Die Apple Watch Ultra 4 wird später in diesem Jahr erwartet. Aktuellen Berichten zufolge soll das neue Ultra-Modell mit vier zentralen Neuerungen ausgestattet werden. Dabei geht es um neue Gesundheitssensoren, mögliche Änderungen im Industriedesign, Hinweise auf Touch ID und deutliche Verbesserungen bei der Energieeffizienz.
Die Informationen zur Apple Watch Ultra 4 stammen überwiegend aus Berichten von Digitimes sowie aus Analysen durchgesickerter Apple-Codes. Quellen aus der Lieferkette sprechen von umfangreichen internen Änderungen. Gleichzeitig tauchen Hinweise auf biometrische Authentifizierung in zukünftigen Apple-Watch-Modellen auf.
Bis zur erwarteten Vorstellung Anfang September bleiben noch mehrere Monate. Dennoch zeichnen sich bereits jetzt konkrete technische Schwerpunkte ab, die für das neue Ultra-Modell relevant werden könnten.
Neue Gesundheitssensoren: Deutlich mehr Komponenten
Ende letzten Sommers berichtete Digitimes unter Berufung auf Quellen aus der Lieferkette, dass die Apple Watch Ultra 4 voraussichtlich doppelt so viele Sensorkomponenten enthalten soll wie bisherige Modelle.
Apple verändert regelmäßig die Sensorarchitektur seiner Smartwatches. Laut Digitimes sollen die neuen Sensoren die Abhängigkeit von algorithmischer Dateninterpretation reduzieren. Das bedeutet, dass weniger Berechnungen notwendig sein könnten, um Gesundheitswerte zu bestimmen. Die möglichen Folgen:
- genauere Gesundheitsdaten
- bessere Performance
- geringerer Energieverbrauch
- längere Akkulaufzeit
Ein Thema, das seit Jahren im Raum steht, ist die Blutzuckerüberwachung. Apple arbeitet nachweislich an dieser Funktion. Trotz ermutigender Entwicklungen wird jedoch derzeit nicht erwartet, dass die Apple Watch Ultra 4 bereits eine integrierte Blutzuckermessung erhält.
Einige der zusätzlichen Sensoren könnten zudem im Zusammenhang mit einer möglichen Einführung von Touch ID stehen.
Änderungen im Industriedesign
Digitimes berichtet außerdem von „Änderungen im Außendesign“ der Apple Watch Ultra 4. Wie umfangreich diese ausfallen, ist derzeit unklar.
Frühere Gerüchte sprachen von einer signifikanten Neugestaltung. Neuere Berichte fallen jedoch zurückhaltender aus. Ursprünglich war geplant, die Apple Watch Ultra mit microLED-Technologie auszustatten. In diesem Zusammenhang sollte das Modell im Jahr 2026 deutlich größer werden.
Da microLED aktuell offenbar nicht mehr konkret eingeplant ist, könnten sich diese Designpläne geändert haben. Es bleibt offen, ob es sich lediglich um kleinere Anpassungen am Gehäuse handelt oder ob strukturelle Veränderungen vorgesehen sind.

Touch ID: Hinweise aus durchgesickertem Apple-Code
Ein weiterer Punkt betrifft biometrische Authentifizierung. Filipe Espósito von Macworld fand in durchgesickertem Apple-Code Hinweise auf „AppleMesa“. Dieser Codename steht seit Jahren intern bei Apple für Touch ID.
Der Code bezieht sich eindeutig auf Apple-Watch-Modelle für das Jahr 2026. Das deutet darauf hin, dass Apple an einer Form von Touch ID für kommende Modelle arbeitet. Ob die Apple Watch Ultra 4 bereits davon profitiert, ist nicht abschließend bestätigt, wird aber im Zusammenhang mit den neuen Sensoren diskutiert.
Zur möglichen Hardware-Umsetzung gibt es bisher keine offiziellen Details. Wahrscheinlich erscheint eine Integration in:
- die Seitentaste
- die Digital Crown
- oder die Aktionstaste
Touch ID könnte dazu führen, dass der Passcode seltener eingegeben werden muss. Besonders bei Apple-Pay-Zahlungen oder anderen geschützten Funktionen wäre das eine komfortable Lösung.
Verbesserte Energieeffizienz
Digitimes spricht außerdem von einer „deutlich verbesserten“ Energieeffizienz beim neuen Ultra-Modell. Mögliche Ursachen dafür sind:
- ein neuer S-Klasse-Chip
- effizientere Sensoren
- interne Architekturverbesserungen
Im vergangenen Jahr wurde bei der Apple Watch Ultra 3 erstmals innerhalb der Ultra-Reihe die Akkulaufzeit verbessert. Es deutet vieles darauf hin, dass sich dieser Trend bei der Apple Watch Ultra 4 fortsetzt.
Die verbesserte Effizienz könnte zu einer längeren Akkulaufzeit führen. Alternativ wäre es möglich, dass Apple einen kleineren Akku verbaut, um Platz für zusätzliche Sensoren zu schaffen. Wenn dabei dennoch die bisherige Akkulaufzeit erreicht wird, könnte Apple diesen Kompromiss eingehen.
Verbesserungen bei der Akkuleistung gelten als wahrscheinlichstes Ergebnis der Effizienzsteigerungen.
Aktueller Stand der Gerüchte zur Apple Watch Ultra 4
Bis zur erwarteten Vorstellung Anfang September bleiben noch etwa sechs Monate. In dieser Zeit werden voraussichtlich weitere Informationen und Leaks auftauchen.
Nach aktuellem Stand könnte die Apple Watch Ultra 4 in mehreren zentralen Bereichen Verbesserungen bringen:
- Gesundheitstechnologie
- Industriedesign
- Energieeffizienz
- biometrische Authentifizierung
Besonders die neuen Sensoren und mögliche Effizienzgewinne stehen im Fokus der bisherigen Berichte.
Apple Watch Ultra 4 setzt auf gezielte Optimierung
Die bisherigen Informationen zur Apple Watch Ultra 4 deuten auf gezielte technische Weiterentwicklungen hin. Eine Verdopplung der Sensorkomponenten, mögliche Designanpassungen, Hinweise auf Touch ID und eine spürbar verbesserte Energieeffizienz bilden aktuell die zentralen Eckpunkte.
Im Fokus stehen vor allem Gesundheit, Sicherheit und Akkulaufzeit. Sollte sich der aktuelle Stand der Gerüchte bestätigen, würde die Apple Watch Ultra 4 die Ultra-Reihe technisch konsequent weiterentwickeln und in mehreren Kernbereichen nachlegen.
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