Mehrere Konfigurationen des Mac mini und Mac Studio sind im Apple Online Store nicht mehr bestellbar. Grund ist die weltweite Speicherchip-Knappheit – nicht zwingend ein Zeichen für baldige Nachfolger.
Wer derzeit einen Mac mini mit 32 oder 64 GB RAM oder ein Mac Studio mit 128 oder 256 GB RAM bestellen möchte, stößt in mehreren Märkten auf Probleme – darunter der US-amerikanische und der deutsche Apple Online Store. Bestimmte Konfigurationen sind als nicht verfügbar gekennzeichnet und können nicht mehr geordert werden. Andere Konfigurationen sind zwar noch erhältlich, aber mit Lieferzeiten von ein bis drei Monaten versehen. Apple hat bereits im März die 512-GB-RAM-Option des Mac Studio komplett aus dem Sortiment genommen. Die Situation spitzt sich zu.
Solche Lieferengpässe bei Apple-Produkten lösen üblicherweise Spekulationen über bevorstehende Produktupdates aus. In diesem Fall gibt es jedoch einen handfesteren Grund: Die weltweite Knappheit bei DRAM- und NAND-Speicherchips trifft Apple genau bei den Modellen, die mit besonders viel Arbeitsspeicher konfiguriert sind. Die Nachfrage nach Speicherchips wird derzeit vor allem durch den Bau von KI-Servern angetrieben, die große Mengen RAM benötigen.
Speicherchip-Krise als Hauptursache
Dass ausgerechnet die RAM-intensiven Konfigurationen betroffen sind, ist kein Zufall. Mac mini und Mac Studio nutzen Unified Memory, das direkt in Apples M-Chips integriert ist. Apple ist bei der Beschaffung dieses Speichers auf externe Zulieferer angewiesen – und konkurriert dort mit Unternehmen wie Nvidia, Microsoft und Google, die für ihre KI-Infrastruktur ebenfalls massive Mengen an Hochleistungsspeicher benötigen.
Die Speicherchip-Preise haben sich laut Branchenberichten zwar leicht stabilisiert, liegen aber weiterhin deutlich über den historischen Durchschnittswerten. Eine spürbare Entspannung wird nicht vor Ende 2027 erwartet – was bedeutet, dass die Liefersituation bei Mac mini und Mac Studio kurzfristig kaum besser werden dürfte.
Kommen bald neue Modelle?
Die ungewöhnlich langen Lieferzeiten machen es schwieriger als üblich, zwischen Lieferkettenproblemen und einer bevorstehenden Produktaktualisierung zu unterscheiden. Grundsätzlich ist ein Update beider Modelle auf M5-Chips im Lauf des Jahres zu erwarten: Der Mac Studio mit M5 Max und M5 Ultra könnte auf der WWDC im Juni angekündigt werden, der Mac mini mit M5 und M5 Pro voraussichtlich im Herbst.
Ob die aktuellen Bestellstopps mit einem bevorstehenden Launch zusammenhängen oder rein durch die Speicherchip-Knappheit verursacht werden, lässt sich derzeit nicht sicher sagen. Beides ist möglich – und könnte sogar zusammenfallen, wenn Apple die Lagerbestände bewusst nicht mehr auffüllt, weil ohnehin neue Modelle in Produktion gehen.
Mac mini & Mac Studio: Was Käufer jetzt tun können
Wer dringend einen Mac mini oder Mac Studio benötigt, sollte die noch verfügbaren Konfigurationen zeitnah bestellen – die Lieferzeiten könnten sich weiter verlängern. Alternativ bieten autorisierte Händler und Apples Refurbished Store manchmal Modelle an, die im Haupt-Store vergriffen sind. Wer warten kann, dürfte mit einem M5-Modell in den kommenden Monaten die bessere Wahl treffen. Die besten Produkte für dich: Unsere Amazon Storefront bietet eine breite Auswahl an Zubehörteilen, auch für HomeKit. (Bild: Shutterstock / Hadrian)
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