Rund um das iPhone 18 Pro gibt es ein hartnäckiges Gerücht, das ziemlich zentral ist: Apple soll ein 5G-Modem der nächsten Generation einbauen, den C2-Chip. Damit würde Apple im iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max das Qualcomm-5G-Modem ablösen, das im iPhone 17 Pro steckt. Im Kern geht es um drei sehr konkrete Vorteile, die Apple mit einem eigenen Modem durchsetzen kann: Effizienz, Datenschutz und Leistung bei schlechtem Netz.
Apple-eigene Modems haben einen grundlegenden Vorteil: Hardware und Software werden aus einer Hand entwickelt. Durch die enge Integration zwischen iOS und Apple Silicon kann Apple am Mobilfunk-Verhalten eines iPhones feiner drehen als mit einem externen Modem. Genau daraus leiten sich die drei erwarteten Verbesserungen ab, die dem C2-Chip zugeschrieben werden.
Verbesserte Batterieeffizienz
Die Energieeffizienz gilt schon jetzt als Pluspunkt der bisherigen Apple-Modems, konkret der C1- und C1X-Mobilfunkmodems. Der erwartete Trend: Beim C2-Chip soll sich das fortsetzen. Warum der C2-Chip hier einen Vorteil haben soll:
- Durch die enge Integration von iOS und Apple Silicon kann Apple die Batterielaufzeit im Mobilfunkbetrieb stärker optimieren, als es mit den Qualcomm-Modems im iPhone 17 Pro möglich ist.
- Apple kann systemseitig besser abstimmen, wie Funkverbindungen aufgebaut, gehalten und genutzt werden, weil das Modem Teil der eigenen Plattform ist.
Wie groß ist der Effekt?
Das lässt sich aktuell nicht sauber beziffern. Apple führt zwar beim C1 und C1X eine längere Akkulaufzeit als Vorteil an, etwa beim iPhone 16e, iPhone Air und M5 iPad Pro, nennt aber keine konkreten Zahlen.
Zusatzpunkt: Akku im iPhone 18 Pro
Zusätzlich wird erwartet, dass das iPhone 18 Pro in diesem Jahr einen größeren Akku als das iPhone 17 Pro bekommt. In Kombination mit dem C2-Chip könnten die Effizienzvorteile also noch stärker ausfallen.
Datenschutzfunktion „Genauen Standort beschränken”
Mit iOS 26.3 ist eine neue Funktion erschienen. iOS 26.3 bringt zwar nicht viele neue Features, aber eines davon ist wichtig, weil es nur auf Geräten mit einem Apple-entwickelten Modem verfügbar ist: „Genauen Standort beschränken”.

Worum geht es dabei?
Diese Einstellung soll den Standort gegenüber dem Mobilfunkanbieter privater machen.
Hintergrund: Mobilfunknetze können den Standort eines Geräts über die Mobilfunkmasten bestimmen, mit denen es verbunden ist. Apple beschreibt in der offiziellen Dokumentation im Kern:
- Die Einstellung verbessert den Schutz von Standortdaten, indem sie die Genauigkeit der Standortdaten reduziert, die dem Mobilfunknetz zur Verfügung stehen.
- Wenn die Einstellung aktiviert ist, werden einige Informationen eingeschränkt, die Mobilfunknetze normalerweise nutzen.
- Dadurch kann der Netzbetreiber möglicherweise nur noch einen weniger genauen Standort bestimmen, zum Beispiel die Nachbarschaft statt einer genaueren Position wie einer Straßenadresse.
Wichtig: Die Einstellung hat keinen Einfluss auf die Signalqualität oder das Benutzererlebnis.
Welche Geräte können das aktuell?
Derzeit unterstützen nur:
- iPhone Air
- iPhone 16e
- iPad Pro mit M5
Da das iPhone 18 Pro voraussichtlich mit einem Apple C2-Modem kommt, wird es ebenfalls in diese Liste aufgenommen.
Bessere Leistung an Orten mit schlechter Datenverbindung
Der dritte Vorteil zielt auf Situationen mit unregelmäßiger Netzabdeckung oder überlasteten Netzen. Apple-eigene Modems wie der kommende C2 sollen in solchen Fällen besser performen.
Was Apple dazu gesagt hat
Apple hat bereits letztes Jahr erklärt, dass bei überlasteten Datennetzwerken der Prozessor des iPhones dem Modem signalisieren kann, welcher Datenverkehr am zeitkritischsten ist. Dieser Datenverkehr wird dann priorisiert, also vor anderen Datenübertragungen abgearbeitet.
Was bringt das praktisch?
Aus Nutzersicht bedeutet das:
- Das iPhone reagiert schneller
- Es ist weniger von Überlastung betroffen
- Wichtige Daten werden in Engpässen bevorzugt behandelt
Das ist laut der beschriebenen Logik nur möglich, weil der A-Klasse-Prozessor eng mit dem C-Klasse-Modem zusammenarbeitet. Diese tiefe Integration ist der Kernunterschied zu einer Lösung mit externem Modem.
iPhone 18 Pro mit C2-Modem: Effizienz, Datenschutz und Netzleistung im Fokus
Beim iPhone 18 Pro dreht sich ein zentraler Teil der Gerüchteküche um den C2-Chip als Apple-eigenes 5G-Modem, das das Qualcomm-Modem des iPhone 17 Pro ersetzen soll. Daraus ergeben sich drei erwartete Vorteile, die inhaltlich klar umrissen sind: bessere Batterieeffizienz, eine neue Datenschutz-Option (Genauen Standort beschränken) und mehr Performance bei schlechtem oder überlastetem Netz dank Priorisierung zeitkritischer Daten. Wie groß die Akkusprünge am Ende ausfallen, ist offen, weil Apple bei C1 und C1X zwar Vorteile nennt, aber keine Zahlen liefert.
Klar ist nur: Wenn ein größerer Akku im iPhone 18 Pro tatsächlich kommt, würde der C2-Chip diesen Effekt voraussichtlich zusätzlich verstärken. Die besten Produkte für dich: Unsere Amazon Storefront bietet eine breite Auswahl an Zubehörteilen, auch für HomeKit. (Bild: Shutterstock / Only_NewPhoto)
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