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Der Vorstellungstermin steht seit Tagen im Raum, jetzt gibt es auch einen möglichen Verkaufsstart: Das MacBook Pro mit OLED-Touchscreen könnte am Freitag, 6. November, in den Handel kommen. Den Hinweis liefert ein geplanter Umbau in den Apple Stores. Beim iPad mini, das in derselben Runde erwartet wird, ist dagegen eine Displayfrage plötzlich wieder offen.
In der aktuellen Folge seines Podcasts Power On vom 15. Oktober nennt Bloombergs Mark Gurman den 6. November als möglichen Starttermin für die neuen MacBook Pro. Vorgestellt werden sollen die Geräte Ende Oktober: Bloomberg hatte zunächst den 27. Oktober als Termin für das MacBook Pro mit Touchscreen genannt, inzwischen lädt Apple Medien zu einem ganztägigen Termin am 28. Oktober in Los Angeles. Zwischen Bühne und Ladentheke lägen damit neun Tage.
Das Wichtigste in Kürze
- Das MacBook Pro mit OLED-Touchscreen soll laut Gurman am Freitag, 6. November, in den Handel kommen.
- Grundlage ist ein großer Umbau der Verkaufsflächen in den Apple Stores vom Abend des 5. November bis in den 6. November hinein.
- Der Abstand von neun Tagen zwischen Vorstellung und Verkaufsstart entspricht exakt der Mac-Runde von 2024.
- Beim iPad mini mit OLED hat Apple laut Gurman sowohl 60 als auch 120 Hertz getestet – welche Variante kommt, weiß er nicht.
Ein Umbau in den Stores als Hinweis
Gurman stützt den Termin auf einen sogenannten Floor Reset: Für den Abend des Donnerstags, 5. November, und bis in den Freitag, 6. November, hinein soll in den Apple Stores ein großer Umbau der Verkaufsflächen angesetzt sein. Gurman sieht darin eine mögliche Vorbereitung auf die neuen Macs.
Ob Apple die Geräte mit einem klassischen Event vorstellt, lässt Gurman offen. Er geht aber davon aus, dass Apple zumindest Videos zu den neuen Produkten veröffentlicht. Für den 27. und 28. Oktober sind Termine für Content Creator und Medien in Los Angeles geplant.
Neun Tage wie bei den M4-Macs
Der mögliche Ablauf gleicht der Mac-Runde vor zwei Jahren bis auf den Wochentag. Apple stellte damals laut Newsroom-Archiv an drei Tagen in Folge den iMac, den Mac mini und zuletzt am Mittwoch, 30. Oktober 2024, das MacBook Pro vor. Alle drei Geräte kamen am Freitag, 8. November 2024, in den Handel.
| Runde | Letzte Vorstellung | Verkaufsstart | Abstand |
|---|---|---|---|
| M4-Macs 2024 | Mi, 30. Oktober (MacBook Pro) | Fr, 8. November | 9 Tage |
| 2026 (laut Gurman) | Mi, 28. Oktober (Medientermin) | Fr, 6. November | 9 Tage |
Die Übereinstimmung ist kein Beleg für den Termin, macht ihn aber plausibel. Auch das aktuelle iPad mini folgte 2024 diesem Takt: Vorgestellt am Dienstag, 15. Oktober, im Handel ab Mittwoch, 23. Oktober – acht Tage später.
Was am 28. Oktober erwartet wird
Im Zentrum steht das MacBook Pro mit OLED-Display, Touchscreen und Dynamic Island in 14 und 16 Zoll. Neue Chips soll es laut Gurman nicht geben: Die Geräte sollen mit M5 Pro und M5 Max laufen, also mit denselben Chips wie das MacBook Pro, das Apple im März vorgestellt hat. Die OLED-Modelle sollen als höherpreisige Option neben die bisherigen Modelle mit Mini-LED treten, statt sie zu ersetzen.
| Gerät | Erwartete Ausstattung |
|---|---|
| MacBook Pro 14 und 16 Zoll | OLED, Touchscreen, Dynamic Island, M5 Pro und M5 Max |
| MacBook Pro 14 Zoll (Einstieg) | M6, Design unverändert |
| iMac | M6, neue Farben |
| iPad mini | OLED, A20 Pro |
Den Namen MacBook Ultra, der über Monate im Raum stand, hat Gurman inzwischen zurückgenommen. Die Touchscreen-Modelle sollen Teil der Reihe MacBook Pro bleiben. Am Gesamtbild zum ersten MacBook mit OLED und Touchscreen ändert der Name nichts.
iPad mini: 60 oder 120 Hertz
Für das iPad mini mit OLED hat Apple laut Gurman sowohl ein Display mit 60 Hertz als auch eines mit 120 Hertz und ProMotion getestet. Welche Variante Apple gewählt hat, weiß Gurman nach eigener Aussage noch nicht.
Bisher deutete fast alles auf 60 Hertz. Eine Omdia-Roadmap aus dem Jahr 2024 führte für das OLED-iPad-mini bereits ein 60-Hz-Panel. Ein koreanischer Blogger meldete im Juli ein hybrides OLED-Panel auf LTPS-Basis mit fester Rate von 60 Hertz und bekräftigte das Anfang Oktober: Die Panels in der Produktion arbeiteten mit 60 Hertz. Das ist Konsistenz derselben Quelle, keine unabhängige Bestätigung.
Beim iPad Pro arbeitet ProMotion mit OLED-Panels auf LTPO-Basis, die zwischen 10 und 120 Hertz regeln. Das iPad mini 8 bekäme mit 120 Hertz also nicht nur eine höhere Bildrate, sondern auch eine andere Panel-Generation als bisher berichtet.
Ein belastbarer Termin, eine Displayfrage ohne Kurswechsel
Gurman gehört zu den verlässlichsten Quellen für Apples Terminplanung. Den 6. November formuliert er allerdings selbst nur als Möglichkeit, und er leitet ihn aus einem Umbau in den Stores ab, nicht aus einem internen Startdatum. Ich halte den Termin trotzdem für belastbar, weil er sich mit dem Ablauf von 2024 deckt und zum Medientermin am 28. Oktober passt.
Bei der Bildrate des iPad mini ist die Lage eine andere. Die Massenproduktion der OLED-Panels läuft laut koreanischen Berichten seit Juni. Für mich ist die Entscheidung über das Panel damit längst gefallen, offen ist nur, was Gurman darüber weiß. Seine Aussage belegt die Tests, nicht einen Kurswechsel.
Willst du gerade ein MacBook Pro mit M5 Pro oder M5 Max kaufen, ist die Wahl einfacher als befürchtet: Das bisherige Modell soll laut Gurman im Programm bleiben. Ohne Interesse an Touchscreen und OLED verpasst du mit einem Kauf vor dem 28. Oktober beim Chip nichts.
Neun Tage zwischen Vorstellung und Ladentheke
Ende Oktober zeigt Apple, was die Geräte kosten und wiegen, und ob das iPad mini die flüssigere Darstellung bekommt. Am 6. November könnte das erste MacBook mit Touchscreen dann in den Stores liegen.
Würdest du für OLED und Touchscreen den Aufpreis gegenüber dem bisherigen MacBook Pro mit demselben Chip zahlen – oder ist die Bildrate beim iPad mini für dich die spannendere Frage dieser Runde? Schreib uns in die Kommentare, wo dein Geld in dieser Runde landet.





