Apple steht offenbar kurz vor einem der größten Designwechsel in der Geschichte des iPhones. Für diesen Herbst wird das erste faltbare iPhone erwartet. Doch neben diesem Modell verdichten sich Hinweise, dass ein weiteres Gerät in Entwicklung ist: das sogenannte iPhone Flip.
Ein neuer Leak aus der Lieferkette legt nahe, dass Apple ein klappbares iPhone im Flip-Stil bereits offiziell getestet hat. Noch ist unklar, ob das Gerät tatsächlich in Serie gehen wird. Klar ist jedoch, dass Apple sich nicht nur mit einem einzigen faltbaren Formfaktor beschäftigt.
Faltbare Smartphones sind längst kein Experiment mehr. Andere Hersteller bieten sowohl Geräte im Buchstil als auch im klassischen Klappdesign an. Apple hingegen hat sich bislang zurückgehalten.
Das ändert sich offenbar in mehreren Schritten. Zunächst soll ein faltbares iPhone im Buchstil erscheinen, häufig als iPhone Fold bezeichnet. Parallel dazu scheint Apple ein zweites Konzept zu prüfen: ein quadratisches, klappbares iPhone im Flip-Format. Das iPhone Flip wäre damit eine kompaktere Alternative zum größeren Fold-Modell.
Das erste faltbare iPhone kommt diesen Herbst
Für diesen Herbst wird eines der radikalsten neuen iPhone-Modelle überhaupt erwartet. Gerüchten zufolge soll es sich dabei um ein faltbares Gerät im Buchstil handeln. Dieses Design klappt wie ein kleines Buch auf und bietet innen ein größeres Display.
Mit diesem Schritt würde Apple offiziell in den Markt der faltbaren Smartphones einsteigen. Das iPhone Fold gilt als erster großer Testlauf in dieser neuen Produktkategorie.
Hinweise auf ein zweites Faltdesign: Das iPhone Flip
Während sich vieles um das iPhone Fold dreht, tauchen immer mehr Hinweise auf ein weiteres Projekt auf.
Der Journalist Mark Gurman berichtete kürzlich, dass Apple ein quadratisches, klappbares iPhone „in Erwägung zieht“. Dabei handelt es sich um ein Flip-Design, das sich vertikal zusammenklappen lässt und im geschlossenen Zustand besonders kompakt ist.
Nun deutet ein neuer Leak darauf hin, dass die Entwicklung weiter fortgeschritten sein könnte als bislang angenommen.
Leak aus der Lieferkette: Tests bereits durchgeführt
Der Weibo-Leaker Fixed Focus Digital, der für Informationen aus Apples Lieferkette bekannt ist, veröffentlichte ein Update. Laut seinem Beitrag hat Apple offiziell ein klappbares iPhone im „Flip“-Stil getestet.
Was genau diese Tests umfassten, wurde nicht im Detail beschrieben. Ebenso ist unklar, wie weit die Entwicklung tatsächlich ist. Entscheidend ist jedoch: Es handelt sich nicht nur um eine theoretische Überlegung, sondern offenbar um ein getestetes Hardware-Konzept.
Trotzdem bedeutet ein Test noch nicht automatisch, dass das iPhone Flip in die Massenproduktion geht. Apple testet regelmäßig verschiedene Prototypen und Produktideen, von denen viele nie auf den Markt kommen.
Möglicher Zeitrahmen für das iPhone Flip
Falls das iPhone Flip offiziell in Apples Produktplanung aufgenommen wird, ist mit einem Marktstart frühestens im Herbst 2027 zu rechnen.
Ein späterer Termin gilt jedoch als wahrscheinlicher. 2028 oder sogar ein noch späterer Zeitpunkt wird derzeit als realistischere Einschätzung betrachtet. Apple geht bei neuen Produktkategorien in der Regel vorsichtig vor und bringt neue Formfaktoren erst dann auf den Markt, wenn Technik und Produktion als ausgereift gelten.
iPhone Flip könnte langfristig Teil des Portfolios werden
Das iPhone Flip ist derzeit noch kein bestätigtes Produkt, doch mehrere Quellen deuten darauf hin, dass Apple aktiv an einem solchen Konzept arbeitet. Während das iPhone Fold im Buchstil bereits für diesen Herbst erwartet wird, scheint Apple parallel ein zweites, kompakteres Faltdesign zu prüfen.
Ein Leak aus der Lieferkette bestätigt Tests eines Flip-Modells. Ob daraus ein marktreifes Gerät wird, ist offen. Sollte Apple das Projekt weiterverfolgen, wäre ein Marktstart frühestens 2027, wahrscheinlicher jedoch 2028 oder später.
Apple beschäftigt sich intensiver mit faltbaren iPhones als bisher angenommen. Das iPhone Flip könnte langfristig Teil einer erweiterten Produktstrategie im Bereich neuer Formfaktoren werden. (Bild: Shutterstock / Framesira)
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