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EU droht Meta mit Maßnahmen wegen KI-Blockade auf WhatsApp

by Milan
9. Februar 2026
WhatsApp EU

Bild: Shutterstock / Diego Thomazini

WhatsApp steht im Fokus der europäischen Wettbewerbshüter. Die Europäische Union wirft dem US-Konzern Meta vor, seine marktbeherrschende Stellung im Messaging-Markt auszunutzen und konkurrierende KI-Chatbots gezielt auszuschließen. Im Kern geht es um die Frage, ob WhatsApp Business gegen europäische Kartellvorschriften verstößt und ob Meta damit den Wettbewerb im wachsenden Markt für künstliche Intelligenz behindert.

WhatsApp ist in der EU einer der wichtigsten Kommunikationsdienste für private Nutzer und Unternehmen. Gerade WhatsApp Business gilt als zentraler Kanal für Kundenkommunikation. Änderungen an dieser Plattform haben daher direkte Auswirkungen auf andere digitale Dienste. Die aktuelle Auseinandersetzung zeigt, wie sensibel der Umgang mit Marktmacht ist, wenn neue Technologien wie KI-Chatbots ins Spiel kommen.

Vorwürfe der EU gegen Meta

Die Europäische Kommission hat angekündigt, mögliche Maßnahmen gegen Meta zu prüfen. Der Vorwurf lautet, Meta missbrauche seine dominante Stellung im Messaging-Bereich. Konkret geht es um die Blockierung konkurrierender KI-Chatbots auf WhatsApp.

Auslöser ist ein Update der Plattform vom vergangenen Oktober. Seitdem ist Meta AI der einzige KI-Assistent, der direkt über WhatsApp genutzt werden kann. Andere Anbieter erhalten keinen Zugang mehr zur WhatsApp-Business-Schnittstelle. Die Kommission sieht darin einen möglichen Verstoß gegen EU-Kartellrecht.

Nach Einschätzung der EU ist WhatsApp Marktführer im europäischen Messaging-Markt. Diese Position dürfe nicht dazu genutzt werden, anderen Unternehmen den Zugang zu einer zentralen Plattform zu verwehren. Die Kommission spricht von einem möglichen „Missbrauch“ der Marktmacht.

Bedeutung von WhatsApp für den KI-Markt

Die EU warnt davor, dass dieses Vorgehen „schwerwiegende und irreparable Schäden auf dem Markt“ verursachen könnte. WhatsApp werde als wichtiger Einstiegspunkt für KI-Chatbots gesehen, um Verbraucher zu erreichen. Dienste wie ChatGPT von OpenAI könnten ohne Zugang zu WhatsApp einen entscheidenden Verbreitungsweg verlieren.

Gerade im Bereich WhatsApp Business ist die Reichweite hoch, da Unternehmen den Dienst nutzen, um direkt mit Kunden zu kommunizieren. Wird dieser Kanal exklusiv für Meta AI reserviert, könnte sich der Wettbewerb im KI-Sektor deutlich verengen.

Politischer Hintergrund und internationale Spannungen

Die Warnung der EU kommt zu einem Zeitpunkt erhöhter Spannungen zwischen europäischen Behörden und der US-Regierung. Brüssel bereitet sich darauf vor, die Durchsetzung seiner zentralen Wettbewerbsregeln gegenüber großen Technologieunternehmen zu verschärfen. Die Regierung von Donald Trump hat dieses Vorgehen als diskriminierend gegenüber US-Unternehmen bezeichnet.

EU-Wettbewerbskommissarin Teresa Ribera erklärte gegenüber Bloomberg, dass es dabei nicht um Politik gehe. Entscheidend sei der Schutz eines gut funktionierenden Marktes. Regeln müssten verteidigt, umgesetzt und durchgesetzt werden, um fairen Wettbewerb sicherzustellen.

Im Dezember hatten die USA Sanktionen gegen den ehemaligen EU-Kommissar Thierry Breton sowie vier weitere europäische Akteure verhängt. Ihnen wurde Zensur und die Unterdrückung amerikanischer Standpunkte vorgeworfen. Dieser Schritt wurde weithin als Eskalation im Streit um die Regulierung von US-Technologieplattformen verstanden. Breton fechtet die Sanktionen an, und die EU-Kommission hat angekündigt, ihn dabei zu unterstützen.

Stellungnahme von Meta

Meta weist die Vorwürfe der EU zurück. Ein Unternehmenssprecher erklärte, es gebe keinen Grund für ein Eingreifen in die WhatsApp-Business-API. Es existierten zahlreiche alternative Möglichkeiten, KI-Chatbots zu nutzen, etwa über App-Stores, Betriebssysteme, Endgeräte, Websites oder Industriepartnerschaften.

Nach Ansicht von Meta beruht die Argumentation der Kommission auf der falschen Annahme, dass die WhatsApp-Business-API ein zentraler Vertriebskanal für KI-Chatbots sei. Das Unternehmen betont zudem, dass KI-Angebote auch über andere Meta-Plattformen wie Facebook und Instagram zugänglich sind.

Vergleichbarer Fall in Brasilien

Ein ähnlicher Konflikt wurde zuletzt in Brasilien bekannt. Dort hatten Behörden einen Fall gegen WhatsApp Business angestoßen und erklärt, die neuen Bedingungen enthielten „potenziell wettbewerbswidrige Praktiken“. Darüber berichtete Reuters.

Das Verfahren wurde inzwischen ausgesetzt. Meta erklärte dazu, die Vorwürfe seien grundlegend falsch. Zudem führte das Unternehmen an, dass das verstärkte Aufkommen von KI-Chatbots auf der WhatsApp-Business-Plattform die Systeme überlaste. Diese seien nicht für eine derart intensive KI-basierte Unterstützung ausgelegt.

EU gegen Meta: Grundsatzfragen rund um WhatsApp und KI

Der Fall rund um WhatsApp zeigt, wie stark sich Fragen von Wettbewerb, künstlicher Intelligenz und geopolitischen Interessen inzwischen überschneiden. Die EU sieht die Gefahr einer Marktabschottung durch Meta, während das Unternehmen auf technische Grenzen und alternative Zugangswege verweist. Wie die Entscheidung der Europäischen Kommission ausfällt, dürfte maßgeblich beeinflussen, welche Rolle WhatsApp künftig im europäischen KI-Ökosystem spielt. (Bild: Shutterstock / Diego Thomazini)

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