Apple plant offenbar einen weiteren Schritt, um CarPlay stärker für moderne KI-Anwendungen zu öffnen. Während KI-Chatbots längst fester Bestandteil von Smartphones und Computern sind, waren sie im Auto bislang nur eingeschränkt nutzbar. Das soll sich mit einem kommenden iOS-Update ändern. Laut einem Bericht von Bloomberg bereitet Apple die Unterstützung für sprachgesteuerte Chatbot-Apps von Drittanbietern in CarPlay vor.
KI-Chatbots wie ChatGPT oder Google Gemini verfügen bereits über leistungsfähige Sprachmodi. In Verbindung mit Apple CarPlay stoßen diese Apps bisher jedoch an klare Grenzen. Die Bedienung ist nicht optimal auf den Einsatz im Fahrzeug ausgelegt, und eine tiefe Integration fehlt. Apple will diesen Zustand offenbar ändern und CarPlay für eine neue App-Kategorie öffnen, ohne dabei grundlegende Sicherheits- und Systemprinzipien aufzugeben.
Apple will CarPlay für KI-Chatbots öffnen
Nach Angaben von Mark Gurman von Bloomberg arbeitet Apple daran, CarPlay für sprachgesteuerte Chatbot-Apps freizugeben. Diese sollen in den nächsten Monaten offiziell unterstützt werden.
Bisher erlaubt Apple in CarPlay nur ausgewählte App-Kategorien. Dazu zählen unter anderem Navigation, Unterhaltung und Kommunikation. Die Zulassung von KI-Chatbots würde eine neue Kategorie darstellen und CarPlay funktional deutlich erweitern.
Bedeutung für CarPlay und Autohersteller
Die geplante Öffnung gilt als größeres Update für CarPlay. Vor allem deshalb, weil viele Autohersteller inzwischen eigene KI-gestützte Sprachfunktionen direkt in ihre Fahrzeuge integrieren. Diese Systeme funktionieren unabhängig von CarPlay und übernehmen teilweise Aufgaben, die klassische Sprachassistenten abdecken. Mit der Unterstützung von Drittanbieter-Chatbots reagiert Apple offenbar auf diese Entwicklung, ohne die Kontrolle über das eigene System abzugeben.
Siri bleibt weiterhin zentral
Trotz der neuen Möglichkeiten soll Siri nicht ersetzt werden. Laut dem Bericht plant Apple nicht, Drittanbieter-Chatbots auf die Ebene der systemweiten Sprachassistentin zu heben. Stattdessen geht es um eine zusätzliche und sicherere Möglichkeit, über CarPlay mit einer neuen Art von iPhone-Apps zu interagieren.
Auch technisch bleiben klare Einschränkungen bestehen. Weder die Siri-Taste in CarPlay noch das Aktivierungswort lassen sich durch andere Sprachassistenten ersetzen. Um einen Chatbot eines Drittanbieters zu nutzen, muss die entsprechende App manuell geöffnet werden. Erst dann kann deren Sprachsteuerung verwendet werden. Apple behält damit die volle Kontrolle über zentrale Systemfunktionen.
Unabhängig von Apple Intelligence und Siri-Upgrade
Die geplante CarPlay-Öffnung steht laut Bericht nicht in direktem Zusammenhang mit Apples eigenen KI-Initiativen. Parallel arbeitet das Unternehmen daran, Siri im Rahmen von Apple Intelligence zu verbessern. Dabei soll im Hintergrund auch Technologie von Google Gemini zum Einsatz kommen.
Erwartet wird, dass Apple die erste Version von Siri, die auf Gemini basiert, mit iOS 26.4 ausliefert. Wann genau das CarPlay-Update erscheint, ist derzeit unklar. Der Bericht nennt weder iOS 26 noch iOS 27 als festen Zeitpunkt.
Ausblick auf iOS 27 und neue Siri-Funktionen
Apple will iOS 27 einige Monate später, voraussichtlich im Juni, offiziell vorstellen. Für diesen Entwicklungszyklus plant das Unternehmen laut Mark Gurman zudem eine umfassendere Überarbeitung von Siri. Noch in diesem Jahr sollen konkrete Chatbot-Funktionen für Siri angekündigt werden, die über bisherige Fähigkeiten hinausgehen.
Apple passt CarPlay an den KI-Wandel im Fahrzeug an
Apple bereitet sich offenbar darauf vor, CarPlay schrittweise für KI-Chatbots von Drittanbietern zu öffnen. Dabei bleibt das System klar reglementiert, Siri behält ihre zentrale Rolle, und sicherheitsrelevante Funktionen werden nicht freigegeben. Gleichzeitig reagiert Apple auf den wachsenden Einfluss von KI im Fahrzeug und auf die zunehmenden Eigenlösungen der Autohersteller. Sollte das Update wie geplant kommen, würde CarPlay funktional deutlich gewinnen, ohne seine grundlegende Struktur zu verändern. (Bild: Shutterstock / Gabriel Nica)
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