergenommen werden. Ein Teardown dürfte schnell Klarheit bringen. Bis dahin ergibt sich aus den aktuellen Hinweisen ein stimmiges Bild: Apple könnte bei der M5-Generation einen Schritt weg von strikt getrennten Chip-Varianten hin zu einem flexibleren, wirtschaftlicheren Design machen, das Leistung, Kosten und Produktionslogik besser miteinander verbindet. (Bild: Apple)

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Milan hat Apfelpatient 2016 gegründet und verantwortet seit 2018 sämtliche redaktionellen Inhalte – News, Gerüchte, Anleitungen und Produkttests. Apple-Geräte sind hier kein Testmaterial für zwei Wochen, sondern Alltagswerkzeug: Vom iPhone über MacBook Pro, MacBook Air und iMac bis zur Apple Vision Pro läuft aus fast jeder Produktkategorie mindestens ein Gerät im täglichen Einsatz, viele davon jährlich erneuert. Jeder Menüpfad in einer Anleitung wird am Gerät nachgeprüft, bevor er veröffentlicht wird.

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