Mit Apple Creator Studio führt Apple ein neues Abonnement ein, das sich gezielt an Kreative richtet, die professionell oder ambitioniert Inhalte produzieren. Videobearbeitung, Musikproduktion, Bildbearbeitung und visuelle Produktivität werden erstmals in einem einzigen Angebot gebündelt. Apple reagiert damit auf die wachsende Bedeutung von Creator-Arbeit und auf den Wunsch nach integrierten, leistungsfähigen Werkzeugen auf Mac, iPad und iPhone.
Apple Geräte spielen seit Jahren eine zentrale Rolle im kreativen Alltag vieler Nutzer. Mit Apple Creator Studio wird dieser Ansatz konsequent weitergeführt. Das Abonnement vereint etablierte Profi-Apps, neue KI-gestützte Funktionen und exklusive Premiuminhalte. Ziel ist es, kreative Prozesse zu vereinfachen, Workflows zu beschleunigen und gleichzeitig die künstlerische Kontrolle zu behalten. Datenschutz bleibt dabei ein fester Bestandteil des Konzepts, da viele intelligente Funktionen direkt auf dem Gerät ausgeführt werden.
Was Apple Creator Studio beinhaltet
Apple Creator Studio ist als universelles Abo im App Store erhältlich. Es umfasst:
- Final Cut Pro für Mac und iPad
- Logic Pro für Mac und iPad
- Pixelmator Pro für Mac und iPad
- Motion, Compressor und MainStage für den Mac
- Intelligente Features und Premiuminhalte für Keynote, Pages und Numbers
- Zu einem späteren Zeitpunkt zusätzliche Premiumfunktionen für Freeform
Alle Apps sind eng aufeinander abgestimmt und nutzen die Leistungsfähigkeit moderner Apple Chips.
Videobearbeitung mit neuen intelligenten Funktionen
Final Cut Pro erhält im Rahmen von Apple Creator Studio umfangreiche Erweiterungen für Mac und iPad. Die App ist sowohl als Bestandteil des Abos als auch weiterhin als Einmalkauf verfügbar. Auf Macs mit Apple Chips steht besonders hohe Leistung für anspruchsvolle Projekte zur Verfügung.
Eine zentrale Neuerung ist die Transkriptsuche. Sie ermöglicht es, gesprochene Inhalte in Videos über Texteingabe zu finden. Bestimmte Aussagen lassen sich dadurch schnell aus langen Interviews oder Podcast-Aufnahmen herausfiltern. Ergänzend dazu erkennt die visuelle Suche Objekte und Aktionen im Bildmaterial und hilft dabei, gezielt passende Clips zu finden.

Die neue Beat-Erkennung analysiert Musik automatisch und zeigt Beats, Takte und Songteile direkt in der Timeline an. Schnelle Schnitte lassen sich dadurch präzise am Rhythmus der Musik ausrichten. Auch das Anpassen von Musikspuren auf unterschiedliche Längen wird vereinfacht.
Auf dem iPad steht zusätzlich ein Montageersteller zur Verfügung. Dieser nutzt KI, um Videomaterial zu analysieren und automatisch dynamische Videos zu erstellen. Tempo, Musik und Format lassen sich anpassen. Querformat kann intelligent in Hochformat umgewandelt werden, was die Veröffentlichung auf Social-Media-Plattformen erleichtert.
Zum Abo gehören außerdem Motion für die Erstellung von 2D- und 3D-Animationen sowie Compressor für flexible und professionelle Exporteinstellungen.
Musikproduktion mit Logic Pro und MainStage
Logic Pro für Mac und iPad wird durch mehrere neue KI-gestützte Funktionen erweitert. Diese richten sich sowohl an erfahrene Produzenten als auch an Nutzer, die eigene Musik für Video- oder Social-Media-Projekte erstellen möchten.
Der neue Synth Player ergänzt die bestehenden KI Session Player. Er erzeugt elektronische Performances mit Akkord- und Bass-Elementen und lässt sich über einfache Regler in Komplexität und Intensität steuern. Synth Player greift auf die umfangreiche Instrumenten- und Soundbibliothek von Logic Pro zu und kann auch externe Plug-ins oder Hardware-Synthesizer einbinden.

