Apple sorgt gerade wieder für Gesprächsstoff, weil es Hinweise gibt, dass am 28. Januar ein neues High-End-MacBook Pro kommen könnte. Im Raum steht vor allem ein Update, das bislang fehlt: ein neues 16-Zoll-MacBook Pro sowie leistungsstärkere Varianten mit M5 Pro und M5 Max.
Im Oktober letzten Jahres hat Apple den Einstieg in die M5-Generation beim MacBook Pro gemacht, aber nur mit einem einzigen Modell. Das war das 14-Zoll-MacBook Pro mit dem Basis-M5-Chip. Apple hat den Chip dabei sehr klar über das Thema KI positioniert und ihn als „den nächsten großen Sprung in Sachen KI für den Mac“ beschrieben. Gleichzeitig gab es damals kein Update für das 16-Zoll-MacBook Pro. Genau diese Lücke ist der Grund, warum jetzt mit einer baldigen Ankündigung von High-End-Modellen gerechnet wird.
Was bisher erschienen ist: das M5 MacBook Pro
Apple hat im Oktober die M5 MacBook Pro-Reihe mit nur einem Gerät gestartet, dem 14-Zoll-Modell mit dem Basis-M5-Chip. Im Mittelpunkt standen Leistungsgewinne, vor allem für KI-Anwendungen. Apple beschreibt die Verbesserungen so:
Mit dem M5 werde das 14-Zoll-MacBook Pro schneller, leistungsfähiger und es gebe einen großen Sprung bei der KI-Leistung. Der M5-Chip bringe eine GPU der nächsten Generation mit einem Neural Accelerator in jedem Kern. Dadurch seien bis zu 3,5-mal mehr KI-Leistung möglich und bis zu 1,6-mal schnellere Grafik im Vergleich zur vorherigen Generation. Dazu kommen eine schnellere und effizientere CPU, eine verbesserte Neural Engine und eine höhere Speicherbandbreite. Das soll alles beschleunigen, vom Starten von Apps bis zum Ausführen großer Sprachmodelle (LLMs) direkt auf dem Gerät.
Bei den aktuellen M5-14-Zoll-Modellen ist die Chip-Ausstattung gleich.
Alle Modelle haben dieselbe 10-Kern-CPU und 10-Kern-GPU. Unterschiede gibt es nur bei Arbeitsspeicher und SSD:
- Arbeitsspeicher wahlweise 16 GB oder 24 GB
- SSD-Speicher wahlweise 512 GB oder 1 TB
Was als Nächstes erwartet wird: High-End-Modelle des MacBook Pro
Nun geht es um die Modelle, die im Oktober nicht aktualisiert wurden. Erwartet wird eine baldige Ankündigung von High-End-Versionen des MacBook Pro. Dazu zählen:
- beide Größen, also 14 Zoll und 16 Zoll, mit M5 Pro
- beide Größen, also 14 Zoll und 16 Zoll, mit M5 Max
Weil das 16-Zoll-Modell beim M5-Start ausgelassen wurde, wirkt ein nahes Update naheliegend, und genau darauf stützt sich die aktuelle Erwartung.
Warum ausgerechnet der 28. Januar als Termin kursiert
Als konkretes Datum wird der 28. Januar genannt. Roman Loyola von Macworld hält diesen Tag für möglich. Die Begründung ist, dass der 28. Januar der Starttermin für das neue Apple Creator Studio-Abonnement ist. Das Ganze wird ausdrücklich als Spekulation eingeordnet, aber die Argumentation dahinter ist relativ geradlinig:
Creator Suite beziehungsweise Creator Studio und das MacBook Pro zielen auf dieselbe professionelle Zielgruppe. Die Idee dahinter ist, dass MacBook-Pro-Nutzer typischerweise auch Nutzer der Apps aus dieser Creator-Suite sind. Dadurch könnte es eine passende Marketinggelegenheit sein, ein neues High-End-MacBook Pro zeitgleich oder in direktem Zusammenhang mit dem Start dieses Abonnements zu platzieren.
Dazu kommt ein zweiter Punkt, der die Spekulation weiter anheizt: Der 28. Januar ist ein Mittwoch. Apple bringt neue Produkte häufig dienstags oder mittwochs heraus. Auch das macht den Termin aus dieser Sicht plausibel.
Loyola sagt selbst offen, dass es am Ende nur Spekulation ist, aber das Szenario klingt nachvollziehbar.
Apple MacBook Pro mit M5 Pro und M5 Max rückt näher
Unterm Strich steht Folgendes: Apple hat im Oktober mit einem 14-Zoll-MacBook Pro und Basis-M5 begonnen und den M5 stark über KI-Leistung und Performance beworben. Ein Update für das 16-Zoll-MacBook Pro blieb aus, ebenso die erwarteten High-End-Optionen mit M5 Pro und M5 Max. Genau deshalb wird damit gerechnet, dass diese Modelle bald nachgeschoben werden. Der 28. Januar taucht als mögliches Datum auf, weil an dem Tag das Apple Creator Studio-Abonnement starten soll und weil Apple Produktstarts oft auf einen Dienstag oder Mittwoch legt. Offiziell bestätigt ist das nicht, aber als Spekulation wirkt es in sich stimmig. (Bild: Apple)
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