Mit dem iPhone Fold steht Apple vor einem wichtigen technologischen Schritt. Das erste faltbare iPhone soll nicht nur ein neues Formfaktor-Experiment sein, sondern auch als Testfeld für eine Display-Technologie dienen, die später auf weitere Geräte ausgeweitet werden könnte. Im Fokus steht dabei ein OLED-Panel, das heller, effizienter und deutlich dünner ist als bisherige Lösungen.
Display-Technologien entwickeln sich meist schrittweise. Größere Sprünge finden oft zuerst in Nischenprodukten statt. Genau diese Rolle übernimmt das iPhone Fold. Laut aktuellen Branchenberichten nutzt Apple hier erstmals eine neue OLED-Bauweise von Samsung, die langfristig auch das iPhone Air 2 beeinflussen könnte.
CoE-Technologie erstmals im iPhone Fold
Nach Informationen des koreanischen Branchenmagazins The Elec wird das iPhone Fold das erste Apple-Gerät mit einer speziellen OLED-Technologie namens CoE nutzen. CoE steht für Color Filter on Encapsulation und wurde von Samsung entwickelt.
Der Aufbau unterscheidet sich deutlich von klassischen OLED-Panels. Normalerweise liegt über dem Display eine Polarisationsfolie. Diese reduziert Spiegelungen und verbessert den Kontrast, blockiert aber gleichzeitig einen Teil des erzeugten Lichts. Das führt zu geringerer Helligkeit und schlechterer Energieeffizienz.
Wegfall des Polarisators als zentraler Vorteil
Bei CoE entfällt diese Polarisationsschicht vollständig. Stattdessen wird der Farbfilter direkt auf die Schutzschicht des OLED-Panels aufgebracht. Dadurch kann mehr Licht nach außen gelangen, ohne dass der Stromverbrauch steigt.
Das Ergebnis ist ein helleres Display bei gleicher oder besserer Effizienz. Gleichzeitig wird das Panel dünner, da mehrere Schichten wegfallen. Gerade beim iPhone Fold ist das ein entscheidender Punkt, denn faltbare Geräte profitieren besonders von einem möglichst schlanken Displayaufbau.
Auswirkungen auf Design und Gerätebau
Ein dünneres OLED-Panel bedeutet nicht nur Vorteile beim Falten. Auch das gesamte Gehäuse kann schlanker ausfallen. Für Apple eröffnet das neue Möglichkeiten beim Design zukünftiger iPhones. Weniger Display-Schichten reduzieren zudem das Gewicht und können die mechanische Belastung beim Falten verringern.
Perspektive für das iPhone Air 2
Apple plant laut The Elec, CoE zunächst exklusiv im iPhone Fold einzusetzen. Das faltbare iPhone könnte bereits Ende 2026 erscheinen. Erst 2027 soll die Technologie dann auf das iPhone Air 2 ausgeweitet werden.
Die Zukunft des iPhone Air 2 ist allerdings noch offen. Berichten zufolge wurde die Markteinführung verschoben, da sich das ursprüngliche iPhone Air schlechter verkauft hat als erwartet. Branchenquellen gehen davon aus, dass Apple bis zum dritten Quartal dieses Jahres entscheidet, ob CoE tatsächlich zum Einsatz kommt und ob das iPhone Air 2 überhaupt erscheint.
Samsung treibt CoE parallel voran
Während Apple die Technologie zunächst vorsichtig testet, plant Samsung einen breiteren Einsatz. CoE soll nicht nur in den faltbaren Modellen Galaxy Z Fold und Galaxy Z Flip genutzt werden. Auch das Galaxy S26 Ultra, das für das erste Quartal dieses Jahres erwartet wird, soll erstmals als nicht faltbares Smartphone von dieser Technik profitieren. Intern bezeichnet Samsung das Verfahren als OCF, also On-Cell Film.
iPhone Fold als Basis für künftige Display-Generationen
Das iPhone Fold ist mehr als ein neues Produktsegment für Apple. Es dient als technologische Grundlage für kommende iPhones und könnte langfristig die Display-Strategie des Unternehmens verändern. Die Einführung der CoE-Technologie verspricht hellere Displays, geringere Bauhöhe und bessere Effizienz. Sollte Apple diese Technik später im iPhone Air 2 einsetzen, wäre klar, dass das iPhone Fold den Weg für eine neue Generation von iPhone-Displays geebnet hat. (Bild: Shutterstock / Wongsakorn 2468)
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