Akkord ID analysiert Audio- oder MIDI-Aufnahmen und erstellt daraus automatisch Akkordfolgen. Manuelles Transkribieren entfällt, und musikalische Ideen lassen sich schneller weiterentwickeln. Da alle Session Player auf der Akkordspur basieren, können unterschiedliche Stile und Genres einfach ausprobiert werden.
Logic Pro für Mac erhält eine neue Sound-Bibliothek mit von Apple gestalteten Packs sowie Producer Packs mit Hunderten lizenzfreier Sounds. Auf dem iPad steht jetzt auch Quick Swipe Comping zur Verfügung, ein wichtiges Werkzeug für Gesangs- und Instrumentalaufnahmen. Zusätzlich erlaubt die Suche in natürlicher Sprache das Finden von Loops anhand von Beschreibungen oder Referenzaufnahmen.
Mit MainStage ist außerdem ein Tool enthalten, das den Mac in ein Live-Instrument, ein Gitarren-Rig oder einen Stimmenprozessor verwandelt. Der Sound aus dem Studio lässt sich so direkt auf die Bühne übertragen.
Pixelmator Pro erstmals auf dem iPad
Pixelmator Pro ist seit Jahren ein etabliertes Bildbearbeitungsprogramm auf dem Mac. Mit Apple Creator Studio erscheint die App erstmals auch für das iPad. Die Oberfläche wurde vollständig für Touch-Bedienung optimiert und unterstützt den Apple Pencil umfassend.
Pixelmator Pro bietet Ebenen für Bilder, Formen, Text und Video sowie intelligente Auswahl- und Maskierungswerkzeuge. Mit KI-Funktionen wie Super Resolution lassen sich Fotos hochskalieren, ohne Details zu verlieren. Das Entfernen von Kompressionsartefakten und automatische Zuschneidevorschläge sind ebenfalls integriert.

Die enge Verzahnung von Hardware, Software und Apple Chips ermöglicht eine schnelle und effiziente Bearbeitung auch unterwegs. Ein neues Verkrümmungswerkzeug erlaubt es, Ebenen frei zu formen und zu drehen. Sowohl auf dem Mac als auch auf dem iPad stehen zusätzliche verkrümmungsbasierte Produktmodelle zur Verfügung.
Visuelle Produktivität mit Keynote, Pages, Numbers und Freeform
Keynote, Pages und Numbers bleiben weiterhin kostenlos verfügbar, werden mit Apple Creator Studio aber um zusätzliche Premiuminhalte und intelligente Funktionen ergänzt. Ein neuer Content Hub bietet kuratierte Fotos, Grafiken und Illustrationen. Abonnenten erhalten Zugriff auf neue Premiumvorlagen und Designs.
KI-gestützte Werkzeuge ermöglichen das Erstellen und Bearbeiten von Bildern aus Text sowie das Verwandeln bestehender Bilder. On-Device-Modelle sorgen für Funktionen wie Super Resolution und intelligentes Zuschneiden.
In Keynote stehen neue Funktionen in einer Beta-Version zur Verfügung, darunter das Generieren von Präsentationsentwürfen aus Text und das automatische Erstellen von Moderatornotizen. Numbers erhält mit Magic Fill ein Werkzeug, das Muster erkennt und Formeln automatisch erzeugt. Freeform wird zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls um Premiumfunktionen erweitert.
Alle Produktivitäts-Apps erhalten weiterhin regelmäßige Updates und unterstützen das neue Liquid-Glass-Design sowie verbesserte Fenster- und Menüfunktionen auf iPadOS und macOS.
Preise und Verfügbarkeit
Apple Creator Studio ist ab Mittwoch, dem 28. Januar, im App Store verfügbar. Der Preis liegt bei 12,99 Euro pro Monat oder 129 Euro pro Jahr. Neue Abonnenten erhalten ein kostenloses Probeabo für einen Monat. Beim Kauf eines neuen qualifizierten Mac oder iPad sind drei Monate kostenloser Zugriff enthalten.
Für Studenten und Lehrkräfte gibt es ein vergünstigtes Abo für 2,99 Euro pro Monat oder 29 Euro pro Jahr. Über die Familienfreigabe können bis zu sechs Personen ein Abonnement gemeinsam nutzen.
Alternativ bleiben alle professionellen Apps auch als Einmalkauf im Mac App Store erhältlich. Keynote, Pages, Numbers und Freeform sind weiterhin kostenlos und bei jedem neuen Apple Gerät enthalten.
Apple Creator Studio als neue Plattform für kreative Arbeit
Mit Apple Creator Studio bündelt Apple seine wichtigsten Kreativwerkzeuge in einem zentralen Abonnement. Video, Musik, Bildbearbeitung und Produktivität greifen enger ineinander und werden durch neue KI-Funktionen ergänzt. Das Angebot richtet sich an alle, die Inhalte professionell, effizient und mit hoher technischer Qualität erstellen möchten. Apple stärkt damit seine Position als zentrale Plattform für kreative Arbeit und setzt den Fokus klar auf integrierte Workflows und langfristige Weiterentwicklung. (Bild: Apple)
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