Apple steht möglicherweise vor einer ungewöhnlichen Produktwoche im März. Statt einer großen Bühne mit Live-Stream und aufwendig produzierter Keynote könnten neue Geräte über mehrere Tage hinweg per Pressemitteilung vorgestellt werden. Hinweise darauf kommen sowohl aus der Gerüchteküche als auch von gut vernetzten Branchenbeobachtern. Der 4. März scheint dabei eine zentrale Rolle zu spielen.
Apple hat für den 4. März um 9 Uhr ET (15.00 Uhr MEZ) ein „besonderes Erlebnis“ angekündigt. Eingeladen wurden Pressevertreter nach New York, London und Shanghai. Allein diese internationale Ausrichtung zeigt, dass es sich nicht um eine kleine, beiläufige Ankündigung handelt.
Unklar ist allerdings, wie dieses „besondere Erlebnis“ konkret aussehen soll. Eine klassische Keynote mit Live-Übertragung scheint nach aktuellem Stand eher unwahrscheinlich. Stattdessen verdichten sich die Hinweise, dass Apple einen anderen Weg gehen könnte.
Spekulation: Mehrere Tage mit Pressemitteilungen
John Gruber brachte auf Daring Fireball eine konkrete Theorie ins Spiel. Auffällig sei, dass der 4. März auf einen Mittwoch fällt. Daraus ergibt sich die Spekulation, dass Apple die neuen Produkte gestaffelt über mehrere Tage hinweg im Newsroom per Pressemitteilung vorstellen könnte. Ein mögliches Szenario:
- Montag: Vorstellung des iPhone 17e
- Dienstag: Neue iPads
- Mittwoch: Neue MacBooks
- Anschließend: Ein „Erlebnis“ mit persönlichen Vorführungen
Nach dieser Logik würden die Ankündigungen über mehrere Tage verteilt erscheinen. Das eigentliche „besondere Erlebnis“ wäre dann kein klassisches Bühnenevent, sondern eine Hands-on-Veranstaltung für geladene Medienvertreter. Dort könnten alle neuen Produkte ausprobiert werden, ohne dass Apple einen kompletten Keynote-Film produzieren muss.
Kurz nach Veröffentlichung dieser Spekulation äußerte sich Mark Gurman von Bloomberg in sozialen Medien. Er erklärte, Grubers Einschätzung entspreche genau seinen Erwartungen auf Basis eigener Informationen. Laut Gurman wird es keine „echte Keynote“ geben.
Damit zeichnet sich ein klares Bild: Kein traditioneller Live-Stream, den man von zu Hause aus verfolgen kann. Kein durchinszeniertes Event mit Bühne und Publikum.
Es ist allerdings durchaus möglich, dass Apple einzelne, eigenständige Videos zu bestimmten Produkten veröffentlicht. Diese würden dann separat erscheinen und nicht Teil einer zusammenhängenden Keynote sein.
Diese Apple-Produkte könnten Anfang März erscheinen
Die Gerüchte rund um mögliche Neuheiten sind umfangreich. Sollten sich die Informationen bewahrheiten, könnte Apple in der Woche vom 2. März mehrere Produktkategorien gleichzeitig aktualisieren.
iPhone 17e
Ein neues iPhone 17e gilt als wahrscheinlich. Es soll als günstigeres Modell innerhalb der iPhone-17-Reihe positioniert werden und damit eine preislich attraktivere Option darstellen.
Günstiges MacBook mit A18 Pro Chip
Besonders interessant ist das Gerücht über ein neues, günstiges MacBook mit A18 Pro Chip. Der A18 Pro ist eigentlich aus dem iPhone-Bereich bekannt. Sollte Apple diesen Chip tatsächlich in einem MacBook einsetzen, wäre das ein bemerkenswerter Schritt im Einstiegssegment.
M5 MacBook Air
Ein neues MacBook Air mit M5 Chip wird ebenfalls erwartet. Es würde die nächste Generation von Apples hauseigenen Prozessoren ins beliebte Ultrabook bringen und dürfte vor allem bei Performance und Effizienz zulegen.
M5 Pro und M5 Max MacBook Pro
Auch das MacBook Pro könnte aktualisiert werden. Modelle mit M5 Pro und M5 Max Chips stehen im Raum. Diese Geräte würden sich weiterhin an professionelle Anwender richten, die hohe Rechenleistung benötigen.
Neue Mac-Displays
Zusätzlich werden neue Mac-Displays erwartet. Konkrete Details sind bislang nicht bekannt, doch eine Aktualisierung oder Erweiterung des Monitor-Portfolios gilt als möglich.
A18 Basis-iPad
Im Tablet-Bereich könnte ein neues Basis-iPad mit A18 Chip erscheinen. Damit würde das Einstiegsmodell technisch auf den neuesten Stand gebracht.
M4 iPad Air
Auch ein iPad Air mit M4 Chip wird gehandelt. Damit würde das Air-Modell leistungstechnisch deutlich näher an die Pro-Reihe rücken.
Warum Apple auf eine Keynote verzichten könnte
Eine mehrtägige Ankündigungsstrategie über Pressemitteilungen hätte mehrere Vorteile:
- Jedes Produkt erhält einen eigenen Nachrichtenzyklus
- Medienberichte verteilen sich über mehrere Tage
- Produktionsaufwand für eine große Keynote entfällt
- Flexibilität bei Zeitplan und Veröffentlichung
Apple hat in der Vergangenheit bereits Produkte ohne Event vorgestellt. Eine komplette Woche mit mehreren größeren Ankündigungen ohne klassische Keynote wäre jedoch eine deutlich konsequentere Umsetzung dieser Strategie.
Das „besondere Erlebnis“ am 4. März würde in diesem Zusammenhang als exklusive Präsentation für Medienvertreter dienen. Persönliche Vorführungen sorgen für erste Eindrücke und Testberichte, ohne dass eine globale Live-Show nötig ist.
Apple könnte im März mehrere Geräte ohne Live-Event präsentieren
Der aktuelle Stand deutet darauf hin, dass Apple im März einen anderen Weg bei der Markteinführung gehen könnte. Statt einer zentralen Keynote mit Live-Übertragung könnten neue Geräte über mehrere Tage verteilt per Pressemitteilung angekündigt werden, begleitet von einem Hands-on-Event am 4. März.
Mit einem möglichen iPhone 17e, neuen MacBooks mit M5-Chips, einem günstigen MacBook mit A18 Pro, neuen Mac-Displays sowie aktualisierten iPads steht eine umfangreiche Produktwoche im Raum.
Ob sich diese Strategie bestätigt, wird sich in der Woche vom 2. März zeigen. Klar ist: Sollte Apple diesen Ansatz wählen, wäre das ein deutlicher Schritt weg vom klassischen Event-Format und hin zu einer gestaffelten, medienorientierten Produktkommunikation. (Bild: Shutterstock / K303)
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