Bei Apple taucht das Thema Führungswechsel regelmäßig auf, besonders wenn es um CEO Tim Cook geht. Bei einer internen Vollversammlung hat Cook erneut kurz über seine Zukunft gesprochen. Konkrete Aussagen zu einer Pensionierung gab es nicht, doch die Wortwahl liefert Hinweise darauf, wie intensiv Apple sich bereits mit der Zeit nach ihm beschäftigt.
Seit mehr als einem Jahrzehnt steht Tim Cook an der Spitze von Apple. Jede Äußerung zu seinem möglichen Rücktritt wird genau beobachtet, weil sie Rückschlüsse auf die langfristige Strategie des Konzerns zulässt. Die aktuellen Aussagen fügen sich in eine Reihe von Berichten und Einschätzungen ein, die zeigen, dass Apple den Übergang sorgfältig vorbereitet, ohne einen festen Zeitpunkt zu bestätigen.
Langfristige Perspektive statt konkreter Termine
Bei der Mitarbeiterversammlung am Donnerstag sprach Tim Cook das Thema Pensionierung nur indirekt an. Laut Mark Gurman von Bloomberg erklärte Cook, er denke viel darüber nach, wer in fünf oder zehn Jahren noch Teil des Unternehmens sein werde. Besonders auffällig war sein Fokus auf einen Zeitraum von bis zu 15 Jahren. Diese Aussagen zeigen weniger einen konkreten Abschiedsplan, sondern vielmehr eine starke Fixierung auf langfristige Stabilität und Nachfolgeplanung bei Apple.
Spekulationen über einen Rücktritt ab 2026
Bereits vor einigen Monaten berichtete die Financial Times, dass Apple sich darauf vorbereiten könnte, dass Cook schon Anfang 2026 als CEO zurücktritt. Mark Gurman widersprach diesem Szenario jedoch deutlich. Er bezeichnete diesen Zeitrahmen als „unwahrscheinlich“ und sagte, er wäre „schockiert“, wenn Cook vor Mitte dieses Jahres zurücktreten würde. Nach dieser Einschätzung ist es gut möglich, dass Cook zumindest bis zur WWDC 2026 im Amt bleibt.
John Ternus als wahrscheinlicher Nachfolger
Innerhalb von Apple gilt John Ternus, Senior Vice President of Hardware Engineering, als aussichtsreichster Kandidat für die Nachfolge von Tim Cook. Laut Gurman hat Cook Ende letzten Jahres die Aufsicht über die Apple-Designteams an Ternus übergeben. Dieser Schritt wird intern und extern als klares Signal gewertet, dass Ternus der führende Kandidat für den CEO-Posten ist und bereits stärker in zentrale Entscheidungsprozesse eingebunden wird.
Rolle von Tim Cook nach dem CEO-Amt
Unabhängig vom genauen Zeitpunkt eines Rücktritts gibt es Spekulationen, dass Cook nach seiner Zeit als CEO den Vorsitz im Vorstand von Apple übernehmen könnte. In dieser Position würde er weiterhin Einfluss auf strategische Entscheidungen behalten und die langfristige Ausrichtung des Unternehmens mitprägen, auch ohne das operative Tagesgeschäft zu führen.
Apple bereitet sich schrittweise auf die Zeit nach Tim Cook vor
Tim Cook ist seit August 2011 CEO von Apple und hat im vergangenen Jahr das klassische Rentenalter von 65 Jahren erreicht. Die Anzeichen deuten darauf hin, dass sich seine Zeit an der Spitze des Konzerns langsam dem Ende nähert. Gleichzeitig bleibt offen, ob ein Rücktritt in den kommenden Monaten tatsächlich ansteht oder ob entsprechende Berichte zu früh sind. Klar ist vor allem eines: Apple plant langfristig und bereitet den Übergang an der Unternehmensspitze Schritt für Schritt vor. (Bild: Shutterstock / Ringo Chiu)
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