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Das Finale der sechsten Staffel von Slow Horses ist seit dem 21. Oktober bei Apple TV zu sehen – und es dürfte viele Fans mit offenem Mund zurücklassen. Showrunnerin Gaby Chiappe hat in einem Interview erklärt, wie die letzten Minuten vorbereitet wurden. Direkt nach dem Abspann wartet zudem ein erster Blick auf Staffel 7.
Mit der sechsten Folge „Judgment Day” ist die sechste Staffel von Slow Horses abgeschlossen. Die Staffel startete am 16. September und verbindet zwei Romane von Mick Herron, wie Apple schon beim Trailer zu Staffel 6 bekannt gab. Zum Finale hat die Showrunnerin und leitende Autorin Gaby Chiappe in einem Interview mit Gold Derby über die Entscheidungen hinter dem Ende gesprochen. Wer das Finale noch nicht gesehen hat, kann die ersten Abschnitte dieses Artikels gefahrlos lesen – der Teil mit den Details ist klar markiert.
Das Wichtigste in Kürze
- Das Finale der sechsten Staffel läuft seit dem 21. Oktober bei Apple TV.
- Showrunnerin Gaby Chiappe erklärt im Interview, wie das Ende bereits in Folge 2 vorbereitet wurde.
- Am Ende des Finales zeigt Apple einen ersten Teaser zu Staffel 7, die im kommenden Jahr erscheinen soll.
- Apple hat die Serie bereits bis einschließlich Staffel 8 verlängert.
Staffel 7 kommt im nächsten Jahr
Direkt nach dem Finale folgt ein erster Teaser zur siebten Staffel. Sie soll im kommenden Jahr bei Apple TV starten, einen genauen Termin gibt es noch nicht.
Dass es danach weitergeht, steht ebenfalls fest: Mitte September hat Apple die Serie um eine achte Staffel verlängert. Die sechste Staffel lief weltweit zeitgleich, also auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz ohne Verzögerung.
⚠️ Spoiler-Warnung: Ab hier geht es um das Ende von Staffel 6
Achtung: Ab hier folgen Spoiler zum Finale der sechsten Staffel von Slow Horses. Wer „Judgment Day“ noch nicht gesehen hat, sollte hier aufhören zu lesen.

Was im Finale passiert
Im Finale stirbt Emma Flyte – getötet von Frank Harkness, dem Vater von River Cartwright. In den letzten Momenten der Folge scheint dann auch River selbst zu sterben. Was genau mit ihm passiert, lässt die Folge zunächst offen.
Die Spur führt zurück zu Folge 2
Laut Chiappe ist Rivers Schicksal schon in der zweiten Folge angelegt. Als die Auftragsmörder Jim und Jane an der Tür stehen, während sich River und Sid verstecken, bemerkt Jim ein kleines Fläschchen auf dem Tisch und das Brecheisen, das River mitgebracht hat. Nach Chiappes Darstellung wurde das Brecheisen vermutlich mit dem Inhalt des Fläschchens präpariert – ein Anschlag mit dem Nervenkampfstoff Nowitschok. Das Motiv stammt aus der Buchvorlage.
Ausdrücklich bestätigt Chiappe Rivers Tod im Interview nicht.
Ein mutiges Ende für eine laufende Serie
Ich halte das Finale für eine der konsequentesten Entscheidungen, die die Serie bisher getroffen hat. River Cartwright ist seit der ersten Staffel die Figur, über die das Publikum in die Welt von Slough House einsteigt; ihn in der sechsten Staffel derart zur Disposition zu stellen, nimmt der Serie ihren bequemsten Anker. Dass Chiappe die Auflösung offenlässt, hält die Spannung bis zur nächsten Staffel.
Für Zuschauer hierzulande bleibt vor allem das Warten: Bis zur siebten Staffel dürfte es mindestens bis ins nächste Jahr dauern. Wer die sechste Staffel noch einmal sieht, erkennt die Hinweise aus Folge 2 jetzt mit anderen Augen. Im Oktober enden bei Apple TV außerdem noch weitere Serien, und neue starten.
Glaubst du, dass River Cartwright in Staffel 7 zurückkehrt, oder war das Finale ein endgültiger Abschied? Schreib uns deine Theorie in die Kommentare – gern auch mit Spoilern, die Warnung steht ja oben.





