Apple hat mit Apple Creator Studio eine neue Abo-Suite für professionelle Kreativsoftware vorgestellt. Neben dem Preis und dem Funktionsumfang sorgte vor allem ein Detail für Diskussionen: die neuen App-Symbole. Viele Reaktionen im Netz waren kritisch, weil befürchtet wurde, dass diese Icons allen Nutzern der bekannten Apple-Profi-Apps aufgezwungen werden. Ein Blick in ein offizielles Support-Dokument von Apple zeigt jedoch ein differenzierteres Bild.
Apple Creator Studio richtet sich an Nutzer, die mehrere professionelle Apps von Apple regelmäßig einsetzen. Die Suite wird als Abonnement angeboten und fasst Anwendungen zusammen, die sonst einzeln gekauft werden. Gleichzeitig verfolgt Apple dabei einen neuen Ansatz im Umgang mit Kauf- und Abo-Versionen derselben Software. Die neu eingeführten App-Symbole spielen dabei eine zentrale Rolle.
Apple Creator Studio und die neuen App-Symbole
Mit der Vorstellung von Apple Creator Studio wurden auch neue, einheitlich gestaltete App-Symbole gezeigt. Diese Symbole unterscheiden sich deutlich von den bisherigen Icons der bekannten Profi-Apps. Im Internet wurde schnell spekuliert, dass Apple diese neuen Symbole künftig generell für Apps wie Final Cut Pro oder Logic Pro verwenden könnte.

Apple stellt jedoch klar, dass genau das nicht der Fall ist. Die neuen Symbole sind ausschließlich den Versionen vorbehalten, die über Apple Creator Studio bereitgestellt werden. Sie sind ein visuelles Kennzeichen für die Abonnement-Varianten der Apps.
Kaufversionen bleiben erhalten
In einem offiziellen Support-Dokument erklärt Apple, dass mehrere professionelle Apps weiterhin als Einmalkauf im Mac App Store erhältlich sind. Dazu zählen:
- Final Cut Pro
- Motion
- Compressor
- Logic Pro
- MainStage
- Pixelmator Pro
Diese Apps können unabhängig vom Abonnement genutzt werden. Wer sie bereits gekauft hat, behält uneingeschränkten Zugriff auf die Kaufversionen. Apple betont ausdrücklich, dass diese Versionen auch weiterhin unterstützt werden.
Gleichzeitige Installation beider Versionen
Ein wichtiger Punkt ist die Möglichkeit, beide Varianten parallel zu verwenden. Wenn eine der genannten Apps bereits als Einmalkauf vorhanden ist und zusätzlich ein Apple Creator Studio-Abonnement besteht, können beide Versionen auf demselben Mac installiert werden.
Damit es dabei nicht zu Verwechslungen kommt, verwendet Apple unterschiedliche App-Symbole. Die klassischen Icons stehen für die Kaufversionen, während die neuen Symbole eindeutig auf die Apple Creator Studio-Versionen hinweisen. Funktional sind es getrennte Installationen, die nebeneinander existieren können.
KI-Funktionen als Unterscheidungsmerkmal
Apple nutzt Apple Creator Studio auch, um neue KI-Funktionen gezielt an das Abonnement zu binden. Bestimmte KI-basierte Features stehen ausschließlich in den Abo-Versionen der professionellen und produktiven Apps zur Verfügung. Die Kaufversionen erhalten weiterhin Updates und Support, enthalten jedoch nicht alle neuen KI-Funktionen.
Damit verfolgt Apple eine klare Strategie. Das Abonnement bietet zusätzliche Vorteile, ohne bestehende Nutzer der Kaufversionen zum Wechsel zu zwingen.
Ein neuer Ansatz für Mac-Apps von Apple
Die klare Trennung zwischen Kauf- und Abo-Versionen über unterschiedliche App-Symbole ist für Apple auf dem Mac neu. Statt eine App technisch zu ersetzen oder Funktionen zu beschneiden, setzt Apple auf Transparenz. Nutzer sehen auf einen Blick, welche Version installiert ist und aus welcher Quelle sie stammt.
Apple Creator Studio startet offiziell am 28. Januar und markiert einen weiteren Schritt in der langfristigen Abo-Strategie des Unternehmens.
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Apple Creator Studio schafft Transparenz bei Abo- und Kaufversionen
Apple Creator Studio zeigt, wie Apple Abonnements in sein bestehendes Software-Angebot integriert, ohne klassische Kaufmodelle vollständig zu verdrängen. Die neuen App-Symbole sind kein allgemeiner Designwechsel, sondern ein bewusstes Kennzeichen für die Abo-Versionen. Kaufversionen bleiben verfügbar, installierbar und unterstützt. Apple schafft damit eine klare Trennung, mehr Übersicht und zusätzliche Anreize für das Abonnement, ohne bestehende Nutzer einzuschränken. (Bild: Apple)
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