Apple wird seine Geschäftsergebnisse für das zweite Fiskalquartal 2026 am Donnerstag, dem 30. April, veröffentlichen. Im Fokus stehen das MacBook Neo, die Mac-Verkäufe und die Auswirkungen anhaltender Lieferengpässe.
Das zweite Geschäftsquartal von Apple umfasst den Zeitraum von Januar bis März 2026. Es ist traditionell das ruhigere Quartal nach dem umsatzstarken Weihnachtsgeschäft, gibt aber wichtige Hinweise darauf, wie sich neue Produkte im Markt etablieren und wie sich makroökonomische Faktoren auf Apples Ergebnis auswirken. Nach einem starken ersten Quartal mit erwarteten Rekordwerten richtet sich der Blick nun auf die erste Berichterstattung nach dem Start des MacBook Neo.
Termin und Ablauf
Apple hat bestätigt, dass die Quartalszahlen am 30. April nach Börsenschluss veröffentlicht werden. Im Anschluss findet wie üblich eine Telefonkonferenz statt, in der CEO Tim Cook und Finanzchef Kevan Parekh die Ergebnisse erläutern und Fragen von Analysten beantworten. Die Konferenz beginnt um 23:00 Uhr deutscher Zeit.
Was Apple selbst erwartet
Bei der Veröffentlichung der Q1-Zahlen gab Parekh eine ungewöhnlich konkrete Prognose für das zweite Quartal ab: Apple rechnet mit einem Umsatzwachstum von 13 bis 16 Prozent im Jahresvergleich. Bezogen auf den Vorjahreswert von 95,4 Milliarden US-Dollar entspricht das einem erwarteten Umsatz zwischen rund 107,8 und 110,7 Milliarden US-Dollar.
Gleichzeitig warnte Apple, dass die Auswirkungen von Komponentenengpässen im März-Quartal stärker zu spüren sein würden als im Vorquartal. Die aktuelle Guidance berücksichtige bereits den daraus resultierenden Preisdruck auf die Margen.
Mac als entscheidender Faktor
Besonderes Interesse gilt dem Mac-Geschäft. Das MacBook Neo kam zwar erst gegen Ende des Quartals auf den Markt, dürfte aber bereits erste Impulse gesetzt haben. Darüber hinaus hat Apple in den vergangenen Monaten einen spürbaren Anstieg der Mac-mini-Verkäufe verzeichnet – unter anderem befeuert durch den Erfolg von Projekten wie OpenClaw, die den Mac mini als kompakte Plattform populär gemacht haben.
Im Vorjahresquartal erzielte Apple einen Mac-Umsatz von 7,95 Milliarden US-Dollar. Ob dieser Wert gehalten oder übertroffen wird, hängt davon ab, wie stark der MacBook-Neo-Effekt und die Mac-mini-Nachfrage die Zahlen beeinflussen.
Services weiter im Aufwind
Der Service-Bereich bleibt Apples verlässlichster Wachstumsmotor. Im vierten Quartal 2025 erreichte der Service-Umsatz mit 28,75 Milliarden US-Dollar ein neues Allzeithoch. Mit dem Start der F1-Übertragungen auf Apple TV in den USA, dem wachsenden Apple-One-Geschäft und steigenden App-Store-Einnahmen dürfte auch Q2 2026 solide Service-Zahlen liefern.
Apple Q2 2026: Zölle und Lieferketten als Belastung
Apple zahlt weiterhin erhebliche Zollbeträge. Im vierten Quartal 2025 beliefen sich diese auf 1,1 Milliarden US-Dollar, für Q1 2026 rechnete das Unternehmen mit etwa 1,4 Milliarden. Wie hoch die Belastung im März-Quartal ausfällt, wird Apple am 30. April offenlegen. Zusammen mit den angekündigten Komponentenengpässen könnte dies die Margen stärker belasten als in den Vorquartalen. Die Quartalszahlen werden auf Apples Investor-Relations-Seite veröffentlicht und im Anschluss in der Telefonkonferenz kommentiert. (Bild: Shutterstock / NorthSky Films)
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