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Einen Tag vor dem Verkaufsstart des iPhone Duo geht es schon um seinen Nachfolger. Intern sollen Prototypen der zweiten Generation laufen, und zwar mit Face ID unter dem Außendisplay. Damit bekäme der größte Kritikpunkt am ersten faltbaren iPhone möglicherweise früher eine Lösung als bisher angenommen.
Das iPhone Duo kommt am Freitag, 23. Oktober, in Deutschland, Österreich und der Schweiz in den Handel. Statt Face ID hat es Touch ID in der Seitentaste. Bei der zweiten Generation könnte sich das ändern. Bloomberg-Reporter Mark Gurman berichtet in seinem Podcast Power On, dass Apple intern bereits Prototypen des iPhone Duo 2 mit Face ID testet. Der Sensor soll dabei unter dem Außendisplay sitzen.
Gurman gehört zu den verlässlichsten Quellen für Apples Produktplanung, seine Angaben zu Geräten und Terminen treffen seit Jahren überwiegend zu. Diesmal geht es allerdings um einen Prototyp im Test, nicht um eine getroffene Produktentscheidung. Gurman schränkt selbst ein, dass die Technik nicht garantiert ist. Zulieferer oder Bauteildetails nennt er nicht.
Das Wichtigste in Kürze
- Apple soll Prototypen des iPhone Duo 2 mit Face ID unter dem Außendisplay testen.
- Laut Bericht ist das nicht garantiert: Gibt es Verzögerungen, könnte Face ID erst mit der dritten Generation kommen.
- Beim iPhone 18 Pro sitzt die Infrarotkamera von Face ID bereits unter dem Display.
- Der Schritt könnte Aussparungen im Display beim Duo 2 und beim iPhone 20 weiter verkleinern.
- Das erste iPhone Duo bleibt bei Touch ID in der Seitentaste.
Face ID unter dem Außendisplay
Laut dem Bericht sitzt der Face-ID-Sensor bei den Prototypen unter dem Außendisplay, also dem Bildschirm, den man im zugeklappten Zustand nutzt. Die Prototypen werden getestet, eine Freigabe für die Serie ist das noch nicht.
Gurman nennt ausdrücklich beide Wege: Face ID im iPhone Duo 2, wenn die Entwicklung im Zeitplan bleibt, oder erst im iPhone Duo 3, wenn sie sich verzögert. Einen Termin für die zweite Generation enthält der Bericht nicht.
Warum das erste Modell auf Touch ID setzt
Seit der Vorstellung am 9. September ist Face ID der wunde Punkt am iPhone Duo. Laut Bericht soll das sehr dünne Gehäuse Face ID im ersten Modell verhindert haben. Aufgeklappt misst das iPhone Duo 5,2 Millimeter, für die Face-ID-Bauteile soll in dieser Bauhöhe der Platz gefehlt haben.
Apple selbst erklärt den Fingerabdrucksensor anders. In einem der ersten Testberichte zum iPhone Duo gibt Tester Rutherford Apples Argument wieder: Touch ID sorge für ein einheitliches Erlebnis mit iPad und Mac, und ein seitlicher Sensor passe besser zu einem Gerät, das man in vielen Haltungen nutzt. Der Kritik hat das nicht viel entgegengesetzt. Das fehlende Face ID war in allen vier Tests der am stärksten kritisierte Punkt, obwohl der Sensor in der Seitentaste laut den Testern schnell und zuverlässig arbeitet.
Vom Ausblick zum Prototyp
Der neue Bericht widerspricht dem bisherigen Stand nicht, er verschiebt ihn nach vorn. Mitte September hatte Gurman noch geschätzt, Face ID könne bis zur dritten Generation ins Gerät passen, wenn Bauteile kleiner werden und Software einen Teil der Tiefenerkennung übernimmt. Jetzt nennt er Prototypen der zweiten Generation.
| Datum | Stand laut Bericht |
|---|---|
| 13.09.2026 | Face ID bis zur dritten Generation erwartet, ausdrücklich als Vermutung |
| 22.10.2026 | Prototypen des iPhone Duo 2 mit Face ID im Test, Verschiebung auf das Duo 3 möglich |
Beide Angaben stammen von derselben Quelle. Dass sie zusammenpassen, ist also Konsistenz und keine unabhängige Bestätigung. Ein Prototyp mit Face ID belegt vor allem, dass Apple die Technik für das Format ernsthaft verfolgt. Ob das zweite oder das dritte Modell sie bekommt, entscheidet sich erst in der Serienreife.
Was das iPhone 18 Pro schon vorwegnimmt
Die Grundlage liefert Apple bereits aus. Beim iPhone 18 Pro ist die Infrarotkamera von Face ID unter das Display gewandert, über dem Sensor fehlt im Teardown jede zweite Pixelreihe. Selfie-Kamera und Punktprojektor sitzen dagegen weiter in der Dynamic Island.
Laut Bericht arbeitet Apple daran, Face ID insgesamt kleiner und unauffälliger zu machen. Wandern weitere Bauteile unter das Display, könnten beim iPhone Duo 2 und beim iPhone 20 zum Jubiläum Rahmen und Aussparung weiter schrumpfen. Apple hat für keines der beiden Geräte bestätigt, dass es so kommt.
Warum sich das Warten auf Face ID kaum planen lässt
Morgen beginnt der Verkauf, und mein eigenes iPhone Duo kommt ebenfalls am Freitag. Bei einem jährlichen Rhythmus wie bei den übrigen iPhone-Linien rechne ich mit der zweiten Generation im Herbst 2027. Ob sie Face ID mitbringt, ist mit diesem Bericht aber wahrscheinlicher, nicht sicher.
Wer heute vor dem Kauf steht, wägt also ein Jahr Wartezeit gegen eine offene Chance ab. Ist Face ID für dich das Ausschlusskriterium, ist das iPhone 18 Pro als Alternative zum iPhone Duo die sichere Wahl. Ich halte Touch ID in der Seitentaste für keinen Grund, auf das Gerät zu verzichten, solange der Sensor so zuverlässig arbeitet, wie die Tests es beschreiben.
Wäre Face ID beim iPhone Duo 2 für dich der Grund, ein Jahr zu warten – oder kaufst du jetzt und nimmst Touch ID in Kauf? Schreib uns in die Kommentare, wie du dich entschieden hast.





