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Das iPad mini hat sein OLED-Display, für den Rest der Reihe ist 2026 durch. Drei Modelle sollen in der ersten Hälfte 2027 folgen: ein iPad Air mit OLED, ein iPad Pro mit neuer Kühlung und das Einsteiger-iPad, das seit Monaten auf sich warten lässt.
Mit dem iPad mini mit OLED und A20 Pro hat Apple Ende Oktober das letzte neue iPad des Jahres vorgestellt. Am 6. November kommt es in den Handel. iPad Air, iPad Pro und das Einsteiger-iPad bleiben damit vorerst auf dem Stand, den sie zum Teil seit mehr als einem Jahr haben.
Das soll sich in der ersten Jahreshälfte 2027 ändern. Das schreibt Mark Gurman in seinem Newsletter „Power On“ bei Bloomberg vom 1. November. Gurman gehört bei Apples Produktplänen zu den treffsichersten Quellen, beim Einsteiger-iPad hat sich der von ihm genannte Termin allerdings schon einmal verschoben.
Das Wichtigste in Kürze
- Laut Bloomberg sollen iPad Air, iPad Pro und Einsteiger-iPad in der ersten Hälfte 2027 erscheinen.
- Das nächste iPad Air soll ein OLED-Display bekommen, das nächste iPad Pro eine Kühlung mit Dampfkammer.
- Das Einsteiger-iPad war ursprünglich für 2026 erwartet und hat sich bereits auf 2027 verschoben.
- Neu sind die Angaben nicht, der Bericht bestätigt einen Stand, der sich seit über einem Jahr aufbaut.
Drei Modelle, ein Zeitraum
| Modell | Aktueller Stand | Erwartet für 2027 |
|---|---|---|
| iPad Air | M4, LCD, seit März 2026 | OLED-Display |
| iPad Pro | M5, OLED, seit Oktober 2025 | Kühlung mit Dampfkammer |
| Einsteiger-iPad | A16, LCD, seit März 2025 | A19, Apple Intelligence |
Gurman nennt für alle drei Geräte die erste Hälfte 2027. Für die zweite Jahreshälfte sind laut einem Beitrag von Gurman auf X dagegen keine neuen iPads zu erwarten. Die Erneuerung der Reihe ballt sich damit auf wenige Monate.
iPad Air: OLED ohne Pro-Technik
Beim iPad Air ist der Wechsel auf OLED die zentrale Änderung. Gurman hatte das OLED-iPad-Air schon im Oktober 2025 erwähnt. Im April lieferte ein koreanischer Branchenbericht Lieferant und Zeitplan nach: Samsung Display, mit einer Massenproduktion ab Ende 2026 oder Anfang 2027.
Das Panel soll günstiger aufgebaut sein als beim iPad Pro: eine einfache Leuchtschicht statt zwei übereinanderliegender. ProMotion mit 120 Hz soll es demnach nicht geben, der Sprung betrifft vor allem Kontrast und Schwarzwerte. Im August kam hinzu, dass sich BOE als zweiter Lieferant für das Air-Panel bewirbt. Eine Entscheidung darüber wurde für November oder Dezember erwartet.
Denselben Weg ist Apple beim neuen iPad mini gegangen: OLED-Display, aber kein ProMotion.
iPad Pro: Neue Kühlung, Chip weiter offen
Die Dampfkammer im iPad Pro ist kein neues Detail. Schon im Oktober 2025 hatte Gurman berichtet, dass das iPad Pro mit M6 eine Kühlung mit Dampfkammer bekommt. Sie verteilt die Wärme gleichmäßiger im Gehäuse und soll die Leistung unter Dauerlast stabil halten.
Beim Chip gab es seither zwei Stände. Im Oktober 2025 war vom M6 die Rede. Im Juli 2026 berichtete Bloomberg dann von vier neuen iPad-Pro-Modellen im Test, wobei sowohl der M6 als auch der M7 möglich seien. Welcher es wird, hängt laut damaligem Bericht davon ab, ob der M7 bis zum Frühjahr 2027 fertig ist.
Einsteiger-iPad: Der dritte Anlauf
Am längsten wartet das günstigste iPad. Das aktuelle Modell mit A16 unterstützt kein Apple Intelligence und ist damit das einzige iPad im aktuellen Sortiment ohne diese Funktionen. Der Nachfolger soll laut Apple-Code den A19 mit 8 GB Arbeitsspeicher bekommen, dazu Apples N1-Chip und in Mobilfunk-Modellen das C1X-Modem.
Beim Termin hat sich das Gerät mehrfach verschoben. Im März 2026 hatte Gurman es noch für das laufende Jahr erwartet, seit Juli nennt er das erste Quartal 2027 als frühesten Termin. Der neue Bericht bleibt bei dieser Linie.
Wer jetzt ein iPad kauft
Ich halte den Bericht weniger für eine Neuigkeit als für eine Bestätigung, dass Apple den Plan hält. Für Käufer hierzulande ist das trotzdem nützlich, denn er zieht eine klare Linie: Das iPad mini bleibt das letzte neue iPad des Jahres, die übrigen drei Modelle sollen innerhalb des ersten Halbjahrs 2027 folgen.
Wer gerade über ein iPad Air nachdenkt, kauft ein Modell, dessen Nachfolger in wenigen Monaten das OLED-Display bekommen soll. Wem Kontrast und Schwarzwerte wichtig sind, fährt mit Warten besser; wer das Gerät jetzt braucht, verliert mit dem M4 im Alltag wenig. Beim Einsteiger-iPad entscheidet Apple Intelligence, ob sich das Warten lohnt.
Würdest du für ein iPad Air mit OLED bis zum Frühjahr warten – oder ist dir das Display ohne 120 Hz den Aufschub nicht wert? Schreib uns in die Kommentare, ob du jetzt kaufst oder auf 2027 wartest.





