Apple hat im ersten Quartal 2026 rund 6,2 Millionen Macs ausgeliefert – ein Plus von 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit wächst Apple deutlich schneller als der gesamte PC-Markt, der nur um 2,5 Prozent zulegte.
Der Mac hat ein starkes erstes Quartal hinter sich. Laut Schätzungen des Marktforschungsunternehmens IDC konnte Apple seine PC-Auslieferungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9 Prozent steigern – von 5,7 auf 6,2 Millionen Einheiten. Damit wächst Apple mehr als dreimal so schnell wie der PC-Gesamtmarkt und baut seinen Marktanteil weiter aus.
Das Wachstum dürfte vor allem auf das M5 MacBook Pro zurückzuführen sein, das Ende 2025 erschienen war und im ersten Quartal 2026 seine volle Verkaufswirkung entfalten konnte. Die ebenfalls aktualisierten MacBook-Air-Modelle und die höherwertigen MacBook-Pro-Varianten wurden erst kürzlich aufgefrischt und dürften die Q1-Zahlen nur geringfügig beeinflusst haben. Das MacBook Neo, das sich als Überraschungserfolg erweist und laut Berichten sogar Apples Chip-Vorräte übersteigt, könnte in den kommenden Quartalen einen zusätzlichen Wachstumsschub liefern.
Apple auf Platz vier weltweit
Im globalen PC-Ranking belegt Apple mit 6,2 Millionen ausgelieferten Geräten den vierten Platz. Lenovo führt die Liste mit 16,5 Millionen Einheiten an, gefolgt von HP mit 12,1 Millionen und Dell mit 10,3 Millionen. Die meisten Hersteller verzeichneten im Quartal ein Wachstum – mit Ausnahme von HP, das Rückgänge hinnehmen musste.
Apples Marktanteil stieg im Jahresvergleich von 8,9 auf 9,5 Prozent. Das klingt nach einem kleinen Sprung, ist aber bemerkenswert in einem Markt, der insgesamt nur um 2,5 Prozent wuchs. Apple gewinnt also nicht nur absolut, sondern auch relativ an Boden.
Herausforderungen im Markt
Laut IDC wurde das Quartalswachstum im PC-Markt teilweise durch Sorgen über steigende Komponentenkosten und neue Produkteinführungen getrieben. Hersteller, die sich Zugang zu Arbeitsspeicher sichern können, dürften in den kommenden Quartalen am besten abschneiden, da die Verfügbarkeit von Memory-Chips zum Engpassfaktor wird.
IDC zählt in seinen Zahlen klassische PCs wie Desktops, Notebooks und Workstations – Tablets wie das iPad sind nicht enthalten. Die Daten basieren auf Schätzungen, da Apple seit mehreren Jahren keine konkreten Stückzahlen mehr in seinen Quartalsberichten veröffentlicht.
Ausblick auf den Earnings-Report
Apples nächster Quartalsbericht ist für den 30. April angesetzt. Dort wird sich zeigen, wie sich die Mac-Verkäufe im Umsatz niederschlagen – und ob das MacBook Neo bereits einen messbaren Beitrag leisten konnte. Angesichts der starken IDC-Zahlen und der hohen Nachfrage nach dem MacBook Neo dürften die Erwartungen an den Mac-Umsatz entsprechend hoch sein. (Bild: Shutterstock / mymy87)
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