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Fünf Tage nach der Vorstellung der ersten HomeView ist schon von einem zweiten, größeren Modell die Rede. Apple soll an einem Oberklasse-Modell arbeiten, dessen Display auf einem Roboterarm sitzt und sich von selbst zur sprechenden Person dreht. Das Projekt ist nicht neu – neu ist, dass es jetzt als Teil der HomeView-Reihe auftaucht.
Am 13. Oktober hat Apple die HomeView als Smart-Home-Zentrale mit 7-Zoll-Display vorgestellt, als Tischmodell und als Wandmodell. Laut Mark Gurmans Newsletter Power On bei Bloomberg vom 18. Oktober plant Apple bereits eine höherwertige Fassung. Sie soll 2027 oder 2028 erscheinen.
Gurman gilt bei Apples Produktplänen als einer der am besten informierten Berichterstatter, seine Angaben stützen sich auf ungenannte Quellen. Den Tischroboter verfolgt er seit über einem Jahr. Zeitplan und Ausstattung haben sich in dieser Zeit mehrfach verschoben.
Das Wichtigste in Kürze
- Apple soll eine größere HomeView mit rund 9 Zoll Displaydiagonale planen, das aktuelle Modell hat 7 Zoll.
- Das Display soll auf einem motorisierten Arm sitzen, sich um 360 Grad drehen und sich per Spracherkennung zur sprechenden Person ausrichten.
- Als Zeitraum nennt der Bericht 2027 oder 2028, einen Preis nennt er nicht.
- Die aktuelle HomeView wird in der EU nicht verkauft, und auch die Schweiz steht nicht auf der Startliste.
Was über das größere Modell bekannt ist
Das Gerät soll intern den Codenamen J595 tragen und über der aktuellen HomeView angesiedelt sein. Kern ist der Arm: Er soll das Display um volle 360 Grad schwenken und automatisch zu der Person drehen, die gerade spricht. Der Bericht vergleicht das mit der Bildausrichtung von Center Stage, nur dass sich hier das ganze Display bewegt.
Bei der aktuellen Fassung lässt sich das Display nur von Hand neigen. Sitzen mehrere Personen am Tisch, muss es also jemand nachstellen – genau das soll der Arm übernehmen.
Einen Namen hat das Gerät noch nicht. Gurman bringt Bezeichnungen wie HomeView Max, HomeView Ultra oder HomeView 360 ins Spiel, ausdrücklich als eigene Vermutung.
Vom Tischroboter zur HomeView
Der Roboterarm taucht nicht zum ersten Mal auf. Im August 2025 berichtete Bloomberg über einen KI-Tischroboter mit Display, den Apple für 2027 plante – damals noch mit 7-Zoll-Display auf einem beweglichen Arm. Im Juni 2026 hieß es, Apples KI-Verzug verschiebe den Roboter auf 2028, beschrieben als zweite Ausbaustufe der Smart-Home-Zentrale.
| Stand | Zeitraum | Display | Rolle im Bericht |
|---|---|---|---|
| August 2025 | 2027 | rund 7 Zoll | eigenständiger Tischroboter |
| Juni 2026 | 2028 | – | Aufsatz und Ausbaustufe der Smart-Home-Zentrale |
| Oktober 2026 | 2027 oder 2028 | rund 9 Zoll | Oberklasse-Modell der HomeView |
Der Zeitraum pendelt seit über einem Jahr zwischen 2027 und 2028, das Display ist von rund 7 auf rund 9 Zoll gewachsen. Neu ist vor allem die Rolle: Aus dem eigenständigen Tischroboter ist ein Modell der HomeView-Reihe geworden.
Was das für Deutschland heißt
Die aktuelle HomeView kommt hierzulande gar nicht erst in den Handel. Apple begründet das mit der fehlenden Verfügbarkeit von Siri AI auf iPhones in der EU, wie die Meldung zum Start der HomeView zeigt. Die Schweiz ist davon nicht betroffen, steht aber trotzdem nicht auf der Liste der Startländer.
Ich rechne nicht damit, dass ein größeres Modell hierzulande früher erscheint als die aktuelle HomeView. Ein Gerät, das sich zur sprechenden Person dreht, hängt noch stärker an der Sprachsteuerung als das jetzige – und Siri AI spricht bislang kein Deutsch. Für Käufer in Deutschland ist der Roboterarm deshalb vorerst eine Nachricht aus einem anderen Markt.
Würdest du dir eine Smart-Home-Zentrale ins Wohnzimmer stellen, die sich von selbst nach dir umdreht – oder ist dir ein Display, das stillhält, ohnehin lieber? Erzähl uns in den Kommentaren, wo so ein Gerät bei dir stehen würde.





