Beim iPhone 18 Pro verdichten sich die Hinweise auf ein größeres Kamera-Update. Im Zentrum steht ein angeblich neues Kamerasystem mit variabler Blende, das laut einem aktuellen Leak bereits in einer späten Testphase angekommen sein soll. Zusätzlich taucht ein weiterer, eher ungewöhnlicher Begriff auf: Telekonverter. Beides zusammen würde vor allem bei Foto und Video neue Spielräume eröffnen, kommt aber (wie bei Apple typisch) mit einem klaren Vorbehalt: Getestet heißt noch nicht final.
Die Informationen stammen aus der chinesischen Leak-Szene rund um Apples Lieferkette. Dort geht es oft um Prototypen, technische Muster und parallele Evaluierungen. Gerade beim iPhone 18 Pro ist wichtig zu trennen: Was im Entwicklungsprozess geprüft wird, muss nicht in der Massenproduktion landen. Trotzdem ist der Zeitpunkt interessant, weil das grundsätzliche Gerätdesign in dieser Phase üblicherweise schon steht und Apple eher einzelne Module und Funktionen auf Serienreife abklopft.
Leak aus China: Variable Blende soll in später Testphase sein
In einem aktuellen Weibo-Beitrag schreibt der Account „Smart Pikachu“, dass die variable Blende beim iPhone 18 Pro bereits in einer späten Phase der technischen Musterung sei. Gleichzeitig heißt es, ein Telekonverter werde „gerade geprüft“.
- Zur Einordnung: Diese späte Musterphase wird typischerweise genutzt, um fast seriennahe Komponenten unter realistischen Bedingungen zu testen. Es geht dabei weniger um „kann man das bauen“, sondern stärker um Zuverlässigkeit, optische Leistung und Serienfertigung.
Geplanter Start: iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max im September 2026
Laut der genannten Behauptung sollen iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max im September 2026 auf den Markt kommen. Das passt zum üblichen iPhone-Zyklus, ist hier aber vor allem relevant, weil es zeigt, wie weit die Entwicklung zu diesem Zeitpunkt bereits sein dürfte.
Warum eine variable Blende beim iPhone 18 Pro spannend wäre
Eine variable Blende könnte beim iPhone 18 Pro die Belichtungssteuerung verbessern, besonders bei Videos. Durch eine optische Reduzierung des Lichts lässt sich in hellen Situationen eher eine natürliche Bewegungsunschärfe (Motion Blur) und eine gleichmäßigere Belichtung halten. Statt das Bild rein rechnerisch oder über extrem kurze Belichtungszeiten zu „zähmen“, würde ein Teil der Kontrolle direkt über die Optik laufen.
Kuo und weitere Berichte: Variable Blende schon länger im Gespräch
Die Idee ist nicht neu, aber die Signale werden konkreter:
- Der Apple-Lieferkettenanalyst Ming-Chi Kuo sagte bereits im Dezember 2024, dass die Hauptkamera auf der Rückseite beider iPhone 18 Pro-Modelle eine variable Blende erhalten soll. Das wäre eine Premiere fürs iPhone.
- Ein Bericht aus Oktober 2025 legte nach: Apple treibe die Integration dieser Technologie in die nächste iPhone-Generation voran und diskutiere mit Zulieferern über passende Komponenten.
Die variable Blende wirkt inzwischen wie ein Feature, das Apple zumindest ernsthaft in Richtung Serie schiebt.
Telekonverter beim iPhone 18 Pro: Neu, ungewöhnlich, schwer einzuschätzen
Die Telekonverter-Behauptung ist dagegen neu und wirkt im Smartphone-Kontext ungewöhnlich. Bei klassischen DSLR-Kameras sind Telekonverter zusätzliche optische Elemente, die an Objektiven genutzt werden, um die effektive Brennweite zu erhöhen. Dadurch steigt der Zoombereich, allerdings auf Kosten der Lichtmenge, die am Sensor ankommt.
Wie Apple das in einem Smartphone realisieren würde, ist offen. Klar ist nur die technische Grundlogik. Wenn Apple ein optisches System einführt, das „Telekonverter-artig“ arbeitet, fällt sehr wahrscheinlich weniger Licht auf den Sensor. Genau hier wird die Verbindung zur variablen Blende interessant. In der Theorie könnte Apple mit einer variablen Blende mehr Flexibilität bei der Belichtung gewinnen, gerade im Zusammenspiel mit computergestützten Fotosystemen.
Entwicklungszyklus: Design steht, Kamerafunktionen werden parallel bewertet
Das Gesamtdesign des iPhone 18 Pro dürfte im Entwicklungszyklus bereits weitgehend feststehen. Was Apple in dieser Phase typischerweise weiter macht, ist die Bewertung spezifischer Funktionen wie Kameramodule. Dabei sind parallele Tests möglich, ohne dass Apple sich schon endgültig auf eine Funktion für die Massenproduktion festlegt. Somit gibt es noch Spielraum für Änderungen.
Warum Features trotz Tests noch rausfliegen können
Apple nutzt diese späte Entwicklungsphase, um zu prüfen:
- ob die optische Leistung stimmt,
- ob die Zuverlässigkeit im Alltag passt,
- und wie gut sich das System in Serie produzieren lässt.
Wenn eine Funktion die Qualitätsstandards nicht erfüllt, kann sie jederzeit gestrichen werden. Es gab bereits Gerüchte über eine variable Blende für mindestens ein iPhone-17-Modell, die am Ende nicht umgesetzt wurde.
Quelle „Smart Pikachu“: Bei Apple noch mit Vorsicht zu genießen
„Smart Pikachu“ ist dafür bekannt, vor Markteinführung oft treffende Details zu Android-Produkten zu liefern. Bei Apple-Gerüchten ist der Account allerdings relativ neu innerhalb der chinesischen Lieferketten-Gerüchteküche. Daher ist bei seinen Informationen eine vorsichtige Einordnung angebracht.
iPhone 18 Pro: Kamera-Upgrade mit ungewissem Ausgang
Beim iPhone 18 Pro sieht es so aus, als würde Apple die Kamera an einer besonders sensiblen Stelle anpacken: direkt an der Optik. Eine variable Blende wirkt durch die wiederholten Hinweise aus Lieferkette und Analysten-Ecke zunehmend plausibel, während ein Telekonverter als Idee zwar spannend, aber noch deutlich schwerer greifbar bleibt. Apple testet offenbar, bewertet parallel und kann Features auch spät noch kippen. Wenn beides durchkommt, könnte das iPhone 18 Pro vor allem bei Video und Zoom einen merklichen Schritt machen, falls nicht, bleibt mindestens die variable Blende als das realistischere Upgrade im Raum. (Bild: Shutterstock / BigTunaOnline)
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