Apple hat heute seine neue All-in-One-Plattform „Apple Business“ gestartet. Sie vereint Geräteverwaltung, E-Mail, Mitarbeiterverzeichnis und Kundenkommunikation in einem einzigen Dienst – und bringt erstmals Werbeanzeigen in Apple Maps.
Apples Angebote für Unternehmen waren bisher über mehrere separate Dienste verteilt: Apple Business Essentials für die Geräteverwaltung, Apple Business Manager für die Bereitstellung und Apple Business Connect für die Kundenkommunikation. Ab heute sind alle drei Dienste in der neuen einheitlichen Plattform „Apple Business“ zusammengefasst. Die alten Einzeldienste werden eingestellt.
Apple Business richtet sich an Unternehmen jeder Größe, die Apple-Geräte im Arbeitsalltag einsetzen. Die Plattform bietet ein Web-Portal und eine begleitende App und ist in über 200 Ländern verfügbar. Der Basisdienst ist kostenlos – ohne monatliche Gebühren für die Geräteverwaltung. Kostenpflichtige Zusatzoptionen gibt es für erweiterten iCloud-Speicher und AppleCare+.
Was die Plattform bietet
Das Herzstück von Apple Business ist die integrierte Geräteverwaltung (MDM). Unternehmen können Geräteeinstellungen, Sicherheitsrichtlinien, Apps und Benutzergruppen zentral verwalten. Eine neue „Blueprints“-Funktion ermöglicht es, iPhones, iPads und Macs bereits vor der Auslieferung mit Einstellungen und Apps vorzukonfigurieren – sogenanntes Zero-Touch-Deployment. Mitarbeiter erhalten ihr Gerät einsatzbereit, ohne dass die IT-Abteilung jedes Gerät manuell einrichten muss.
Für Mitarbeiter bietet die Apple-Business-App die Möglichkeit, arbeitsrelevante Apps zu installieren, Support beim Arbeitgeber anzufragen und Kollegen über ein integriertes Firmenverzeichnis zu kontaktieren. Verwaltete Apple Accounts trennen persönliche und geschäftliche Daten kryptographisch voneinander – Mitarbeiter brauchen kein separates Arbeitsgerät mehr. Die Bereitstellung kann über Dienste wie Google Workspace und Microsoft Entra ID automatisiert werden.
Zusätzlich enthält Apple Business integrierte E-Mail-, Kalender- und Verzeichnisdienste, die mit eigenen Firmendomains verknüpft werden können.
Kundenkommunikation und Markenauftritt
Neben der internen Verwaltung bietet Apple Business auch Tools für den Kundenkontakt. Unternehmen können ihren Markenauftritt über mehrere Apple-Dienste hinweg steuern: gebrandete Kommunikation in Apple Mail, Markenprofile in Safari, Siri und Spotlight, Bestellverfolgung in Wallet, individualisierte Standortkarten in Apple Maps und Tap-to-Pay-Branding.
Werbung in Apple Maps

Eine besonders bemerkenswerte Neuerung: Apple wird im Sommer 2026 erstmals Werbeanzeigen in Apple Maps einführen. Unternehmen können über Apple Business Anzeigen schalten, die in den Suchergebnissen von Maps und in einer neuen „Vorgeschlagene Orte“-Funktion in iOS 26.5 erscheinen. Zum Start sind die Anzeigen auf die USA und Kanada beschränkt.
Apple Business: Voraussetzungen
Die Apple-Business-App sowie die E-Mail-, Kalender- und Verzeichnisfunktionen erfordern iOS 26, iPadOS 26 oder macOS 26. Ältere Betriebssystemversionen werden für diese Features nicht unterstützt – die grundlegende Geräteverwaltung über das Web-Portal dürfte jedoch weiterhin auch für ältere Geräte funktionieren.
Für kleine und mittlere Unternehmen, die bisher auf Drittanbieter-MDM-Lösungen wie Jamf oder Mosyle gesetzt haben, könnte Apple Business eine kostenlose Alternative darstellen – vorausgesetzt, der Funktionsumfang reicht für die jeweiligen Anforderungen aus. (Bild: Apple)
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