Faltbare Smartphones sind längst kein Nischenprodukt mehr. Hersteller wie Samsung und Motorola bringen ihre Geräte regelmäßig in neuen Generationen auf den Markt. Apple hat sich bisher zurückgehalten, arbeitet aber offenbar im Hintergrund an mehreren faltbaren Konzepten. Ein aktueller Bericht legt nahe, dass dabei auch ein kompaktes iPhone Flip eine Rolle spielt.
Die Informationen stammen von Mark Gurman, der für Bloomberg regelmäßig über interne Apple-Pläne berichtet. Laut Gurman denkt Apple über ein faltbares iPhone mit einem quadratischen, klappbaren Design nach. Dieses Gerät wird intern diskutiert, wobei bereits klar ist, dass „iPhone Flip“ sehr wahrscheinlich nicht der offizielle Name wäre.
Typisch für Apple ist der vorsichtige Umgang mit neuen Produktkategorien. Statt schnell auf Trends zu reagieren, wird abgewartet, getestet und priorisiert. Genau dieses Vorgehen zeigt sich auch beim Thema Foldables.
Apples erste Schritte bei faltbaren iPhones
Bevor ein iPhone Flip überhaupt realistisch wird, plant Apple ein anderes faltbares Modell. Das erste Foldable des Unternehmens soll sich wie ein Buch öffnen lassen und damit dem Samsung Galaxy Z Fold 7 ähneln. Dieses Gerät soll ein großes 7,7-Zoll-Display auf der Innenseite bieten.
Der Fokus dieses Modells liegt klar auf Medienkonsum und Produktivität. Videos, Spiele und Multitasking sollen durch die große Bildschirmfläche deutlich komfortabler werden. Aktuell wird davon ausgegangen, dass dieses erste faltbare iPhone bereits im September dieses Jahres erscheinen könnte.
Wo sich das iPhone Flip einordnen würde
Das iPhone Flip wäre nicht als direkter Nachfolger des ersten Foldables gedacht, sondern als Ergänzung. Im Gegensatz zum buchartigen Design würde es auf ein sogenanntes Clamshell-Format setzen. Dieses Design klappt vertikal zu und legt den Schwerpunkt auf Kompaktheit und einfache Transportierbarkeit.
In diesem Segment würde Apple mit Geräten wie dem Samsung Galaxy Z Flip 7 und dem modernen Motorola Razr konkurrieren. Während diese Geräte bereits etabliert sind, würde Apple versuchen, durch Verarbeitung, Software-Integration und langfristigen Support eigene Akzente zu setzen.
Im Vergleich zum großen Fold-Modell ginge es beim iPhone Flip weniger um Multitasking und große Displays, sondern um Alltagstauglichkeit und ein möglichst platzsparendes Design.
Erfolg als entscheidender Faktor
Laut Gurman hängt die Zukunft eines iPhone Flip stark vom Erfolg des ersten faltbaren iPhones ab. Apple setzt darauf, dass dieses Gerät genug Nachfrage erzeugt, um die gesamte Kategorie zu legitimieren. Erst wenn Kunden zeigen, dass sie neben einem großen Foldable auch andere Formfaktoren wünschen, könnten zusätzliche Modelle folgen.
Dieser Ansatz erinnert an Apples bisherige Strategie bei klassischen iPhones. Auch dort existieren verschiedene Größen und Varianten, nachdem sich der grundlegende Produkttyp als erfolgreich erwiesen hat. Trotzdem betont Gurman, dass ein sogenanntes iPhone Flip „bei weitem nicht garantiert“ ist.
iPhone Flip bleibt vorerst eine offene Option
Das iPhone Flip ist aktuell eher ein internes Gedankenspiel als ein bestätigtes Produkt. Apple prüft offenbar verschiedene faltbare Designs, priorisiert aber zunächst ein größeres Fold-Modell im Buchstil. Ob ein kompaktes Klapp-iPhone tatsächlich auf den Markt kommt, hängt maßgeblich davon ab, wie gut sich das erste faltbare iPhone verkauft und ob sich eine echte Nachfrage nach weiteren Formfaktoren entwickelt. Bis dahin bleibt das iPhone Flip ein mögliches, aber unsicheres Zukunftsprojekt. (Bild: Shutterstock / Helga_natt)
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