Apfelpatient
  • Home
  • News
  • Rumors
  • Tipps & Tricks
  • Tests & Erfahrungsberichte
  • Allgemein
No Result
View All Result
  • Home
  • News
  • Rumors
  • Tipps & Tricks
  • Tests & Erfahrungsberichte
  • Allgemein
No Result
View All Result
Apfelpatient
No Result
View All Result

Qualcomm verliert Apple-Geschäft schneller als geplant

by Milan
30. Juli 2026 - 01:25
in Apple News
Apple Qualcomm

Bild: Shutterstock / FOTOGRIN

Der Anteil von Qualcomm am kommenden iPhone fällt deutlich niedriger aus als noch vor Kurzem angenommen. Verantwortlich ist diesmal nicht allein Apples Umstieg auf eigene Modems, sondern ein Grund, der die gesamte Branche betrifft. Ausgerechnet am Tag von Apples Quartalszahlen liefert der langjährige Zulieferer damit einen aufschlussreichen Vorgeschmack.

Dass Apple sich Schritt für Schritt von Qualcomm löst, ist seit dem Kauf des Intel-Modemgeschäfts im Jahr 2019 die Erwartung – und mit den ersten eigenen Modemchips Realität geworden. Bislang galt für die kommende iPhone-Generation ein Qualcomm-Anteil von rund 20 Prozent als Arbeitshypothese, passend zu Hinweisen auf eine regionale Aufteilung der Modems im iPhone 18 Pro. Diese Zahl hat das Unternehmen nun kassiert. Im Quartalsbericht heißt es, der Anteil werde deutlich darunter liegen – und die Begründung fällt anders aus als erwartet.

Was Qualcomm konkret angekündigt hat

Der Rückgang der Umsätze aus Apple-Produkten beschleunigt sich nach Unternehmensangaben ab dem vierten Geschäftsquartal. Als Ursache nennt das Unternehmen ausdrücklich eigene Lieferengpässe, die den Modem-Anteil am nächsten iPhone-Start unter die bisherige Annahme von 20 Prozent drücken. Firmenchef Cristiano Amon fasste es gegenüber Reuters knapp zusammen: Es gehe schlicht um die Verfügbarkeit von Nachschub.

Auf Nachfrage in der Telefonkonferenz stellte das Management klar, Apple werde nicht absichtlich knapp gehalten. Man passe sich lediglich an die Engpässe und an eine ohnehin geringere vereinbarte Liefermenge an.

Die Zahlen des abgelaufenen Quartals zeigen, wie stark das Smartphone-Geschäft bereits unter Druck steht: Der Umsatz mit Handy-Chips fiel um 20 Prozent auf 5,1 Milliarden Dollar. Für das laufende Quartal stellt das Unternehmen einen bereinigten Gewinn von 2,05 bis 2,25 Dollar je Aktie in Aussicht und liegt damit unter den Erwartungen der Analysten. Die Sparte für Rechenzentren soll den Ausfall auffangen und bis zum Geschäftsjahr 2027 fünf Milliarden Dollar einbringen, bis 2029 dann fünfzehn Milliarden.

Der Engpass verschiebt die Erzählung

Interessant ist die Begründung, weil sie das bisherige Bild dreht. Der Modemwechsel galt als reine Apple-Entscheidung: eigene Technik statt Zukauf, Kontrolle über den kompletten Chipsatz. Nun kommt ein zweiter Faktor hinzu, den Apple nicht steuert – ein Zulieferer, der die vereinbarten Mengen offenbar nicht mehr vollständig bedienen kann.

Der Auslöser ist bekannt. Die Knappheit bei Speicherchips prägt derzeit den gesamten Smartphone-Markt, und die Kosten sind laut Amon nicht nur dort gestiegen, sondern entlang der ganzen Lieferkette. Die Branche arbeite bei voller Auslastung. Als Konsequenz erhöht Qualcomm ab dem 1. September die Preise für seine Chips auf breiter Front, um die Margen zu stabilisieren – ein Schritt, den zuvor bereits TSMC angekündigt hatte.

Für Apple hat der Engpass damit zwei gegenläufige Effekte. Er beschleunigt den Umstieg auf eigene Modems, weil der Zukauf nicht in gewünschter Menge verfügbar ist. Gleichzeitig trifft die Kostenwelle Apple an anderer Stelle genauso – die Preiserhöhungen bei Macs, iPads und Vision Pro Ende Juni waren die sichtbare Folge.

Warum Apple weiter an Qualcomm zahlt

Ein Detail geht in der Diskussion um Chipanteile regelmäßig unter: Die Geschäftsbeziehung endet nicht mit dem letzten gelieferten Modem. Qualcomm erhält von Apple zusätzlich Lizenzgebühren für Patente, und diese Zahlungen sind vom Chipverkauf unabhängig.

