Apple setzt weiter auf große Inhalte rund um Motorsport und Streaming. Nach dem Kinoerfolg von „F1: The Movie“ ist jetzt offiziell bestätigt, dass eine Fortsetzung in Arbeit ist. Die Ansage kommt nicht aus einer vagen Andeutung, sondern direkt vom Produzenten des Films.
Apple hatte schon früher durchblicken lassen, dass es mit „F1: The Movie“ nicht bei einem Teil bleiben muss. Heute ist daraus eine klare Bestätigung geworden: Produzent Jerry Bruckheimer hat gegenüber der BBC bestätigt, dass an einer Fortsetzung gearbeitet wird.
Die Information stammt aus einem Gespräch, das die BBC-Autorin Christal Hayes beschreibt. Bruckheimer sagte beim jährlichen Oscar-Mittagessen in Los Angeles am Dienstag:
Wir arbeiten an einer Fortsetzung.
Offizielle Bestätigung durch Jerry Bruckheimer
Jerry Bruckheimer hat die Fortsetzung nicht nur angedeutet, sondern ausdrücklich als laufendes Projekt benannt. Gleichzeitig blieb er bei den Details bewusst vage:
- Es gibt noch keine Zeitangaben, wann das Projekt erscheint.
- Es wurden keine Details zur Besetzung bestätigt.
- Auch ob Brad Pitt wieder dabei sein wird, blieb offen.
- Bruckheimer sagte aber, dass er „natürlich“ bei den Casting-Entscheidungen dabei sein wird.
Warum die Fortsetzung kaum überrascht
Die Fortsetzung wirkt logisch, wenn der Erfolg des ersten Films mitgedacht wird. „F1: The Movie“ war nicht nur Apples bisher größter Kinoerfolg. Der Film gilt inzwischen auch als der erfolgreichste Sportfilm aller Zeiten an den Kinokassen. Unter diesen Voraussetzungen ist eine Fortsetzung aus Sicht eines Studios naheliegend.
Apple und Formel 1: Apple TV wird wichtiger
Die Bestätigung passt auch zu Apples breiterem Engagement im Formel-1-Umfeld. Ab dem nächsten Monat werden F1-Rennen in den USA auf Apple TV gestreamt. Damit wird Apple TV nicht nur zur Plattform für Serien und Filme, sondern auch für Live-Sportinhalte mit großer Reichweite.
Apples Kino-Pläne bleiben selektiv
Spannend ist der Kontrast zwischen dem Kinoerfolg von „F1: The Movie“ und Apples sonstiger Veröffentlichungsstrategie. Letzte Woche hat Apple eine ganze Reihe neuer Filme vorgestellt, die dieses Jahr erscheinen sollen, aber keiner davon ist als Kinofilm angekündigt. Alle Titel sollen stattdessen direkt auf Apple TV laufen.
Das wirkt so, als würde Apple trotz des Erfolgs von „F1: The Movie“ weiterhin sehr sorgfältig auswählen, welche Projekte wirklich groß fürs Kino geplant und beworben werden. Ein Kinostart scheint eher die Ausnahme zu bleiben.
Preis: Was Apple TV kostet
Apple TV ist für 9,99 Euro pro Monat erhältlich. Alternativ läuft der Dienst auch über das Apple-One-Bundle, dort mit Rabatt.
Apple baut F1-Strategie rund um Apple TV weiter aus
Die Lage ist klar: Die Fortsetzung von „F1: The Movie“ ist offiziell in Arbeit, bestätigt durch Produzent Jerry Bruckheimer im BBC-Gespräch beim Oscar-Mittagessen in Los Angeles am Dienstag. Konkrete Infos zu Zeitplan oder Besetzung gibt es noch nicht, auch Brad Pitts Rückkehr ist offen, während Bruckheimer bei Casting-Entscheidungen dabei sein will.
Insgesamt passt das Ganze zu Apples Kurs: Motorsport wird stärker mit Apple TV verzahnt, ab nächstem Monat inklusive F1-Streaming in den USA. Gleichzeitig bleibt Apple offenbar vorsichtig damit, welche Filme wirklich ins Kino gehen, denn die zuletzt angekündigten neuen Filmstarts sind allesamt direkt für Apple TV vorgesehen. (Bild: Shutterstock / Jay Hirano)
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