Beim Thema Akkulaufzeit landet man beim iPhone früher oder später bei derselben Frage: Wie viel mehr Strom zieht 5G im Vergleich zu WLAN im echten Alltag? Dass WLAN effizienter ist, gilt als gesetzt. Spannend wird es erst, wenn es nicht um Bauchgefühl geht, sondern um messbare Unterschiede bei typischer Nutzung.
Genau das hat PhoneBuff in einem aktuellen Akkulaufzeittest überprüft. Ziel war ein möglichst alltagsnaher Vergleich: ein iPhone nutzt durchgehend 5G, ein zweites iPhone durchgehend WLAN. Gleiche Aufgaben, gleiche Testlogik, am Ende ein direkter Blick darauf, wie groß die Lücke wirklich ist.
Testaufbau: iPhone-Nutzung wie im Alltag
Getestet wurde mit einem iPhone 17 Pro Max. Der Benchmark hat typische Smartphone-Nutzung simuliert, darunter:
- SMS schreiben
- im Internet surfen
- Videos streamen
- Instagram nutzen
- FaceTime verwenden
Das Ganze lief einmal über 5G und einmal über WLAN. Beide Geräte befanden sich dabei an einem festen Standort. Bewegung spielte keine Rolle.
Ergebnisse: 5G vs. WLAN in Zahlen
Im konkreten Test kam das iPhone mit 5G auf:
- 10 Stunden und 22 Minuten Bildschirmzeit
- plus 16 Stunden Standby-Zeit
Als das iPhone im 5G-Betrieb leer war, hatte das iPhone über WLAN noch 25 % Akku übrig. Daraus ergibt sich ein Unterschied von rund drei Stunden zusätzlicher Nutzungszeit zugunsten von WLAN. Die Endergebnisse liegen damit näher beieinander, als viele erwarten würden.
Warum der Abstand kleiner wirkt als gedacht
Die Werte sind kein Naturgesetz. Die Ergebnisse variieren je nach Standort, Bedingungen und den Aktivitäten, die gerade auf dem iPhone laufen.
Trotzdem fällt auf: 25 % Unterschied wirken im Kontext eines 5G-vs.-WLAN-Vergleichs eher moderat. Das lässt sich vor allem als Hinweis auf die Energieeffizienz moderner iPhones lesen, selbst wenn sie „nur“ am Mobilfunknetz hängen.
Was der Test nicht abbildet: Schwaches Signal und Bewegung
Der Test lief unter Bedingungen, die 5G nicht maximal stressen. Zwei Punkte sind dabei entscheidend:
- Schwächere Signalstärke: In einem Gebiet mit schlechterem Empfang wäre der Unterschied voraussichtlich deutlicher ausgefallen, weil das iPhone mehr Energie aufwenden muss, um eine stabile Verbindung zu halten.
- Bewegung und Zellwechsel: Beim Unterwegssein kostet das Umschalten zwischen Mobilfunkmasten besonders viel Energie. Genau dieser Effekt wurde hier nicht getestet, weil beide iPhones stationär an einem Ort blieben.
Hardware-Kontext: Qualcomm-Modems in der Pro-Reihe
Trotz der Einschränkungen liefert der Vergleich einen brauchbaren Maßstab für Apples Flaggschiff-Pro-iPhone-Reihe. Diese ist mit Qualcomm-Modems der neuesten Generation ausgestattet, was als relevanter Faktor für Effizienz und Funkleistung gilt.
Spannend wäre der gleiche Test mit Apples eigenen Modems
Interessant wäre, denselben Akkulaufzeittest mit weiteren Modellen zu wiederholen, insbesondere mit:
- iPhone Air
- iPhone 16e
Diese sind mit Apples benutzerdefinierten Modemchips C1X und C1 ausgestattet sein. Apple stellt die Energieeffizienz dabei als einen der wichtigsten Vorteile der eigenen Modemdesigns heraus.
Außerdem steht bereits der nächste Schritt im Raum. Die kommenden iPhone 18 Pro-Modelle werden voraussichtlich mit dem Apple C2-Modem der zweiten Generation ausgestattet sein.
5G vs. WLAN: Der Akkuunterschied im iPhone-Alltag
Beim iPhone ist 5G zwar messbar stromhungriger als WLAN, aber unter den getesteten Bedingungen nicht dramatisch. Im Benchmark trennten beide Verbindungsarten am Ende etwa 25 % Akku beziehungsweise ungefähr drei Stunden Nutzungszeit. Gleichzeitig bleibt klar, dass schwacher Empfang und Bewegung den 5G-Verbrauch deutlich stärker nach oben treiben können, als es ein stationärer Vergleich abbildet. Die besten Produkte für dich: Unsere Amazon Storefront bietet eine breite Auswahl an Zubehörteilen, auch für HomeKit. (Bild: Shutterstock / KaterynaSypailova)
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