Grundlage ist der Vergleich, mit dem beide Unternehmen 2019 ihren jahrelangen Rechtsstreit beilegten. Der damals geschlossene Lizenzvertrag lief zunächst sechs Jahre; Apple zog anschließend eine Verlängerungsoption um zwei Jahre. Er gilt damit bis März 2027 – Apple zahlt also auch dann weiter, wenn im iPhone kein einziger Qualcomm-Chip mehr steckt. Was danach kommt, ist offen und dürfte die nächste Verhandlungsrunde zwischen beiden Seiten bestimmen.

Ein Vorgeschmack auf Apples Zahlen

Der Zeitpunkt macht die Meldung über die Zulieferer-Perspektive hinaus interessant. Apple legt heute nach US-Börsenschluss die Zahlen zum dritten Geschäftsquartal vor, die Telefonkonferenz beginnt um 23 Uhr deutscher Zeit.

Was Qualcomm über gestiegene Kosten in der gesamten Lieferkette berichtet, betrifft Apple direkt – am deutlichsten bei der Bruttomarge, für die zuletzt eine Spanne von 47,5 bis 48,5 Prozent in Aussicht gestellt wurde. Ob die Speicherpreise dort bereits Spuren hinterlassen und wie sich der Ausblick auf das Weihnachtsquartal liest, dürfte heute Abend mehr über die Lage verraten als jede einzelne Umsatzzahl.

Für Qualcomm selbst ist die Richtung ohnehin gesetzt. Das Unternehmen rechnet damit, dass im kommenden Geschäftsjahr die Mehrheit seiner Chipumsätze aus anderen Bereichen als Smartphones stammt. Den Verlust des größten Kunden hat man dort, wie Amon es formulierte, durch das Rechenzentrumsgeschäft ersetzt. (Bild: Shutterstock / FOTOGRIN)

  • DOJ will Apples Zugriff auf Behördenakten kippen
  • App Store: Apple wehrt sich gegen Londons Regulierungspläne
  • iOS 27 Restricted Mode: Apple dementiert Leasing-Sperre
  • Ted Lasso Staffel 4: Weltpremiere in Los Angeles
  • Apple-Aktie: Goldman Sachs hebt Kursziel auf 370 Dollar an
  • Apple ist erstmals fünf Billionen Dollar wert
  • Apple Upgrade startet: Leasing statt Kauf – vorerst nur in den USA
  • Ternus bekennt sich zum Kurs von Apple TV
  • Severance: Die Dreharbeiten zu Staffel 3 haben begonnen
Apfelpatient bei Google bevorzugen 1 Klick – so siehst du uns häufiger bei Google
War dieser Artikel hilfreich?
JaNein
Tags: iPhoneQualcommTechPatient

Unsere Amazon Storefront

Eine handverlesene Auswahl an Produkten für iPhone, Mac und Co. – nach Themen sortiert und laufend gepflegt.

Zur Storefront

Dieser Beitrag enthält Partnerlinks (u. a. Amazon). Über qualifizierte Käufe erhalten wir eine kleine Provision – für dich ändert sich am Preis nichts. Mehr dazu im Partnerprogramm.

Previous Post

DOJ will Apples Zugriff auf Behördenakten kippen

Apple Qualcomm

Qualcomm verliert Apple-Geschäft schneller als geplant

30. Juli 2026
Apple DOJ

DOJ will Apples Zugriff auf Behördenakten kippen

29. Juli 2026
Apple App Store

App Store: Apple wehrt sich gegen Londons Regulierungspläne

29. Juli 2026

Über APFELPATIENT

APFELPATIENT liefert dir die neuesten Apple-News, Produkt-Updates, Ratgeber, Testberichte und Tipps rund um das gesamte Apple-Ökosystem - vom iPhone über den Mac bis zur Apple Vision Pro. Von ersten Gerüchten bis zu bestätigten News: verantwortungsvoll recherchiert.

Folge Apfelpatient

Facebook Instagram YouTube Threads Threads

Unternehmen

  • Über Apfelpatient
  • Kontakt
  • Autorenprofile

Gemeinschaft

  • Netiquette
  • Push-Benachrichtigungen
  • RSS-Feed

Rechtliches

  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Nutzungsbedingungen
  • Cookie-Einstellungen
  • Partnerprogramm

Ressourcen

  • Sitemap

© 2026 Apfelpatient. All rights reserved.

No Result
View All Result
  • Home
  • News
  • Rumors
  • Tipps & Tricks
  • Tests & Erfahrungsberichte
  • Allgemein

© 2026 Apfelpatient. Alle Rechte vorbehalten. | Seitenverzeichnis

Sprache auf English ändern